Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog.

Welche Prognose hat ein wurzelbehandelter Zahn? Können bereits wurzelbehandelte Zähne gerettet werden? Können bereits wurzelbehandelte Zähne noch Beschwerden verursachen? Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft? Was bringt ein Mikroskop? Was kostet eine Wurzelkanalbehandlung? 🤔🤔🤔 Es gibt viele Fragen zu meinem Fachgebiet und ich beantworte sie alle gerne!
Vielleicht gibt es ja bereits eine Antwort auf Ihre Frage auf unserem Blog.
Ihr Dr. Ulrich Schmitt

"Wurzelspitzenresektion oft unnötig."  Zum Interview mit Dr. Ulrich Schmitt
Kommentare: 123
  • #123

    Janine (Sonntag, 25 Juli 2021 11:42)

    Hallo Dr. Schmitt,

    ich habe in den letzten Wochen einiges durch was die Zähne betrifft.
    Nun wurden 2 Wurzelbehandlungen am Oberkiefer vor einer Woche beendet. Die Schmerzen und der Druck wurden besser. Leider merke ich seit gestern wieder einen starken Druck im Oberkiefer. Die Wurzelspitze "beruhigt" sich also nicht von alleine. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken eine Resektion durchführen zu lassen damit ich endlich Ruhe habe.

    Ist es zu früh für eine WSR?

  • #122

    Peter (Freitag, 16 Juli 2021 23:49)

    Hallo, bei einer Routinekontrolle ist meiner Zahnärztin eine leichte Schwellung oberhalb der Schneidezähne aufgefallen. Diese sind seit 15 Jahren überkront da zum Teil ausgeschlagen bei Sturz. Ich habe null Schmerzen. Auf dem Röntgenbild ist eine farblich dunklere Stelle zu sehen. Ein Kieferspezialist hatte dann die Diagnose einer abgekapselten entzündeten Zyste. Nun soll eine Wurzelkanalbehandlung und Resektion in einem Schritt gemacht werden. Da ich keine Beschwerden habe befürchte ich, dass ich mir was antun lasse was dann zu langfristig bleibenden Beschwerden führt. Würden Sie mir raten eher abzuwarten oder den Eingriff machen zu lassen?
    Danke und schöne Grüße
    Peter

  • #121

    Marie (Freitag, 09 Juli 2021 19:52)

    Hallo Herr Dr Schmitt,

    Ich habe in 3 Wochen eine Wurzelspitzenresektion an einem Backen und einem Frontzahn.
    Für den Backenzahn bekomme ich in Anschluss eine schiene, die eine eventuelle Schwellung drücken soll, damit diese nicht in den Rachen wandert.
    Würden Sie das ähnlich machen? Bzw gibt es Leute, die hier vllt ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
    Ich finde den Gedanken ganz schön angsteinflößend, dass die Schwellung in den Rachen wandern könnte!

    Freundliche Grüße
    Marie

  • #120

    Averesch Petra (Montag, 28 Juni 2021 10:00)

    Hallo Herr Dr.Schmitt,
    Ausgangssituation ist folgende: Oberkiefer linke Seite Brücke mit drei fehlenden Zähnen, letzter Backenzahn und Eckzahn(Augenzahn) überkront und Träger der Brücke.Neben dem Eckzahn überkronter Schneidezahn.Alles 20 bis 30 Jahre alt ca. Der Augenzahn macht ca.seit einem Jahr immer wieder Probleme. Daran ist die Brücke befestigt. Der Zahn wurde vor ein paar Monaten mit einer Füllung versehen und in dem Bereich wäre die Brücke etwas locker ltd.Zahnärztin.Heil- und Kostenplan im Mai für neue Brücke erstellt. Diese sollte dann den Schneidezahn mit integrieren .Dann Notfallversorgung, Eckzahn ( Krone bzw.Halt der Brücke) wurde aufgebohrt und notfallversorgt.
    2 Tage später intensive Wurzelkanalbehandlung mit Messung Ultraschall 2,6 cm und div 8.Röntgenaufnahmen , ohne Wurzelspitze mit drauf zu bekommen.Immer wieder Schmerzen. Mittlerweile 5 Wurzelkanalreinigungen mit Medikamentenversorgung auf meinen Wunsch hin wegen Urlaub und anderer wichtiger Termine, da bei endgültiger Wurzelbehandlung im Notfall nur 2 Möglichkeiten bestehen: Zahnentfernung ( dann fehlten 4 Zähne nebeneinander) oder Wurzelresektion.Alles im Urlaub auf einer Insel schwierig.Es traten seit Mai immer wieder Entzündungen auf.Am 15.7. soll endgültige Wurzelfüllung erfolgen und im Oktober soll die neue Brücke eingesetzt werden.Ich habe Zweifeln, ob so ein Zahn mit solchen Entzündungen eine Brücke mit 6 Zähnen( davon 3 fehlenden) tragen kann. Die Zahnärztin sagt, dass es ein gut behandelbarerZahn ist und die Entzündungen vermutlich in der Wurzelspitze liegen und ggf.im Nachhinein durch eine Wurzelresektion ausgeräumt werden können. Ich bin ratlos , ob ich das alles so machen lassen soll? Neue grosse Brücke, Wurzelresektion?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung

  • #119

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 26 Juni 2021 17:37)

    Hallo Frau Jablonski,
    ob man warten kann, hängt von Ihrem Empfinden / Schmerzzustand ab. Wenn man eine eindeutige endodontische Ursache findet, dann macht es natürlich keinen Sinn zu warten. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein und wenn es das Beschwerdebild erlaubt, dann kann man den Verlauf noch abwarten und zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht mehr Klarheit bekommen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #118

    Rabea Jablonski (Donnerstag, 17 Juni 2021 14:39)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    ich habe im April eine etwas tiefere Füllung am Zahn 15 erneuert bekommen. Nach der Behandlung keine Beschwerden gehabt. Nun habe ich seit zwei Tagen ein Druckgefühl, welches sich im Liegen z.b. verschlimmert. Ab und zu fühlt es sich um den Zahn rum heiß an. Der Kältetest war positiv und das klopfen tut auch nicht weh . Auf dem Röntgenbild ist auch nichts zu sehen. Mein Arzt sagt, dass wir erstmal abwarten sollen, bevor eine Wurzelbehandlung gemacht wird. Allerdings sind die Schmerzen nun mal da und ich kann ja jetzt nicht tagelang mit schmerzen rumlaufen. Was meinen Sie? Ist es ratsam sofort eine WB zu machen?

    Danke und schöne Grüße
    Rabea Jablonski

  • #117

    Jacqueline Huhn (Donnerstag, 17 Juni 2021 06:39)

    Hallo, ich hatte vor 3 Wochen die 2. WSR an 14 und bis vor 2 Tagen verlief alles super … keine Schwellung , Schmerzen etc . Am Dienstag entdeckte ich eine kleine Eiterblase da wo vorher die Entzündung war. Mein Zahnarzt untersuchte diese und meine das ist nix schlimmes , geht nicht tief rein und ist nur oberflächlich und ich soll mit Chlorhexamed spülen . Jetzt ist die Eirerblase wieder da aber ich habe keine Schmerzen kann den Zahn belasten … was kann das sein ? Vielen Dank im voraus für ihre Antwort

  • #116

    Annika Heinen (Samstag, 12 Juni 2021 22:44)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Ich habe im Februar an zwei Backenzähnen eine Revision durchführen lassen und das alles mit Mikroskop usw. die Zähne wurden vor Jahren schon mal Wurzelbehandelt, aber es hatte sich erneut eine Entzündung um die Wurzelspitze gebildet und ich bekam schmerzen. Der Arzt verschrieb mir parallel ein Antibiotikum. Ne Zeit lang war auch Ruhe bis die Schmerzen im Mai wieder begannen. Ich nahm erneut Antibiotika, die diesmal nur teilweise anschlugen, aber immerhin war es besser als davor. Nun habe ich jetzt schon wieder hin und wieder ein komisches Druckgefühl und wie ein brennen um die Spitzen herum. Auf dem Röntgenbild ist die Entzündung schon deutlich zurück gegangen. Wieso aber habe ich immer noch Beschwerden? Das ganze geht jetzt schon seit Monaten und langsam glaube ich, dass die Revision kein Erfolg gebracht hat. Ich bin verzweifelt, was ich machen soll. Der Arzt meinte er würde nicht sofort eine Wurzelresektion machen, sondern noch abwarten, ob sich das ganze beruhigt. Aber es sind ja jetzt schon 4 Monate rum und ich habe ja bereits 2 mal Antibiotika eingenommen. Ich bin ratlos und hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße
    Annika Heinen

  • #115

    Meininger (Donnerstag, 10 Juni 2021 22:38)

    Hallo, mei n Sohn ist 1,4 Jahre alt, Er bekommt die Zähne und wir haben heute bei ihm entdeckt, dass da Augzahn kommen soll , alles entzündet und da häng ein Zahnfleisch Stück. Was konnte es sein??

  • #114

    Elena (Montag, 07 Juni 2021 20:02)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,

    vor 3 Wochen wurde bei mir am Zahn 11 eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt, da um den Bereich der Wurzelspitze eine deutliche Entzündung auf dem Röntgenbild zu sehen war und der Zahn auch Beschwerden machte.
    Mittlerweile ist die Wunde soweit gut verheilt und den typischen Wundschmerz verspüre ich auch nicht mehr. Bei den Kontrollen sah auch immer alles gut aus. Allerdings kann ich den Zahn überhaupt nicht belasten, selbst beim Zähneputzen oder wenn ich mit der Zunge leicht dagegen drücke verspüre ich starke Schmerzen. Ist das in diesem Ausmaß noch normal von der OP her? Braucht der Zahn nur noch etwas Zeit? Ich bin etwas verunsichert....

    Herzlichen Dank.
    Elena

  • #113

    Marie Lorenz (Dienstag, 01 Juni 2021 09:20)

    Hallo Herr Dr, Schmitt,

    vielen Dank für Ihre Einschätzung! Genau so hat es mein Endontologe auch gesehen und zunächst alle anderen Zähne sorgfältig kontrolliert, ohne Befund. Da ich das zunehmende Brennen weiterhin nur dem wurzelbehandelten Zahn zuordnen konnte und das Antibiotikum zunächst gegen die Schmerzen half, gab es den Verdacht auf einen Bakterienbefall. Bei der gestrigen Nachkontrolle der Resektion reagierten erneut alle Zähne normal. Die Wunde ist gut verheilt, Wurzeln korrekt gefüllt und Bereich um die Spitze gesäubert. Da die Schmerzen aber schlimmer werden als vor der OP und neuerdings auch Nachts auftreten, werden weitere Bakterien in einem Bereich vermutet, der sich nicht behandeln lässt. Das könne in einem Fall von 100 passieren, Ist das auch Ihre Erfahrung? Als letzte Chance nehme ich jetzt erneut ein Antibiotikum. Falls die Schmerzen nach 3 Wo wiederkommen, soll der Zahn gezogen werden,
    Viele Grüße!















  • #112

    Dr. Ulrich Schmitt (Sonntag, 30 Mai 2021 21:52)

    Hallo Hanna,
    bitte sprechen sie mit ihrem Zahnarzt darüber, über ihre Ängste und Sorgen und auch ihre äshtetischen Wünsche. Je besser sie das vorher miteinander besprechen, desto eher bekommen sie dann Zahnerstatz der ihren ästhetischen Ansprüchen entspricht.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #111

    Hanna (Samstag, 29 Mai 2021 17:20)

    Hallo Herr Doktor Schmitt,
    mir wurden gestern an den 4 vorderen Zähnen temporäre Kronen eingesetzt, die mir schrecklich sind! Sie sind zu dick und stehen nach aussen, und mein Zahnfleisch an den 2 Zähnen ist jetzt höher als die anderen zwei Zähnen! Beim Kauen schlagen öfters die unteren Zähne auf die oberen, und da sie nach aussen stehen drücken die Kronen auf meine Unterlippe! Kann man mir jetzt neue temporäre Kronen anfertigen? Habe ich das Recht eine neue zu verlangen? Ich habe Angst dass die permanenten so wie jetzt werden! Und kann man mir das Zahnfleisch wieder herunterziehen oder muss man mir jetzt auch bei den anderen Zähnen das Zahnfleisch höher schneiden?
    Vielen Dank im voraus für ihre Antwort!

  • #110

    Tanja Hub (Donnerstag, 27 Mai 2021 06:56)

    Hallo. Herr Dr. Schmitt. Die Behandlung wurde von einer Spezialistin durch geführt. Heute habe ich einen Termin und werde Sie bitten nochmals zu röntgen. Meine Angst vor einen Abszess oder ähnlichen ist viel zu gross und ich kenne es gar nicht solche extrem Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung zu habrn und geschwollen. Vielen Dank für ihre Antwort

  • #109

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:21)

    #106
    Hallo Hub,
    Ihr akuter Fall ist leider nichts für eine Beurteilung im Blog. Da muß man den Zahn und das/die Röntgenbild(er) gesehen haben.
    Der Zahn tut jedenfalls nicht weh, weil sich da irgendwo Blut gesammelt hat und Amoxycillin wird nicht zu einer dauerhaften Lösung führen.
    Wenn sie Zweifel und immer noch Schmerzen haben und der Meinung sind so nicht weiterzukommen, dann holen Sie sich bitte eine zweite Meinung bei einem auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt / Zahnärztin ein. Diese arbeiten mit speziellen Techniken und Hilfsmitteln wie Mikroskop und haben weitergehende Ausbildungen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #108

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:11)

    #105
    Hallo Marie,
    kann es sein, dass dieser Zahn nicht verantwortlich ist für die Beschwerden?
    Sie schreiben, dass die Untersuchung inkl. DVT (CBCT) keinen Befund ergeben hat. Warum ist Antibiotikum gegeben worden und warum ist eine Wurzelspitzenresektion erfolgt? Auf Verdacht?
    Wenn der Zahn gut über Mikroskop etc. wurzeltherapiert worden ist und alle Kanäle gereinigt wurden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieser Zahn auf Kälte und / oder Wärme reagiert.
    Ich würde empfehlen, dass man noch einmal alle Zähne, auch im Gegenkiefer untersucht.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #107

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:02)

    #104
    Hallo Petra,
    ich kann leider nicht beurteilen wie die Ausgangsitutation war und wie die Behandlung durchgeführt worden ist.
    In der Regel treten keine Schmerzen mehr auf, die eine Schmerztablette notwendig machen.
    Vielleicht lassen Sie es noch einmal von ihrem Behandler kontrollieren und beschreiben ihm ihre Bedenken.
    Ob eine Wurzelspitzenresektion in ihrem Fall sinnvoll erscheint und der nächste Schritt wäre,könnte ich nur über eine Untersuchung entscheiden.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #106

    Hub (Mittwoch, 26 Mai 2021 09:23)

    Hallo. Schade noch keine Antwort erhalten. Mittlerweile war ich bei meiner Zahnärztin. Wange und dort wo die Betäubung unten gespritzt wird immer noch leicht geschwollen. Sie mejnt da hat sich Blut gesammelt. Hmmm. Die Wurzelbehandlung von Freitag sieht auf dem röntgen super aus sagt sie. Klar ist dass da eine leichte entzündung ist zw den beiden zähnen wobei der hintere extrem weh tut.sie hat die nun runtergeschliffen und sagt mein Körper muss arbeiten. Amoxicillin nehme ich seit gestern abend 500mg 3x tag. Sie will den zahn ungern ziehen well der echt gut aus sieht. Ich bin verunsichert wegen der beule unterhalb im Zahnfleisch weil das echt weh tut. Is das von der spritze, ist das Blut, Entzündung, ich hab kein plan. Morgen soll ich wieder hin und sofort wenn es dicker wird. Kann ich schon gar nicht mehr beurteilen �abet so heftig schmerzen dass man alle 5std ibuprofen nehmen muss hätte ich noch nie

  • #105

    Marie Lorenz (Mittwoch, 26 Mai 2021 01:00)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    vielen Dank für den informativen Blog! Können Sie mir bitte sagen, wie lange der Heilungsprozess nach einer Wurzelspitzenresektion dauert?
    Ich hatte Ende 2019 eine erfolgreiche Wurzelbehandlung (mit Mikroskop, Kofferdam) am vorletzten oberen Backenzahn und zwei schmerzfreien Jahren.
    Ab Januar 2021 reagierte der Zahn zunehmend auf Hitze/Kälte bis sich ab März das bekannte Brennen einstellte, dass sich dann zu einem unangenehmen Zahnschmerz steigerte. In Röntgenbild und CBCT keine Entzündung sichtbar und auch die Wurzelfüllung korrekt. Dann einige Tage Einnahme von Amoxicillin (die Schmerzen verschwanden nach 5 Tagen) und eine Wurzelspitzenresektion. Nach der Wurzelspitzenresektion zwei weitere völlig schmerzfreie Wochen, bis jetzt seit einigen Tagen der Zahn erneut brennt und ich wieder Schmerzmittel (Ibuprofen) benötige. Ist meine Einschätzung, die Wurzelspitzenresektion war nicht erfolgreich, verfrüht und was kann die Ursache für den dauernden Zahnschmerz sein? Viele Grüße, Marie






  • #104

    Petra (Sonntag, 23 Mai 2021 21:14)

    Hallo Herr Dr. Schmidt,
    vielen Dank für die schnelle Antwort. Die zweite Sitzung habe ich auch schon hinter mir. Das ganze ist jetzt ca. 6 Wochen her. In der ersten Sitzung wurde die alte Füllung entfern und ein Medikament reingelegt und in der zweiten wurde nochmal alles desinfiziert und dann gefüllt. Hätte man vielleicht erstmal nochmal ein neues Medikament reinlegen müssen, bevor man die Wurzeln füllt? Es ist irgendwie ein Druck Schmerz bzw. ein „brennen“ und es fühlt sich an der Wurzelspitze immer noch sehr entzündet an. Ich habe es bei einem Spezialisten für Wurzelbehandlungen machen lassen. Dieser sagte mir, dass das ganze dauern kann, da die Entzündung ja auch sehr groß war, aber tatsächlich sind die Schmerzen manchmal so stark, dass ich zu einer Tablette greifen muss. Ich habe Angst, dass die Revision nichts gebracht hat und weiß nicht, wie lange ich jetzt noch warten soll, ob das ganze abheilt. Die erste Wurzelbehandlung liegt 8 Jahre zurück. Kann es sein, dass der Zahn einfach nicht mehr will? Ich möchte ihn ungern verlieren, da er auch noch ziemlich vorne ist. Wäre der nächste Schritt eine Wurzelspitzen resektion?

    Viele Grüße
    Petra

  • #103

    Hub (Sonntag, 23 Mai 2021 18:58)

    Hallo. Seit Februar wurde bei mir der erste kleine backenzahn unten Wurzelbehandelt. Mit allem was dazu gehört da er stark Karies hatte unter der Füllung. Der zahn davor war schon ewige Jahre tot und hatte eine Entzündung an der wurzelspitze. Ich hatte dort nicht eindeutig erkennbar immer Schmerzen die bis zum Ohr zogen. Nun wurde dieser mit Revision behandelt. Schmerzt auch nicht. Am Freitag habe ich in beide Zähne einen metalStift unter Betäubung bekommen, hatte aber ltz wochen bei dem backenzahn immer leicht klopfschmerzrn. Seitdem nun diese Betäubung raus ist komme ich nicht ohne ibuprofen aus vor Schmerzen.so heftig. Ich darf den zahn nicht mal leicht mit der Zunge berühren o mit dem Finger. Putzen geht gar nicht. Es tut alles unterhalb weh. Auch wieder bis zum ohr. Was kann das bedeuten? Die Zähne sind nur leicht verschlossen da Dienstag der Rest gemacht werden soll. Aber so schlimm habe ich das noch nie gehabt. Der eckzahn ist ruhig der die Entzündung hat an der wurzelspitze. LG

  • #102

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 22 Mai 2021 22:04)

    #100
    Hallo Petra,
    je nach Ausgangsbefund kann es einige Tage noch schmerzhaft sein. Danach sollte es abklingen, kann aber noch spürbar sein (und das abnehmend immer wieder auch für einige Monate). In dieser Phase sollte es aber nicht mehr so schmerzhaft sein, dass sie ein Schmerzmittel benötigen.
    Ist denn bisher nur in der ersten Sitzung die alte Wurzelfüllung entfernt worden und das Wurzelkanalsystem gereinigt worden oder haben sie schon die 2. Sitzung mit neuer Wurzelfüllung hinter sich? Vielleicht konnte bisher aufgrund der Komplexität oder der Zeit noch nicht alles gereinigt werden?
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #101

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 22 Mai 2021 21:51)

    #99
    Hallo Frau Schubert,
    bitte lassen Sie es von ihrem Zahnarzt kontrollieren. Es könnte eine Wundheilungsstörung sein.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #100

    Petra (Samstag, 22 Mai 2021 17:35)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    können Sie mir bitte sagen, wie lange die Heilungsphase nach einer Wurzelkanalrevision dauert? Meine wurzelspitzen waren vor der Behandlung sehr stark entzündet. Jetzt nach der Behandlung habe ich aber immer noch schmerzen. Es wurde mit Mikroskop und Kofferdamm gearbeitet.

    Vielen Dank und Gruß
    Petra

  • #99

    Anne Schubert 96337 (Samstag, 22 Mai 2021 13:50)

    Hallo,mir wurde vor 5 Tagen ein Weisheitszahn ohne nähen gezogen und heute tut mir mein Ohr und am Hals die Drüsen weh auch etwas im Hals .Nun hoffe ich es hat nichts mit der Wunde zu tun die sieht auch gut aus .Würde mich freun bei Antwort.

  • #98

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 19 Mai 2021 22:11)

    Hallo Frau Heddergott,
    was war denn die Ursache damals für die Entzündung? Hatte der Zahn eine Karies? Ein Zapfenzahn an sich ist ja kein Grund für eine Entzündung.
    Es gibt aber auch Infektionen ohne Karies. Wenn dies der Fall war, dann wäre es wichtig, dass sie sich noch einmal von einem auf Endodontie spezialisierten Kollegen beraten lassen. Gerade im Alter ihrer Tochter würde ich dazu raten. Zahnärzte, die sich spezialisiert haben / Endodontologen haben erstens weitergehendes Wissen und zweitens mehr Möglichkeiten in der Therapie. Leider ist dies aber keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
    Eine Zahnentfernung oder auch eine WSR sollte gerade in diesem Alter sehr gut abgwogen werden und nur gewählt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Eine Zahnentfernung vor Abschluss des Wachstums kann leider einige Schwierigkeiten in der Zukunft produzieren (ein Implantat ist noch nicht möglich und wenn es dann vom Alter her möglich wird, dann wird der Knochen in dem Bereich abgebaut sein. Bis zur möglichen Impantation mit Knochenaufbau ist in der Regel eine Klebebrücke notwendig...).
    Wenn eine WSR nicht zu umgehen ist, dann sollte auch dies von einem Spezialisten durchgeführt werden mit Mikroskop und retrograder Wurzelfüllung.
    Ohne den Fall zu kennen, sehe ich aber Chancen für eine erfolgreiche Revisionsbehandlung von einem Spezialisten und damit Erreichen des obersten Zieles in diesem Alter und das ist der Zahnerhalt (ohne Operation).
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und eine gute Entscheidung.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #97

    Julia Heddergott (Mittwoch, 19 Mai 2021 10:34)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    meine Tochter (14 J.) hat einen Zapfenzahn, dieser hatte sich 2018 entzündet, wurde daraufhin 1 1/2 Jahre behandelt und anschließend Anfang 2020 gefüllt. Letztes Jahr hat meine Tochter eine feste Spange bekommen. Jetzt über ein Jahr später nach der Wurzelbehandlung hat er sich wieder entzündet, mit einem Abszess am Knochen. Wir stehen vor der Entscheidung WSR, Revision oder Zahn raus. Sie hat fürchterliche Angst vor erneuten Schmerzen. Vorab schon mal vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
    J. Heddergott

  • #96

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 18 Mai 2021 22:03)

    #91
    Hallo Frau H.,
    Entschuldigen Sie, da hatte ich nicht richtig hingeschaut. Sie schreiben ja, dass sie eine Revision hatten.
    Auch nach einer Revision kann sich der Bereich noch eine Weile melden. Nicht unbedingt in Form von andauernden Schmerzen, eher so " da ist noch was". Je nach Ausgangsbefund dauert es 4-12 Monate bis eine Ausheilung erfolgt ist und auch im Röntgenbild nachweisbar ist.
    Vielleicht braucht es einfach noch etwas Zeit.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #95

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 18 Mai 2021 21:51)

    #92
    Hallo Frau Heinrich,
    das kann verschiedene Ursachen haben.
    1. es ist nicht ausreichend gelungen, dass Wurzelkanalsystem zu reinigen und zu desinfizieren. Relativ zuverlässig kann dies gelingen mit speziellen Methoden und Techniken (dazu gehören: Kofferdam, elektrometrische Längenbestimmung, verschiedene Feilentechniken, aktivierte Spültechniken). Meist gelingt dies in Verbindung mit dem Mikroskop besser.
    2. es kam zu Reizungen durch die Wurzelkanalbehandlung. Das heißt, das Gewebe um die Wurzelspitze ist noch gereizt und dadurch empfindlich.
    3. wenn der Zahn eine Restauration hat, kann es auch dadurch kommen, dass diese etwas zu hoch ist, bzw. die provisorische Füllung etwas zu hoch ist.

    Da sie beschreiben, dass die Beschwerden erst seit ein paar Tagen wieder da sind, halte ich es für wahrscheinlich, dass das Wurzelkanalsystem noch nicht ausreichend gereinigt ist. Falls die unter Punkt 1 genannten Maßnahmen noch nicht verwendet worden sind, wäre da noch ein Ansatz es zu verbessern.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #94

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 18 Mai 2021 21:35)

    Hallo Ada,
    das kann ich von hier leider nicht beurteilen. Dazu scheint es notwendig, dass man sich die ganze Historie des Zahnes mal anschaut (wann ist was gemacht worden, wie sehen die Röntgenbilder dazu aus...). Dazu die heutige Situation und die Nachbarzähne. Wenn Sie nicht mehr weiter wissen und Zweifel haben, dann lassen sie noch mal einen Spezialisten draufschauen, bevor sie sich den Zahn ziehen lassen.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #93

    Ada (Montag, 17 Mai 2021)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
    Bei mir wurde 3 Mal WSR durchgeführt an zahn 22 aber leider erfolglos! Der Chirurg war der Meinung dass wir zum dritten Mal probieren sollen ,aber eine Woche nach dem Eingriff bekomme die gleichen Beschwerden wobei dies mal keine würzelspitzeentzündung festgestellt geworden ist und trotz des, das schmerz ist immer noch da und sogar ist auf der ganze Linke Gesichtshälfte ausgebreitet !!
    Meine Frage an ihnen jetzt ist , was würden Sie in meinem Fall tun ? Muss der Zahn rausziehen lassen oder mich irgendwo anders orientieren ,ihre Meinung würde für mich hilfreich
    Vielen Dank in Voraus

  • #92

    Stefanie Heinrich (Sonntag, 16 Mai 2021 21:12)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich hatte am 20.04. eine Wurzelbehandlung, gefüllt werden die Wurzeln nächste Woche. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen wieder schmerzen an diesem Zahn und vor allem aufbisschmerzen, wie kann das sein, wenn der Zahn ja tot ist?

    Ich freue mich auf ihre Antwort.

    Danke und viele Grüße
    Stefanie Heinrich

  • #91

    Rina H. (Dienstag, 11 Mai 2021 10:25)

    Sehr geehrter Herr Dr. schmitt,

    vielen Dank für die rasche Rückmeldung. Es wurde keine WSR durchgeführt, sondern eine Revision der beiden Wurzelbehandelten Zähne. Die beiden Zähne wurden vor Jahren bei meinem Hauszahnarzt Wurzelbehandelt. Die Revision habe ich jetzt bei einem Spezialisten machen lassen. Und wie gesagt, so wirklich Ruhe geben die Zähne mir nach 6 Wochen immer noch nicht. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob das ganze noch Zeit braucht oder die Revision Erfolglos war.

    Vielen Dank für ihr Feedback und schöne Grüße
    Rina H.

  • #90

    Lisa (Dienstag, 11 Mai 2021 08:00)

    Kann man zahn ziehen wenn man erkältet ist

  • #89

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 10 Mai 2021 22:11)

    #87
    Sehr geehrte Frau H.
    nach 6 Wochen ist der Knochen noch nicht ausgeheilt. Es kann also schon sein, dass man den Bereich noch spürt. Schmerzen sollte man in der Regel nicht mehr haben.
    Ist bei Ihnen denn eine retrograde WSR durchgeführt worden? Dabei wird nicht nur einfach die Wurzelspitze abgeschnitten, sondern die Schnittfläche der Wurzel nach dem Abtrennen idealerweise unter Sicht durch ein Mikroskop und mit Mikroinstrumenten kontrolliert, der Kanal gereinigt und gefüllt (von hinten).
    So oder so sollten sie noch etwas Geduld haben, im Zweifel aber natürlich noch einmal draufschauen lassen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #88

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 10 Mai 2021 22:01)

    #86
    Sehr geehrte Frau Herrmann,
    ich bin nicht gundsätzlich gegen eine WSR. Meistens kann man den Fall aber ohne WSR lösen. Sie dürfen gerne eine Email an die Praxis schreiben.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #87

    Rina H. (Montag, 10 Mai 2021 16:45)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,

    Ich habe vor ca. 6 Wochen an meinen 2 vor Jahren Wurzelbehandelten Zähnen eine Revision durchführen lassen. Heute nach 6 Wochen spüre ich die beiden Zähne immer noch (es hatte sich eine Entzündung am Knochen gebildet, deshalb auch die Revision). Ist es normal, dass ich nach 6 Wochen immer noch etwas spüre? Manchmal ist es tatsächlich auch eine Art Schmerz. Wie lange dauert es nach einer Revision bis die Zähne Ruhe geben? Ich mache mir Sorgen, ob die Revision die richtige Entscheidung war.

    Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Rina H.

  • #86

    Cornelia Herrmann (Montag, 10 Mai 2021 15:25)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
    ich habe ihr Interview zur WSR gelesen, weil an meinem Backenzahn (wegen 2 bereits wurzelbehandelter Zähne) eine WRS durchgeführt werden soll. Ich kann mich mit diesem Gedanken aber nicht anfreunden! Anders: Ich werde keine WSR durchführen lassen.
    Ihr Interview, in dem sie ja eigentlich von einer WSR grundsätzlich abraten, hat mich angesprochen.
    Ich möchte lieber - wie sie es empfehlen eine erneute Wurzelbehandlung durchführen oder aber die beiden Zähne ziehen lassen...
    Der Chirug meinte, dass es sein kann, dass die Zähne trotz WSR raus müssen...- das fand ich auch komisch! Zahnfleisch aufschneiden, Knochen durchbohren und dann doch die Zähne ziehen...:/

    Meine Frage: Können Sie einen Spezialisten der Endodotonie mit Mikroskop im Raum Frankfurt am Main empfehlen?
    Und: Gibt es eine Chance?


    Danke für eine Antowort im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Cornelia Herrmann

  • #85

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 04 Mai 2021 22:10)

    #81 und 82
    Hallo Frau Rieger,
    ein Knick in der Wurzel ist kein Hinderungsgrund für eine Revisionsbehandlung. Gerade wenn aufgrund der Nähe zum Nervkanal die Gefahr bestehen sollte, dass dieser beschädigt wird, ist die Revisionsbehandlung vorzuziehen. Auch ein Knubbel, eine dunkle Zone sprechen nicht gegen eine Revisionsbehandlung.
    Bei einer Zahnentfernung ist die Gefahr der Nervschädigung meist geringer als bei einer WSR. Wenn durch ein normales Röntgenbild nicht klar ist ob überhaupt eine erhöhte Gefahr besteht für die ein oder andere Therapie, dann hilft ein DVT (digitales Volumentomogramm). Dieses stellt die Wurzelspitze und den Nervkanal und damit auch deren Lagebeziehung zueinander dreidimensional dar.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #84

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 04 Mai 2021 21:58)

    #79
    Liebe Frau Kühnle,
    Wenn die Kronen unangetastet bleiben sollen, dann bleibt nur eine WSR.
    Meistens empfehle ich aber die Revisionsbehandlung durch die Krone, damit die Wurzelspitze intakt bleiben kann. Sie sparen sich dadurch eine Operation und die Erfolgsprognose ist über eine gute Revisionsbehandlung auch besser als bei einer normalen Wurzelspitzenresektion.
    Viel Glück
    Ulrich Schmitt

  • #83

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 04 Mai 2021 21:51)

    #77
    Hallo Frau Esser,
    leider scheint das zu komplex zu sein, um in diesem Blog ohne Röntgenbilder und Untersuchung etwas dazu zu sagen. Wenn Sie unsicher sind, dann holen sie sich bitte noch einmal eine zweite Meinung bei einem Zahnarzt, einer Zahnärztin ein (der / die zum Beispiel auf Endodontie spezialisiert ist). Ich möchte Ihnen aber empfehlen sich nicht einfach so zwei Zähne ziehen zu lassen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #82

    Rieger Nicole (Samstag, 01 Mai 2021 00:56)

    Guten Abend nochmal Herr Dr. Schmitz,

    Ich muss noch dazu sagen das ich an 35 eine dunkle stelle auf dem OPG habe. Und die Wurzeln machen einen ganz schönen Knick. Von daher kommt man von der Zahnkrone nicht weit genug in die Kanäle. Daher die WSR. Wenn ich unten neben dem Zahn fühle fühle ich sowas wie kaputten Knochen? Gesplittet? Wenn ich mit dem Finger drauf drücke tut es da auch weh. Sonst habe ich keine Schmerzen.

  • #81

    Rieger Nicole (Samstag, 01 Mai 2021 00:32)

    Guten Tag Herr Dr Schmidt,

    bei mir soll in 3 Tagen eine WSR an 35 durchgeführt werden. Der Chirurg sagte mir das die Möglichkeit bestünde das ich danach Taubheitsorobleme haben kann, da es nah am Nerv liegt. Ich fühle neben der Höhe der Wurzelspitze eine Art Knubbel vlt Knochen der kaputt ist? Wenn ich den Zahn besser ziehen lasse, dann muss doch auch das entzündete Gewebe entfernt werden? Meine Frage ist wenn ich ziehen lasse und das Gewebe gesäubert wird besteht dann auch die Gefahr der Taubheit und wie sehen Sie die Chancen das ich Taubheitsorobleme bei der WSR bekomme?
    Vielen Dank für Ihre Mühe

  • #80

    Selen (Freitag, 30 April 2021 09:39)

    Guten Tag Dr. Schmitt

    Ich habe seid fast 3 Jahren schmerzen im Unterkiefer gehabt ohne richtig sagen zu können welche Zahn Schmerz. Röntgenbilder waren alle unauffällig keine Entzündung zu sehen auf dem 2D Bild. Dann konnte ich den schmerz lokalisieren und mein Zahnarzt hat eine Wurzelbehandlung durchgeführt an dem Zahn. Ihm ist aufgefallen dass der Zahn überhaupt nicht mehr vital war und am absterben ist. Ich hatte in dieser Phase wirklich einen Dauer Schmerz. Kein Schmerzmittel hilft mehr richtig. Durch die Wurzelbehandlung wurde alles aber irgendwie noch schlimmer. Der Zahn hat jetzt 6 mal eine medikamentöse Einlage bekommen. Ich war jetzt beim Spezialisten für Wurzelbehandlungen, der sich den Zahn unter dem Mikroskop angeschaut hat und alles nochmal sauber gemacht hat. Zwischenzeitlich habe ich zwei mal Antibiotikum bekommen, obwohl auf dem Röntgenbild nichts zu sehen war. Der Zahnarzt ging davon aus, dass die Entzündung hinter der Zahnwurzel liege und durch ein 2D Bild nicht zu sehen ist. Antibiotika hat auf jedenfall geholfen. Zwei Tage nach dem Eingriff geht es mir wieder schlecht, ich kann den Zahn nicht berühren weil er Schmerz, Wärme tut mir nicht gut, Kälte dagegen macht alles besser... ich kann nicht mehr essen oder den Mund öffnen weil ich das Gefühl habe durch reden oder kiefer bewegen wird alles schlimmer... morgens sind die Schmerzen besser, mittags abends schlimmer... nachts kann ich dennoch einigermaßen schlafen. der Zahnarzt möchte den Zahn aber nicht rausziehen weil er mehrmals nochmal versuchen möchte durch Einlage von Medikamenten den Zahn ruhig zu stellen. Ich möchte den Zahn nur noch loswerden ind weis nicht was ich machen soll, weil diese Schmerzen knapp 3 Jahre andauern... aber seid der ersten Behandlung im Januar nicht mehr auszuhalten sind. Können Sie mir weiterhelfen? Was würden sie tun? Vielen Dank im Voraus für ihre Rückmeldung. LG selen

  • #79

    Kühnle, Maren (Donnerstag, 29 April 2021 11:00)

    Bei mir ist eine wurzelspitzenresektion geplant an zahn Nr. 13 und 14. Die Zähne wurden vor ca 8 Jahren wurzelbehandelt, das kpl. Oberkiefer ist überkront. Die beiden wurzelspitzen haben sich entzündet, was auf dem Röntgenbild auch sichtbar ist. Ist diese op sinnvoll oder gibt es Alternativen?

  • #78

    Tatjana (Montag, 26 April 2021 19:54)

    Hallo Herr Dr. Schmitt, bei mir steht am Mittwoch eine WSR an und hab totale Angst. Ist die Behandlung schmerzhaft? Wie lange dauert der Eingriff?

    Liebe Grüße
    Tatjana

  • #77

    Ursula Esser (Dienstag, 20 April 2021 21:32)

    Guten Abend Herr Dr. Schmitt,
    Vor einigen Wochen ist bei mir bei der halbjährlichen Kontrolle eine massive Kieferentzündung sowie 5 tote Zähne festgestellt worden. Ich hatte nie Schmerzen, kein entzündetes Zahnfleisch und die Zähne hatten weder Karies noch Füllungen. Einzig einen ganz dezenten Druck habe ich manchmal gespürt.. Jetzt sind alle 5 Zähne wurzelbehandelt, aber dennoch habe ich seit 10 Tagen an 2 Zaehnen heftige Schmerzen und auch der Unterkiefer schmerzt. Der Zahnarzt meint, dass braucht seine Zeit,ich müsse Geduld haben. Ich habe darum gebeten diese 2 Zähne zu ziehen da ich das Gefühl habe, dass alles immer schlimmer wird. Er möchte davon nichts wissen und will diese Zähne unbedingt erhalten. Ich bin sehr unsicher ob das alles so richtig ist und grosse Angst, dass die Entzündung weiter um sich greift.

  • #76

    Stefanie M. (Montag, 19 April 2021 10:34)

    Hallo Herr Schmitt

    Vielen Dank, dass sie die Möglichkeit anbieten, Ihnen über diesen Blog Fragen zu stellen.

    Bei mir (alle Zähne 17-27, 37-47 vorhanden) wurden kürzlich 2 Revisionen durchgeführt: Zahn 36+27. Zahn 36 wurde im Januar abgefüllt. Bei Zahn 27 (Teilkrone) war die Füllung 10 Jahre alt, unvollständig und stark bakteriell belastet. Bemerkt hatte ich dies v.a. durch eine mehrmals auftretende Kieferhöhlenentzündung letzten Jahres. Visuell hat man die Entzündung nur im DVT gesehen, aufgrund von Überlagerungen der Kieferhöhlen. Revision war am 22.1. mit Medikamentenfüllung; am 16.3. erfolgte die endgültige Füllung. Der Zahn war direkt im Januar /Februar schmerzfrei.
    Nun leide ich an Bruxismus und habe Erstkontakte im Kiefer links. 36 und 27 wurden mehrmals geschliffen (27 im April sehr stark mit einer Kante zu 26). Im Februar hatte ich einen Zwischenfall mit starkem Pressen (die neue OK-Beißschiene passte nicht) verbunden mit einer temporären Hyperämie in 24-26. (Schmerzen ließen im März nach)
    Dumpfe Schmerzen im Bereich des Gaumens über 27 und am Bereich des (fehlenden) Weißheitszahn-Kieferknochens sowie Schmerzen im Kieferbereich 24-26 traten Anfang April auf, weshalb ich mir vom zahnärztlichen Notdienst Antibiotikum verschrieben lies. Amocyciclin, welches ich nun schon zum 4. Mal innerhalb von 9 Monaten nahm. Die Schmerzen gingen langsam weg, aber ich habe wiederholt dumpfe Schmerzen; mal nur um den Zahn 27 mal in der gesamten Oberkiefer- aber auch mal um Zahn 36 herum…Ich schlafe sehr schlecht, bin übermüdet und habe das Gefühl tw. auch erhöhte Temperatur zu haben. (Kein Corona!)

    Ich werde mir eine adjustierte CMD-Schiene anfertigen lassen und mich ggfs. auch in professionelle Behandlung zum Einschleifen dieser geben.
    Des Weiteren sind wir gerade in der Kinderplanung / Kinderwunschbehandlung, welche ich aufgrund meines Alters (39) nicht mehr aufschieben kann.

    Kieferchirurg und Endotontologe meinten, dass man auf dem DVT Bild ggfs noch keine Veränderungen im Kieferknochen sehen kann, daher würde ich mich unnötig der Strahlenbelastung aussetzen. Ein DVT kann ich aber während einer Schwangerschaft nicht machen lassen. Daher kann ich nur anhand der Schmerzen erkennen, ob Zahn27 noch behandlungswürdig ist und muss so gesehen abwarten. Dann werde ich aber vor folgenden Entscheidungen stehen:

    a) Eine WSR ist aufgrund der Nähe zum Kieferknochen meiner Meinung nach sehr schwierig, eine Kieferhöhlenöffnung sehr wahrscheinlich. Zudem müsste man von 2 Seiten insgesamt 4 Wurzelspitzen entfernen. Eine WSR kann ich aber während der Schwangerschaft auch nicht durchführen lassen und müsste wenn dann vorher geschehen und ggfs weitere Schwierigkeiten mit sich bringen (Wunde, Entzündung, Kieferhöhlen,...)
    b) Zahnextraktion ist auch kompliziert, da die Fehlbelastung Zahn26 (welcher tatsächlich schon überlastet ist) sich erhöht. Für ein Implantat müsste ich mindestens 3 Monate warten wegen der Entzündung. D.h. eine Zahnextraktion könnte ggfs in der Schwangerschaft vorgenommen werden, wird aber sicher weitere Probleme für die Nachbarzähne (Verschiebung, Wackeln,…) verursachen als lösen da ich nicht weiter handeln kann.
    C) die adjustierte Schiene kann erst frühestens Ende Mai angefertigt werden. Ich habe schon einen Termin zur Anfertigung einer Krone am 15.5., doch der CMD Arzt meinte, dass ich die (Zahn-)Kronen nach der Behandlung (9Monate+x) ggfs eh erneuert /eingeschliffen werden müssen… Doch eine neue (adjustierte) Krone für Zahn 27 könnte die Situation ggfs stabilisieren? Soll ich dann lieber eine Voll oder Teilkrone anfertigen lassen, da sie nach all der Behandlung noch mal erneuert werden muss? Sollte auch Zahn 36 durch eine Krone geschützt werden?


    Ich bin ziemlich verzweifelt, da ich während der Schwangerschaft (welche aufgrund des Alters sowieso schon ein Risiko birgt…) keine Zahnprobleme haben möchte :(
    Über eine Einschätzung Ihrerseits würde ich mich freuen!

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung
    Herzliche Grüße aus Jülich
    Stefanie M.

  • #75

    Dr. Ulrich Schmitt (Sonntag, 18 April 2021 21:02)

    #73
    Sehr geehrter Herr Grella,
    das ist in der Regel kein Problem, wenn der Zahn gut vorbereitet worden ist, z.B. über einen dichten präendodontischen Aufbau (in der Regel ist das eine Füllung aus Kunststoff, das provisorische Füllmaterial ist dann nur noch in der Kaufläche).
    Wenn Termine möglich sind, dann versuchen wir den Termin dennoch schneller zu vergeben, um mögliche Risiken wir erhöhte Frakturgefahr und andere zu reduzieren. Bitte kauen sie während dieser Zeit nicht auf dem Zahn.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #74

    Dr. Ulrich Schmitt (Sonntag, 18 April 2021 20:51)

    #72
    Liebe Frau Trockel,
    gerade, wenn Sie Prolia einnehmen ist der Zahnerhalt wichtig. Bei Zahnextraktionen gibt es unter dieser Medikation ein erhöhtes Risiko zu Wundheilungsstörungen und Kiefernekrosen. Insofern wäre doch der Zahnerhalt über eine Wurzelkanalbehandlung sehr wünschenswert.
    Umso wichtiger, dass alles medizinisch mögliche genutzt wird, um die Erfolgsprognose für die Wurzelkanalbehandlung möglichst hoch zu halten. Lassen Sie sich bitte von einem Endodontologen beraten, der mit Mikroskop arbeitet und langjährige Erfahrung in der mikroskopischen Endodontie hat. Dann können auch anatomisch variantenreiche Wurzelkanalsysteme zuverlässig gereinigt und gefüllt werden. Bitte beziehen Sie auch den Arzt mit ein, der ihnen Prolia verschreibt. Sinnvoll ist auch, wenn sich der Endodontologe mit diesem Arzt austauscht (z.B. über Dosierung, Dauer der Medikation, evtl. doch notwendig werdene Entfernung des Zahns und das Zeitfenster dafür...).
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

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