Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog.

Welche Prognose hat ein wurzelbehandelter Zahn? Können bereits wurzelbehandelte Zähne gerettet werden? Können bereits wurzelbehandelte Zähne noch Beschwerden verursachen? Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft? Was bringt ein Mikroskop? Was kostet eine Wurzelkanalbehandlung? 🤔🤔🤔 Es gibt viele Fragen zu meinem Fachgebiet und ich beantworte sie alle gerne!
Vielleicht gibt es ja bereits eine Antwort auf Ihre Frage auf unserem Blog.
Ihr Dr. Ulrich Schmitt

"Wurzelspitzenresektion oft unnötig."  Zum Interview mit Dr. Ulrich Schmitt
Kommentare: 225
  • #225

    Birgit Ender (Sonntag, 22 Mai 2022 11:37)

    Guten Tag Dr. Schitt, ich habe im Oberkiefer einen Zahn mit Schraube der überkront ist. Aufgrund von Druckschmerzen wurde geröngt und eine Entzündung festgestellt. Hie und da schmerzt der Zahn leicht. Die Krone und v.a. Schraube zu entfernen sei riskant, da der Zahn brechen könne und es einen erheblichen Aufwand bedeuten würde (und Kosten), es wurde daher eine WSR empfohlen. Leider ist erst ein Termin in ca. 2 Monaten möglich, da der Chirurg ausgebucht ist. Nun habe ich Angst dass sich die Entzündung ausbreitet. Zwei Fragen: wie merke ich, dass ich nicht mehr warten kann und der Zahn besser gezogen wird? Und, sollte ich doch versuchen kurzfristig einen Termin beim Endontologen zu bekommen, um zu hören ob eine Wurzelkanalbehandlung trotz komplizierter Gegebenheiten bei diesem Zahn möglich ist? Vielen Dank für Ihre Meinung vorab.

  • #224

    Gerda (Mittwoch, 18 Mai 2022 23:33)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    ich bin auf der Suche nach einer zweiten Meinung.
    Im Dezember wurde bei mir die ca. 1,5 Jahre alte Wurzelfüllung am vorletzten Backenzahn im Unterkiefer revidiert, da der Zahn sich seit einiger Zeit wieder meldete. Dieser war nie ganz ruhig. Einige Zeit war eigentlich alles gut, ganz weg waren die Beschwerden nicht, aber hinnehmbar. Im Februar fingen die Beschwerden (ziehen und pochen) wieder an und es wurde ein Termin für die WSR gemacht, aufgrund meiner Beschwerden, nicht weil auf dem Röntgenbild etwas zu sehen war. Zahnarzt war immer noch optimistisch, dass es sich bessert. Den Termin hatte ich dann abgesagt, weil die Beschwerden wieder verschwanden. Nun äußerten sich vor ca. 3 Wochen extreme Schmerzen. Der Zahn tat immens weh, bei der leichtesten Berührung hätte ich an die Decke gehen können. Daraufhin gab es eine Antibiotikabehandlung ca. 6 Tage vor der WSR, inkl. Ibuprofen 600mg, 3x tgl. Das Antibiotikum hat leider nicht angeschlagen. Als der Chirurg während der WSR beim Knochen ankam, spürte ich die komplette Behandlung lang extreme Schmerzen. Er sagte es würde schnell gehen und ich sollte mich zusammenreißen. Er sagte, die antibiotikabehandlung vorher hätte nichts gebracht , da die Entzündung zu tief im Knochen saß und dort nicht wirken würde. Die Entzündung war auf dem Röntgenbild nicht erkennbar lt. Chirurg und ZA.
    Nun habe ich 2 Wochen nach WSR wieder pochen/ziehen nach vorheriger Besserung. Lt. Chirurg wurde keine retrograde Füllung eingebracht, da die Wurzelfüllung so „gut und dicht“ saß.
    Meine Befürchtung ist, dass dies ein Fehler war, da die Entzündung wiederzukommen scheint.
    Kann man die Füllung nachträglich noch setzen, bzw. Macht es Sinn wirklich keine Füllung zu machen?
    Ich habe am Montag nochmals einen Termin bei einem anderen Chriurg und würde die Füllung noch gerne vornehmen lassen, wenn dies denn auch Sinn ergibt.
    Vielen lieben Dank vorab!
    Liebe Güsse
    Gerda

  • #223

    Anika (Mittwoch, 18 Mai 2022 19:07)

    Hallo Herr Doktor Schmitt,
    ich möchte mich mit folgendem Sachverhalt an Sie wenden:
    2020 begann ganz plötzlich mein Backenzahn (26) vordergründig auf Kälte zu reagiere. Im Zeitverlauf wurde dieser Schmerz immer schlimmer und zog bis in den Gaumen sowie Unterkiefer.
    Mein Zahnarzt versuchte 1/2 Jahr lang meinen unkariösen Zahn mit Medikamenteneinlagen zu retten, sodass mein Zahn mittlerweile nur noch aus einer großen Füllung bestand. Dann kam mir eine andere Erkrankung ins Gehege und ich lebte erstmal mit dem zeitweise recht ruhigen Zahn. Ende letzten Jahres machte er sich dann aber wieder latent bei Zimmertemperatur bemerkbar und aufgrund einer Entzündung, die auf dem Röntgenbild sichtbar war, wurde dieses Jahr leider beschlossen eine Wurzebehandlung durchzuführen. Dies geschah am 04.04.2022. Am 25.04.2022 wurden die Wurzeln gefüllt und der Zahn verschlossen. Hier nun meine Probleme:
    1) Mein Zahn reagiert (buccal) zeitweise immer noch kurz, nachdem er mit etwas Heißem in Kontakt kam.
    2) Einer von drei Wurzelkanälen wurde (mit einem wohl sehr gut verträglichem Füllmaterial) überstopft.
    Der junge Zahnarzt, gerade mit seinem Studium fertig, meinte, das sei kein Problem, dennoch wurde ich von seinem Vater (auch Zahnarzt) zu einem Kollegen geschickt, der wiederum nach einem 3D-Röntgenbild meint, dass der Fall Abwägungssache sei, er aber eine Wurzelspitzenresektion empfehlen würde. Das Füllmaterial ist nicht in die Kieferhöhle gelangt, sondern liegt wohl noch kurz vor der Membran zur Kieferhöhle.
    Dass mein Zahn nach wie vor reagiert, erklärt er sich mit der immer noch leicht bestehenden Entzündung.
    3) Im November bekam ich einen latenten Schnupfen, bei dem meine Nase jedoch nicht lief. Es war aber spürbar, dass etwas nicht in Ordnung ist. Nach der Behandlung hatte ich das Gefühl, als wenn die Symptomatik abgeklungen wäre, allerdings ist diese nun wieder zurück und ich frag mich, ob hier ein Zusammengang besteht.

    Ich bin nach all dem nunmehr jahrelangen "Theater" sehr skeptisch und möchte eigentlich ungern einen chirurgischen Eingriff an mir vornehmen lassen, insofern bin ich nun auf der Suche nach einer Zweit- oder Drittmeinung und würde mich freuen, wenn Sie Ihre Einschätzung zu meinem Problem abgeben könnten. Gerne lasse ich Ihnen auch bei Bedarf ein Röntgenbild zukommen. das 3-D Bild habe ich jedoch (noch) nicht vorliegen.

    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und Ihr Engagement!

    Anika

  • #222

    Melanie S. (Dienstag, 19 April 2022 01:06)

    Sehr geehrter Herr Doktor Schmitt,
    vielleicht haben sie auch einen Rat für mich �
    Ich versuche es kurz zu halten.
    Aufgrund einer Abwanderung meines rechten Schneidezahns wurde eine
    zusammenhängende Krone ( 6 Zähne, zwei Schneidezähne und je daneben die zwei Zähne ) gemacht. Am 29.12.2021 wurde geröntgt und es war alles in Ordnung so das am 29.01.2022 die Zusammenhängende Kronen eingesetzt wurden, es war sofort ein unangenehmer Druck der aber laut meinem Zahnarzt normal wäre und man sich erst daran gewöhnen müsse.
    Zwei Tage später begann ein brennen zwischen den Schneidezähnen.
    Am 1.02.2022 wurde geröntgt und der rechte Schneidezahn hatte einen auffälligen Befund.
    Am 04.02.2022 wurde eine Wurzelbehandlung gemacht ,danach hatte ich eine Woche starke Schmerzen habe mehrmals gereinigt bekommen und Metronidazol 400 3x 1 bekommen.
    Das half nichts so dass am 09.02.2022 bei einer Kieferchirurgin eine wurzelresektion in Narkose gemacht wurde. Ich hatte sofort nach der Operation sehr starke Schmerzen, trotz Betäubung noch während der op und Schmerzmittel Infusion danach.
    Ab 15.02.2022 läuft Sekret aus dem Zahnfleisch es wurde jeden Tag gespült und ich bekam 1 Woche Doxy Hexal 100 1x1 (hat nicht geholfen).
    Danach 12 Tage Clindamyzin 600 3x1, dann hörte das Sekret auf zu laufen und das Zahnfleisch schwoll ab. Die überkronten Zähne drücken immer noch und sind empfindlich. Am schlimmsten sind seit der op die krampfartigen Schmerzen in der Oberlippe und das lippenbändchen was auch genäht war ist immer noch sehr rot und schmerzt auch. Die Kieferchirurgin versteht auch nicht dass das so lange zum heilen braucht sie meinte es könnte ein halbes Jahr dauern und gegen die Schmerzen in der Lippe weis sie auch keine Lösung könnte sich wieder geben, mein Zahnarzt ist krankheitsbedingt erst wieder Mitte Mai da und ein anderer Zahnarzt sagte er würde da nichts machen weil das eine Gewährleistungs Sache ist.
    Ich bin so verzweifelt und diese ständigen Schmerzen in der Lippe, ich kann dadurch nicht richtig sprechen essen und nicht lachen alles bereitet mir noch mehr Schmerzen.
    Ich wäre für eine Antwort sehr sehr dankbar.
    Liebe Grüße, Mélanie

  • #221

    Melanie (Montag, 11 April 2022 12:11)

    S.g. Dr. Schmitt,
    ich probiere es jetzt hier, Antworten zu bekommen und sag jetzt schon DANKE, da ich Ihren Blog toll finde und es schön ist zu erleben, dass es auch Spezialisten gibt, die nicht nur Zähne, sondern auch den Menschen dahinter sehen!!
    Ende Dez. 21 Beginn Wurzelbehandlung Zahn 16 - nach Amalgamplombe Entfernung, tiefer Karies (Anfang Dez.) und setzen von Inlay
    Ende Jän. 22 nach Fertigstellung der Wurzelbehandlung (3 Kanäle) sofort wieder Schmerzen. Nach erfolglosem Versuch von Abschleifen und Diclofenac, Überweisung zu Endodontologen.
    Im März 22 in 2 Terminen beim Endodontologen Revision der Wurzelbehandlung mit 4. Kanal in der mesiobukkalen Wurzel.
    Nach 1. Termin Besserung der Schmerzen und Rückgang von Schwellung am harten Gaumen. Jedoch blieb weiterhin ein ständiges Druckgefühl (als würde stumpfe kleine Nadeln um den Zahn stecken), ziehend Richtung Nase/Auge - aufbeißen bzw. Kaugummi kauen bringt Erleichterung - Gaumenbereich beim Zahn fühlt sich im Vgl. zur anderen Seite teigig an. Endodontologe meinte dieser "Restschmerz" wird auch noch weggehen und sah seine Arbeit erfolgreich - Ko-Rö in 3-4 Monaten.
    Das ist jetzt 3 Wochen her - gefühlt keine Veränderung des Druck/Fremdkörpergefühl - jetzt weiß ich nicht wirklich weiter - bin ich empfindlich und das sind die normalen Gefühle bis zur vollständigen Heilung? Auf Iboprufen oder Diclofenac verändert sich das Gefühl so gut wie gar nicht. Meine Frage jetzt - Geduld haben oder weiter zwischen Endodontologen und Zahnärztin pendeln und nach weiteren Ursachen suchen lassen? Nachdem rund 2000€ in diesem Zahn jetzt stecken, mag ich auch nicht vorschnell aufgeben...
    Danke für´s lesen und schöne Ostern! LG

  • #220

    Olga (Donnerstag, 07 April 2022 12:40)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich hatte letztes Jahr Juni ein WSR am rechten Backenzahn. Alles ist gut verlaufen, seit ca. 2Wochen habe ich so ein komisches Taubheitsgefühl genau an dieser Stelle, es kommt und geht. Beim Zahnarzt war ich bereits, leider kann er nix finden, er hat Röntgenbild gemacht, alles gut verheilt teilte er mir mit, ich solle erstmal abwarten und nix machen, aber normal ist da ja nicht das ich ab und zu ein Taubheitsgefühl habe ? Was kann es sein? Danke für Ihre Hilfe.

  • #219

    Anja (Samstag, 02 April 2022 22:20)

    Hallo,ich hatte vor 4 Tagen eine Wurzelspitzenresektion am Schneidezahn, Schmerzen gehen soweit, Fäden kommen Dienstag raus. Mein Zahn ist aber immer noch druckempfindlich,sodass ich nicht vernünftig abbeißen kann vom Brot z.b. bleibt das so druckempfindlich oder wie lange dauert es bis es weg geht.

  • #218

    Miriam (Montag, 28 März 2022 13:34)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    seit ein paar Tagen habe ich an einem gefüllten Backenzahn hin und wieder Aufbissschmerzen. Die Füllung ist ca. ein Jahr her. Kälte oder hitzeempfindlich ist er nicht. Was könnte es sein? Sollte es die Tage nicht aufhören, gehe ich selbstverständlich zum Arzt.

    Vielen Dank Und schöne Grüße
    Miriam

  • #217

    Toni Seefeld (Freitag, 25 März 2022 19:18)

    Guten Abend Herr Dr.Schmitt,
    mir steht eine Wurzelspitzenresektion bevor , der Zahn hat keine Nerven mehr . Trotzdem bin ich Angstpatient. Aktuell ist die Wurzel entzündet. Werde ich Schmerzen bei dem Eingriff haben ? Wenn es nur eine Lokale Betäubung ist. Dies ist eine ganz wichtige Frage für mich . Mit Freundlichen Grüßen Herr Seefeld

  • #216

    Jana Dombrowski (Sonntag, 20 März 2022 21:44)

    Hallo ich hatte am Montag 14.03.22 eine Wurzelspitzenresektion am Schneidezahn. Mir geht es soweit guty allerdings habe ich, wenn ich unter der Nase drücke einen Druckschmerz. Ist das normal ?

  • #215

    Julia B. (Freitag, 18 März 2022 15:43)

    Hallo Dr. Schmitt,

    bei mir wurde gestern eine Wurzelspitzenresektion an zwei von drei Wurzelspitzen des vorletzten Backenzahns im rechten Oberkiefer (16) vorgenommen. Zunächst hatte mein Zahnarzt seit Januar erfolglos versucht, den Zahn mit einer Wurzelkanalbehandlung schmerzfrei zu bekommen. Nach wochenlangen Schmerzen bat ich um die Überweisung zum Kieferchirurgen, der auf meinen Wunsch eine DVT-Aufnahme anfertigte. Darauf zu erkennen war eine deutliche Entzündung einer der drei Wurzelspitzen, die bis dahin immer nur mit Medikamenten versorgt, aber nicht gefüllt worden waren. Auch hatte sich ein gut sichtbarer Schatten um diese Spitze gebildet, lt. behandelnder Chirurgin habe der Knochen sich an dieser Stelle bereits mit entzündet und abgebaut.
    Nach 2-wöchiger Wartezeit auf den OP Termin (in der Antibiotika gegeben und zeitweise auch die provisorische Füllung zur Entlastung herausgenommen worden waren), dann gestern die WSR.
    Die Chirurgin arbeitete zügig und die Behandlung war weitestgehend schmerzfrei, sie kappte die äußeren Wurzelspitzen, füllte die drei Kanäle, vernähte alles und verschloss den Zahn dann provisorisch. Nach der Prozedur ließ sie eine 2-D-Röntgenaufnahme anfertigen, die sie mit den Worten kommentierte, das eine der Füllung "etwas kurz" geraten sei - sie sah es aber nicht als Anlass, die Behandlung sofort zu revidieren und meinte stattdessen, dass wir "mal schauen" und die Wurzelfüllung im Zweifel nochmals machen könnten.
    Außerdem teilte sie mir mit, die Kieferhöhle bei dem Eingriff eröffnet zu haben, aber "alles gründlich vernäht" zu haben - unter Antibiotikagabe solle diese MAV komplikationsfrei ausheilen.
    Ich habe schon mit ordentlichem Wundschmerz gerechnet, doch meine Nebenhöhle hat diesen Eingriff sehr übel genommen. Meine Nasenatmung ist sehr eingeschränkt und es herrscht ordentlich Druck in der Nebenhöhle.
    Außerdem peitscht immer wieder ein fieser Schmerz durch den Gaumen, den ich gar nicht einordnen kann. Was rebelliert denn da?
    Schwellungen versuche ich mit viel Kühlen in Schach zu halten, aber meine komplette Gesichtshälfte ist geschwollen und ich hangle mich nun von Schmerzmittelgabe zu Schmerzmittelgabe, die leider nichts gegen die Schmerzen Richtung Gaumen ausrichten kann.
    Die Wurzelspitze zum Gaumen hin wurde nicht gekürzt, die hätte die Chirurgin nur mit einem weiteren Zugang erreicht, wurde mir im Vorgespräch erklärt. Es sei auch nicht nötig, alle drei Wurzeln zu kappen, doch jetzt mache ich mir Sorgen, ob der Schmerz vielleicht daher rühren könnte.
    Mit heftigen Schmerzen am Gaumen habe ich nicht gerechnet, immerhin sitzt der Schnitt ja außen am Kieferknochen.
    Sollte ich mir ernsthafte Sorgen machen?

    Die Nachsorge soll mein Zahnarzt vollständig übernehmen, der wird den Zahn am kommenden Mittwoch mit einer dauerhaften Füllung versorgen und ggf. die Nähte ziehen.

    Vielen Dank vorab!

  • #214

    Steffi R. (Donnerstag, 17 März 2022 15:29)

    Sehr geehrte Herr Dr. Schmitt,
    mein linker Schneidezahn erhielt vor 40 Jahren eine Wurzelspitzenresection.
    Vor einem Jahr brach mir bei einem Sturz der gleiche Zahn zu 2/3 ab. Daraufhin erhielt ich eine Krone. Diese ist nicht belastbar, weil der Zahn u wenig Halt bietet. Mein Zahnarzt stellt mit eine Brücke in Aussicht. Seit ein paar Wochen habe ich am Zahnfleisch oberhalb des Schneidezahnes eine Zyste, die erst eiterte und jetzt ab und zu blutet. Mein Zahnarzt hat mir ein Medikament gespritzt. Ich soll nochmal eine Spritze bekommen, dann Antibiotika und dann wieder eine Wurzelspitzenresection. Ich bin nicht von der Behandlung überzeugt. Wäre in dem Fall ein Impantat erfolgversprechender, eine bessere Endlösung?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Steffi R.

  • #213

    Simone C. (Samstag, 12 März 2022 07:51)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt

    Ich hatte Anfang Dezember eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn im Unterkiefer, die sich nun über Monate ( Mitte März) hingezogen hat, da der Zahn immer wieder Probleme machte. Diese Woche (gestern) hat sie diesen nun Zementiert und gefüllt. Ich habe immer noch einen Aufbissschmerz und wenn ich mit der Zunge an dem Zahn drücke merke ich das auch, ist unangenehm. Die Zahnärztin hat gemeint, wenn der Zahn noch Probleme machen sollte, muss eine WSR durchgeführt werden. Ich habe ihr bereits zu Beginn der Behandlung gesagt, dass ich am Zahnfleisch einen Knoten habe, welcher manchmal größer und manchmal kleiner ist, dies hat sie zwar zur Kenntnis genommen aber keinerlei Aussagen darüber getätigt, da sie angeblich nicht wissen was das sei. Meine Frage, kann es sein dass dieser Knoten die Schmerzen verursacht bzw. woher kommt so ein Knoten??

  • #212

    Elisabeth (Montag, 07 März 2022 16:43)

    Guten Tag, ich musste mit meinem Sohn Liam 15 Jahre vor zwei Wochen eine Wurzelbehandlung bei einer schon bestehenden Wurzelbehandlung (Gemacht mit 10 Jahren) vornehmen lassen da er schmerzen bekommen hat. Heute waren wir nochmals zur Abschlußbehandlung beim Zahnarzt bestellt (im Zahn war jetzt 14 Tage ein Medikament und er musste auch 5 Tage Antibiotika nehmen da uns gesagt wurde das der Zahn sehr entzündet ist) und jetzt wurde uns gesagt das der Zahn nur mehr mit einer Wurzelspitzenresektion zu retten ist oder den Zahn reissen. Ist das wirklich notwendig bei einem 15 Jährigen? Bin mir sehr unsicher. Ich weiß Ferndiagnosen sind nicht radsam aber vielleicht können sie mir trotzdem einen Tipp geben was wir machen könnten? ? Danke und Glg aus dem Burgenland

  • #211

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 05 März 2022 21:31)

    #209
    Hallo Petra,
    wenn Sie eine Vollnarkose bekommen sollen, dann haben Sie ja ein Vorgespräch mit dem Anästhesisten. Da können Sie sich alles in Ruhe erklären lassen.
    Viele Grüße und alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #210

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 04 März 2022 22:38)

    #207
    Hallo Frau Ullrich,
    das ist leider schwer kurz und einfach zu beantworten. Ich versuche es mal zu erklären.
    Der beste Fall ist, wenn die Wurzelkanäle komplett gereinigt sind und die Kanalausgänge dreidimensional gesehen abgedichtet sind. Es gibt Techniken, die eine geringe Überpressung von Wurzelfüllmaterial in Kauf nehmen, was bei diesen Spezialtechniken in der Regel kein Problem darstellt und auch keine Schmerzen macht, die mehrere Tage Ibuprofen nötig werden lassen.
    Es gibt aber auch Überpressungen von infiziertem, kontaminiertem Material infolge einer unzureichenden Reinigungstechnik, unzureichenden Formgebung des Wurzelkanals und einer unzureichenden Fülltechnik. Meist ist diese Überpressung dreidimensional gesehen dann auch noch undicht. Dann gibt es in der Regel Probleme. Abgesehen von den Schmerzen ist meist eine Entzündung an der Wurzelspitze mit Knochenabbau die Folge.
    Eine Revisionsbehandlung kann dann Abhilfe schaffen ist aufgrund des Materials außerhalb der Wurzelspitze aber natürlich auch nicht ganz vorhersagbar. Dabei entfernt der Zahnarzt, die Zahnärztin (in der Regel auf Endodontie spezialisiert und mit Mikroskop arbeitend) das alte Wurzelfüllmaterial über den normalen Zugang von oben und es kann auch gelingen das überpresste Material außerhalb der Wurzelspitze wieder nach innen in den Wurzelkanal zu ziehen und damit zu entfernen. Wenn das überpresste Material nicht entfernt werden kann, aber alles andere dann perfekt läuft, dann kann das auch zur Schmerzfreiheit führen und das überpresste Material nach einer Beobachtungsphase auch belassen werden. Ggf. muß aber auch eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden.
    Ich hoffe, es geht Ihnen besser. Falls Sie eine Wurzelspitzenresektion durchführen lassen, dann empfehle ich wie immer und hier sehr deutlich beschrieben nicht das bloße Abschneiden der Wurzel, sondern eine mikroskopgestützte Wurzelspitzenresektion mit retrograder Reinigung und Füllung (also von hinten an der Wurzelspitze reinigen und füllen).
    Gute Besserung und alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #209

    Petra (Donnerstag, 03 März 2022 00:14)

    Habe angst vor vollnarkose wie werde ich da beatmet man sagte mir bekomme schlauch durch nase ich habe so grosse angst

  • #208

    Julia (Freitag, 25 Februar 2022 17:58)

    Guten Tag,

    Ich hatte vor zwei Tagen eine Wuzelbehandlung. Zwei Tage davor ging es mir schon nichtmehr so gut und ich hatte das Gefühl Fieber zu haben, obwohl ich keins hatte.
    Die Wurzelbehandlung habe ich jetzt seit zwei Tagen und ich fühle mich abends noch immer etwas Fiebrig(Mir ist Abends manchmal kalt und meine Backen sind rot). Außerdem sind meine Lymphknoten, sowie vor der Behandlung angeschwollen, nur dass diese jetzt noch etwas stärker angeschwollen sind. Zudem habe ich ein Tag nach der Behandlung eine Erkältung bekommen. Meine Schmerzen im Kiefer haben sich aber momentan am Abend etwas gemildert.

    Denken Sie, dass es mir abends nicht so gut geht, weil ich Krank bin, oder könnte die Ursache mein Zahn sein, dass ich dann einen Arzt aufsuchen sollte?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Julia

  • #207

    Miriam Ullrich (Donnerstag, 24 Februar 2022 19:35)

    Guten Tag,

    Ich hatte eine sehr langwierige Wurzelbehandlung am letzten, unteren Backenzahn. Vorgestern ist die Wurzel gefüllt worden. Seit gestern habe ich wieder starke Schmerzen. Laut Röntgenbild ist ein geringer Teil Der Füllmasse aus dem Zahn ausgetreten. Daher laut Zahnarzt die Schmerzen.
    Ich soll nun 4 Tage hochdosiert Ibuprofen nehmen. Sollte das nicht helfen, soll eine WSR gemacht werden. Eine Revision der Wurzelfüllung sei nicht möglich..?
    Kann Ibuprofen tatsächlich die Entzündung an der Wurzelspitze (ausgelöst durch das Füllmaterial) bekämpfen? Oder muss ich mich zwangsläufig auf eine WSR einstellen?

  • #206

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 15 Februar 2022 22:29)

    #204
    Hallo Lina P.,
    wenn der Zahn gut wurzelbehandelt ist und sogar noch wurzelspitzenreseziert, dann ist er nicht mehr hitzeempfindlich. Also kommt es entweder von einem anderen Zahn oder bei dem Zahn ist nicht alles behandelt. Das könnte man zum Beispiel über ein DVT (digitales Volumentomogramm), also eine 3D Aufnahme erkennen. Ob das bei Ihnen sinnvoll und / oder notwendig ist, kann ich von hier nicht beurteilen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #205

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 11 Februar 2022 22:46)

    #203
    Hallo Herr Lind.
    der Zahn muß behandelt werden, auch wenn er nicht schmerzt. Allerdings empfehle ich in der Regel keine Wurzelspitzenresektion, sondern eine fundierte Revisionsbehandlung (Entfernung der alten Wurzelkanalfüllung und Reinigung und neue Wurzelkanalfüllung) mit Dentalmikroskop. Das ist die deutlich bessere Variante gegenüber der Wurzelspitzenresektion und wird meist von einem auf Endodontie spezialisiertem Zahnarzt / Zahnärztin durchgeführt, Die Behandlung ist eine Privatleistung. Das Granulom ist ein Herd und wird in der Regel größer.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #204

    Lina P. (Freitag, 11 Februar 2022)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,

    mein linker Backenzahl ist wurzelbehandelt und wurzelspitzenresiziert. Seit geraumer Zeit schmerzt er wieder. Es wurde alles abgeklärt und die wirkliche Ursache nicht gefunden. Der Zahn ist extrem hitzeempfindlich. Meine linke Gesichtshälfte ist inzwischen leicht taub und meine linke Halsmuskulatur ist komplett dicht. Ich will diesen Zahn unbedingt erhalten - was kann ich tun.

  • #203

    Walter lind (Freitag, 11 Februar 2022 17:18)

    Wenn ein wurzelbehandelter Zahn mit goldkrone ein granulom im röntgen bild auf,weist, aber noch keine Beschwerden beim aufweisen macht,braucht es dann eine wurzelspitzenresektion. Reicht eine Kontrolle, ob es größer wird.? Oder wird es mit der Zeit immer größer? Oder kann es auch auf einer gewissen Größe stagnieren?

  • #202

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 07 Februar 2022 21:31)

    #198
    bis ein Granulom im Röntgenbild sichtbar ist, dauert es mehrere Monate.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #201

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 07 Februar 2022 21:28)

    #200
    Hallo Suzanna,
    also bei heißen Getränken kann ich mir das für diesen Zahn aus der Ferne nicht vorstellen, bei Speisen schon. Druckgefühl kann so kurz nach der Behandlung noch vorhanden sein.
    Sie schreiben ja auch, dass es "nur" kurz anhält und "nur" ein seltsames Gefühl ist. Also würde ich mir erst einmal keine Sorgen machen. Im Moment kann man nur abwarten. Hält es an, dann bitte noch einmal untersuchen lassen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #200

    Suzanna (Montag, 07 Februar 2022 19:53)

    Lieber Herr Dr. Schmitt, vielen Dank für Ihren Blog! Ich habe mir hier schon so viele Fragen selbst beantworten können! Vielen Dank dafür!

    Ich hatte letzte Woche eine Wurzelbehandlung an einem oberen Schneidezahn. Alles ist gut verlaufen, der Zahn macht gar keine Beschwerden mehr und ist gut abgefüllt. Nur bei heißen Getränken oder Speisen kommt es kurz zu einem (komplett schmerzlosen) Druckgefühl und danach... wie zu einem Klicken im Zahn. Danach ist das Druckgefühl wieder weg. Das dauert vielleicht eine Sekunde aber es ist ein sehr seltsames Gefühl. Ist das normal? Mein Zahnarzt ist 2 Wochen auf Urlaub und ich kann ihn leider nicht fragen.

    Danke und liebe Grüße!
    Suzanna

  • #199

    sonja bachsteffel, (Samstag 5. Febr.2022) 18.00 Uhr (Samstag, 05 Februar 2022 18:04)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,mein stark entzündenter Backenzahn wurde Ende Nov. 21 wurzelbehandelt, gleich danach und wieder verschlossen. Gleich danach Eiteransammlung und Dicke Backe. Der Zahn wurde wieder aufgemacht und ich bekam Antibiotika. Danach Spülung , und wieder med. Einlage am 06.12.21.
    Am 12.01.21 bekam ich schließlich, da ich sichtlich keine gravierenden Schmerzen hatte die entgültige
    Füllung rein. Hatte bis dato kein Gefühl in meiner hälfte Unterlippe bis runter zum Kinn.
    Taubheit am Unterkiefer jetzt weg Lippe noch immer teilweise taub.
    Nachdem die letzte Füllung eingebracht wurde, hat meine Zahnärztin Röntgenbild gemacht, und mir gezeigt. Unten am Zahn ist immer noch leichte Entzündung meinte Sie, das sieht man am schwarzen
    Schatten. Meine Frage an Sie wäre, und was mich beunruigt.. Warum zugemacht, wenn noch Entzündung zu
    sehen ist? Außerdem sind meine 3 davor liegenden Zähne, ab Eckzahn und einer nach dem wurzelbe-
    handelten Zahn taub und reagiert auf Klopfen.. Ich weiß allerdings nicht , ob das auch schon davor war,
    und ich es bloß nicht wahrgenommen habe, weil ja der ganze Unterkiefer taub war. Was muß ich event. beachten. Nach einem 1/2 Jahr habe ich Nachsorgetermin. Danke im voraus

  • #198

    Walter lind (Freitag, 04 Februar 2022 17:52)

    Wie schnell wäre wächst ein wurzelspitzengranulom an einen wurzelkanal gefüllten zahn mit krone

  • #197

    Dr. U. Schmitt (Dienstag, 01 Februar 2022 12:49)

    Hallo JayJay,
    haben sie denn ihre Cheffin / ihren Chef darauf mal angesprochen? Dadurch würde sich das doch gut klären lassen.
    Zusatzleistungen wie die elektrometrische Längenbestimmung können mit dem GKV Patienten vereinbart werden.
    Wenn der Patient den Kostenplan nicht unterschreibt und der Zahnarzt / die Zahnärztin die Leistung dennoch erbringt, dann ist das seine / ihre Sache und ja nicht unrechtmäßig.
    Auch eine Barzahlung ist nicht unrechtmäßig, außer ich mache eine Schmerzbehandlung von der Barzahlung abhängig.
    Es geht hier also sehr um die Praxisphilosophie und egal wie man die Punkte, die Sie ansprechen selbst sieht...es ist so wie sie es beschreiben nicht unrechtmäßig.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #196

    Dr. U. Schmitt (Dienstag, 01 Februar 2022 12:35)

    Hallo Samar,
    ja das kann man. Ich würde im Vorfeld aber kontrollieren warum der Zahn gelockert ist.
    Ist die Zahnlockerung Folge einer entzündlichen Veränderung um die Wurzel herum (durch Wurzelkanalkeime), dann kann sich der Zahn nach der Wurzelbehandlung wieder festigen (durch die Regeneration des Knochens).
    Es kann aber auch sein, dass die Lockerung des Zahns auf eine parodontale Ursache zurückzuführen ist (Infektion der Zahnfleischtasche). In diesem Fall müsste man die Tasche therapieren bzw. sich durch Röntgenbild, Taschenbefund und andere Parameter ein Bild machen über die Erhaltungsfähigkeit und langfristige Wertigkeit es Zahns.
    Manchmal ist ein Zahn auch gelockert durch Überbelastung und festigt sich, wenn man diese Überbelastung von ihm nimmt.
    So pauschal ist das also leider nicht zu sagen, ob es Sinn macht an ihrem Zahn eine Wurzelbehandlung durchzuführen. Wichtig ist die vorherige umfangreiche Untersuchung
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #195

    Samar Alaffara (Montag, 31 Januar 2022 19:34)

    Guten Abend,

    Darf man eine WKB am Zahn mit Lockerungsgrad 1 oder 2 durchführen?

    Danke im voraus

  • #194

    JayJay242 (Samstag, 29 Januar 2022 16:27)

    Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis.
    Diese Praxis bietet Grundsätzlich erst mal bei jedem Patienten der eine WKB benötigt eine Privatleistung an in Höhe von 450€. Wenn der Patient einwilligt, wird die Behandlung über GOZ abgerechnet und zusätzlich über Bema. Die Behandlung enthält eine Elektronische Längenmessung und die mechanische Aufbereitung der vorhandenen Wurzelkanäle.
    Wenn jetzt aber jemand die Behandlung nicht über GOZ bezahlen kann, bekommt er trotzdem exakt die selbe Wurzelbehandlung mit den selben Methoden und Materialien.
    Ich bin seit 10 Jahren im Beruf der ZFA, aber in dieser Art habe ich das noch nicht erlebt und ich kann mir auch nicht vorstellen dass das so rechtens ist. Mal abgesehen davon, daß die Patienten bei uns dazu angehalten werden ihre Rechnungen in Bar zu bezahlen.

  • #193

    Katrin (Freitag, 21 Januar 2022 20:37)

    Zahnwurzelkürzung oben ist jetzt 10 Tage her. Fäden wurden am 7 Tag gezogen..Aber die Wunde am gaumen verschließt sich nicht richtig. Schmerzen bestehen nicht. Es liegen also 2 halbe Zähne frei kein Zahnfleisch..

  • #192

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 19 Januar 2022 22:49)

    Hallo Jenny,
    wenn der Zahn geröntgt wurde, aber nichts gefunden wurde, dann heißt es nicht, dass da nichts ist. Ein Röntgenbild am Backenzahn oben ist recht ungenau, weil es meistens Überlagerungen der Kieferhöhle gibt, eine exakte Diagnostik also sehr erschwert wird. Außerdem handelt es sich bei einem Röntgenbild um eine zweidimensionale Aufnahme auf der man nicht immer alles erkennen kann.
    Im Zweifel sollte ein DVT (digitales Volumentomogramm) erstellt werden, eine dreidimensionale Aufnahme.
    Lassen sie sich einmal beraten von einem auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt (arbeitet mit Mikroskop, Kofferdam, speziellen aktivierten Spültechniken, elektrometrischer Längenbestimmung, speziellen Reinigungs- und Fülltechniken (warme Verdichtung des Füllmaterials).
    Sie sind noch weit weg von eine Zahnentfernung. Ein auf Endodonie spezialisierter Zahnarzt, würde erst einmal eine Revisionsbehandlung durchführen (alte Wurzelfüllung raus, reinigen, neu füllen). Zu ca. 80 Prozent wird dann alles gut. Aber ohne Röntgenbild oder DVT und ohne einmal den Zahn gesehen zu haben, kann ich das natürlich nicht beurteilen.

    Leider ist solch eine Revisionsbehandlung aber keine Kassenleistung und kostet je nach Zahnarzt und Schwierigkeitsgrad zwischen 1500 und 2500 Euro.
    Eine reine Behandlung mit Clindamycin kann nur kurzfristig Besserung reinbringen. Eine Therapie ist das leider nicht. Nehmen sie das Antibiotikum jetzt erst mal weiter, wo sie es schon angefangen haben, und gegen die Schmerzen Ibuprofen. In ein paar Tagen wird es spätestens besser, aber wie gesagt, sollte das nicht in Sicherheit wiegen. Ich hoffe, es ist auch kontrolliert worden, dass der Zahn keinen Frühkontakt, also stärkeren Kontakt als die Nachbarzähne hat. Das wäre natürlich nicht gut und sollte gecheckt werden.
    Viele Grüße und gute Besserung
    Ulrich Schmitt

  • #191

    Jenny (Mittwoch, 19 Januar 2022 19:38)

    Vor 1 Jahr wurde mein Backenzahn oben mit einer Wurzelbehandlung versorgt wg. Entzüngszeichen und Karies. Jetzt nach einem Jahr ist er Druck und Klopfempfindlich. Essen ist nicht möglich. Ich trage eine Aufbissschiene für Nachts wg. einer Zahnfehlstellung die ich mein Leben lang schon habe. Der Zahn wurde schon geröngt aber nix gefunden. Klinische Chemie Bb und CRP sind o.B.
    Ich bekomme jetzt seit 3 Tagen Clindamycin. Gestern ging es mit dem Schmerz und ich dachte es wird besser. Heute ist es wie vorher. Mein Zahn steht kurz vor der Extraktion und ich bin wie mein Zahnarzt auch Ratlos. Ich bin eine Angstpatientin und habe große Angst vor einer Lücke die weitere folgen nach sich zieht. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. MfG Jenny S.

  • #190

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 15 Januar 2022 22:31)

    #183
    Hallo Uwe
    das ist auch eher etwas für eine Untersuchung in einer Zahnarztpraxis.
    Wenn ich es richtig verstehe, dann waren die Beschwerden schon vor der Krone? Sie sprechen aber von einer neuen Krone? Also war schon eine Krone drauf, als die Beschwerden anfingen?
    Vielleicht ist und war der Kronenrand zu nah am Knochen, also sehr tief unter dem Zahnfleisch.
    Warum ist denn eine Wurzelbehandlung gemacht worden. Welche Diagnose gab es?
    Sie sehen, es ist mit etwas "detektivischer" Arbeit verbunden und Untersuchungen. Dazu die Begutachtung aller bisherigen Röntgenbilder und ggf. Anfertigung neuer.
    Dann kann man versuchen zu beurteilen, ob man noch einmal an die Wurzelfüllung ran muß oder ob eine Erneuerung der Krone sinnvoll erscheint.
    Wenn die bestehende Krone zu nah am Knochen ist, dann kann eine Entfernung der Krone, eine sogenannte chirurgische Kronenverlängerung mit einem Langzeitprovisorium und erst nach Beschwerdefreiheit eine neue Krone helfen. Allerdings muß das im Frontzahnbereich wegen der Sichtbarkeit in der ästehtischen Zone gut geplant werden.
    Ich hoffe, ich konnte damit schon etwas helfen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #189

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 15 Januar 2022 22:17)

    #184
    Hallo Thomas,
    im Moment hilft eigentlich nur warten, wenn es die Beschwerden / die Überempfindlichkeiten erlauben. Eine Röntgenaufnahme und auch ein DVT können ein paar Wochen nach der Wurzelfüllung in der Regel keinen Aufschluss geben. Jetzt 3 Monate nach der Wurzelfüllung ist es auch noch recht früh.
    Natürlich hat ein vollständig gereinigter und gefüllter Zahn keine Überempfindlichkeiten oder gar Schmerzen.
    Mein Vorgehen wäre so:
    Ich würde mir alle Röngenaufnahmen und das DVT (3D Scan) anschauen (wie sieht die Wurzelfüllung und der Knochen aus). Dazu würde ich den Zahn ringsherum sondieren und Aufbiss- oder Klopempfindlichkeiten kontrollieren. All das können nur kleine Puzzlesteinchen sein. Falls nichts Auffälliges zu finden ist, würde ich in ca. 3 Monaten ein Röntgenbild oder ein neues DVT machen ( je nach Situation).
    Ggf. hilft nur eine sogenannte Revisionsbehandlung, die ich natürlich mit Kofferdam, Mikroskop und weiteren hochmodernen Techniken durchführen würde. Wenn nur kleine Reste im Wurzelkanal übrig geblieben sind oder/und die bestehende Wurzelfüllung nicht gut abdichtet, dann kann das Problem durch diese spezielle Revisionsbehandlung behoben werden.
    Die bestehenden drückenden Beschwerden sprechen leider dafür, dass man noch mal ran muß. Lassen Sie es von einem auf Endodontie spezialisierten Kollegen kontrollieren (Kofferdam, Mikroskop, spezielle Feilen- und Spültechniken...)
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #188

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 15 Januar 2022 21:52)

    #185
    Hallo Frau Seda
    die Schiene sitzt ja nicht über der Wunde. Also ist das kein Problem diese zu trage und ist eher gut.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #187

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 15 Januar 2022 21:50)

    Hallo Tanja,
    das ist leider zu komplex. Das müsste man sich anschauen.
    Lassen Sie das bitte kontrollieren, ggf. mehrfache Meinungen einholen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #186

    Tanja (Donnerstag, 13 Januar 2022 13:21)

    Hallo Herr Dr. schmitt, vielleicht können Sie mir helfen . Im dez 2020 wurde oben links der kleine Schneidezahn gezogen da er samt Stift und Krone abgebrochen war. Diese Prozedur hat fast eine halbe Stunde gedauert beim Kieferchirurgen. Er hat im Anschluss irgendwas zum Knochen heilen reingestopft und zugenäht. 6 Tage danach ,ich hatte schon immer leicht Druck und schmerzen Richtung Gaumen hat mein Zahnarzt Fäden gezogen. Man komnte bis auf den Knochen schauen und Entzündung drin. Okay. Seitdem hatte ich immer Probleme und schmerzen an dem Zahn 24. Im Sommer so heftig dass ich dadurch eine neuralgie bekam.zahn bekam im Herbst Wurzelbehandlung mit 3 mal spülen usw und wude dann Anfang dez geschlossen mit Wurzelfüllung. Der Nerv war auch schon fast weg als sie den geöffnet hatte . So nun hab ich immer zum Gaumen und zu der Seite wo der Nachbar gezogen wurde leicht Taubheit Missempfinden und dort reagiert der Zahn auch leicht beim klopfen. Manchmal... Aufbeissen geht. Der Zahn ist auch schon seit 20 Jahren Überkront. Was können das für schmerzen sein? Es scheint ja nicht der Zahn zu sein. Kann da was kaputt sein vom Zahn ziehen?muss dazu sagen Zahnfleisch ist da auch sehr weit zurück gegangen seitdem. Ist es an den zâhnenoben vorn immer leicht taub? Ich werd irre von diesen Gefühl. Röntgen nach Wurzelfüllung war nicht auffällig. Hoffe sie haben evtl eine Vermutung. Es blutet nix ,kein Eiter ,Beule o.ä nur missempfinden und leichter Schmerz vielfn Dank

  • #185

    Katrin seda (Mittwoch, 12 Januar 2022 17:56)

    Hab vor ein Tag eine Zahnwurzelkürzung gehabt. Sollte ich meine zahnschiene tragen über nacht?

  • #184

    Thomas (Sonntag, 09 Januar 2022 11:21)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
    im September wurde bei mir eine Zahnwurzelbehandlung durchgeführt, da sich unter der leider sehr großen Amalgamfüllung des Backenzahn eine sehr schmerzhafte Entzündung gebildet hatte.
    Es wurden vier Nervenbahnen entfernt, verschlossen und mit einer Übergangsfüllung versiegelt, die einige Wochen später durch eine Krone ersetzt werden sollte.
    Bereits nach etwa einer Woche merkte ich, dass der Zahn zwar keine Schmerzen empfand, aber an den Rändern eine unangenehme Überempfindlichkeit (z.B. bei der Reinigung mit Zahnseide) aufwies, obwohl eigentlich keine Nerven mehr vorhanden waren?
    Bei den folgenden Kontrollen wurde u.a. ein 3D Scan angefertigt, der aber keinen Aufschluss über erneute Entzündungen oder andere Probleme gab. Das Zahnfleisch um den betroffenen Zahn sah ebenfalls unauffällig aus.
    Die Diagnose lautete, der Zahn sei noch etwas gestresst von dem Eingriff, was sich mit der Zeit legen sollte, damit dann auch die Krone drauf kann.
    Nun, 3 Monate später sind mittlerweile doch leichte, aber unangenehme Schmerzen im Zahn vorhanden (besonders morgens), also gefühlt tatsächlich IM Zahn und nicht im Zahnhalteapparat.
    Der Zahn ist bereits so abgeschliffen, dass die Gefahr des Knirschens nicht bestehen kann.
    Ende des Monats habe ich den nächsten Termin und befürchte, dass mir leider wieder nur Ratlosigkeit begegnen wird und da ich den Zahn gern retten würde, habe ich die Hoffnung, dass Sie eventuell eine Idee haben, woher diese Überempfindlichkeit, die mittlerweile zu leichten (drückenden) Schmerzen übergegangen ist, herrühren könnte.
    Vielen Dank!
    Thomas W.

  • #183

    Uwe (Freitag, 07 Januar 2022 11:02)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt
    Seit 4 Jahren habe ich immer wiederkehrende Probleme mit dem Zahn 11. Es beginnt so, dass das Zahnfleisch zwischen dem 11 und dem 12 juckt. Nach einigen Stunden verspüre ich einen unangenehmen Druck am Zahn 11. Beim Berühren schmerzt der Zahn 11 um so mehr. Vor 2 Jahren wurde die Zahnfleischtasche gelasert und ich erhielt eine neue Krone. Die Probleme waren weiterhin vorhanden. Nach einem Wechsel der Zahnarztpraxis wurde eine Wurzelbehandlung vom Endotontologen durchgeführt. In den folgenden Wochen waren die Probleme einigermaßen erträglich. Seit 6 Wochen habe ich die gleichen Symptome. Es wurden 2 Röntgenaufnahmen im Abstand von 4 Wochen vom Zahn 11 gefertigt. Ohne Befund. Nun wurde mir vorgeschlagen die Krone, die mir vor 2 Jahren gesetzt wurde zu entfernen und durch eine neue zu ersetzen. Den Sinn kann ich allerdings nicht erkennen. Noch ein Hinweis: Wenn ich das Zahnfleisch mit Dynexan Mundgel einreibe werden die Schmerzen erträglicher. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich, was ich noch unternehmen kann?
    Viele Grüße

  • #182

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 06 Januar 2022 22:08)

    #179
    Hallo Dana,
    nein, das ist natürlich nicht üblich. Es ist auch wirklich nicht davon auszugehen, dass all diese Zähne entzündet sind. Was heißt denn entzündet und wie ist die Diagnose dafür gestellt worden?
    Holen sie sich bitte noch einmal 1 oder 2 andere Meinungen ein.
    Eine Ursache für das "Hochgehen" von Zähnen kann allerdings mangelnde Kühlung beim Bohren sein. Wenn die Kühlung so gravierend schlecht war, dann können leider auch mehrere Zähne Probleme machen, selbst wenn es keine tiefen Füllungen waren. In der Regel sollte mangelnde Kühlung aber natürlich kein Problem sein.
    Alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #181

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 06 Januar 2022 22:01)

    Hallo Herr Rooks,
    sie sollen eine Wurzelspitzenresektion bekommen an jeweils einem Backenzahn unten links und unten rechts.
    Wie ich in der Regel zu Wurzelspitzenresektionen stehe, kann man hier nachlesen. Sonst kann ich leider nichts zu ihrem Fall sagen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #180

    Dirk Roocks (Donnerstag, 06 Januar 2022 10:40)

    Habe gestern eine Überweisung von meinem Zahnarzt bekommen mit dem diagnoseschlüssel 26,36 WSR darüber hätte ich gerne informationen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Roocks

  • #179

    Dana (Montag, 03 Januar 2022 18:14)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich weiß, dass eine Ferndiagnose in meinem Fall sehr unwahrscheinlich ist, aber vielleicht haben Sie dennoch eine Idee woher meine Probleme kommen könnten. Ich bin total verzweifelt.
    Ich habe mir Anfang letzten Jahres 5 Zementfüllungen durch Kunststofffüllungen ersetzen lassen und 3 von den behandelten Zähnen mussten innerhalb eines Jahres Wurzelbehandelt werden, da der Nerv sich entzündet hat. Laut meinem Arzt (spezialisiert auf Endo) war nur eine Füllung tief und deshalb kann er sich auch nicht erklären wieso jetzt ein Zahn nach dem anderen sich entzündet. Als hätte das nicht gereicht, fängt jetzt seit ein paar Tagen auch der 4 von den 5 Zähnen an Probleme zu machen!! Bislang habe ich mich nicht getraut beim Zahnarzt anzurufen und habe gehofft, die Schmerzen würden wieder vergehen. Ich ahne wirklich schlimmes :( dabei bin ich erst 34. Können sie sich das ganze erklären? Ist es normal, dass sich so viele Zähne fast zeitgleich entzünden? Die nicht einmal eine tiefe Füllung haben?? Mein Arzt ist inzwischen auch ratlos.

    Vielen Dank im voraus.

    Viele Grüße
    Dana

  • #178

    Sunny (Mittwoch, 29 Dezember 2021 00:40)

    Es fühlt sich manchmal so an als wäre der ganze kochen entzündet aber auf Röntgen Bildern ist nicht zu sehen mittlerweile ist das Zahnfleisch genau an der Stelle zurückgegangen

  • #177

    Sunny (Mittwoch, 29 Dezember 2021 00:16)

    Hallo ich habe seit 12 Jahren Zahnschmerzen. Es fing mit 23 Jahren mit Schmerzen linker Unterkiefer an. Der 2 jahre mit Salbe behandelt danach wechselte uch den Arzt. Die neue Ärztin konnte auch nicht verstellen erst nach einer Stunde intensiver Suche sagte sie uch bräuchte eine Wurzelbehandlung ich freute mich das etwas gefunden wurde und dachte mein Leiden hätte ein Ende. Schnell traten danach wieder Schmerzen auf und mir wurde zur Wurzespitzenresektion geraten ich hatte 2 danach traten wieder Schmerzen auf bei der 3 wurde die Behandlung abgebrochen weil der Nerv zu nah war und der chirugin es zu heute wurde. Seit dem leide ich an Schmerzen war danach noch bei vielen Ärzten und Neurologen. Am meisten Schmerz es wenn ich zwischen die Zähne gehe also der behandelte und der daneben so als würde man mit ein Messer reinstechen und das Zahnfleisch darunter es gibt tage da wird es etwas besser und dann Monate da es unerträglich ist. Manchmal meine ich auch einen komischen Geschmack zu haben und oft wird der Schmerz nach dem essen schlimmer. Da mir oft gesagt wurde das es auch psychisch ist versuche ich oft nicht daran zu denken aber nach 12 Jahren weiß ich echt nicht mehr weiter wenn ich an die Stelle oder an das Zahnfleisch komme wird es richtig schlimm und dauert über Wochen an

  • #176

    Sunny (Mittwoch, 29 Dezember 2021 00:03)

    Guten Tag

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