Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog.

Welche Prognose hat ein wurzelbehandelter Zahn? Können bereits wurzelbehandelte Zähne gerettet werden? Können bereits wurzelbehandelte Zähne noch Beschwerden verursachen? Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft? Was bringt ein Mikroskop? Was kostet eine Wurzelkanalbehandlung? 🤔🤔🤔 Es gibt viele Fragen zu meinem Fachgebiet und ich beantworte sie alle gerne!
Vielleicht gibt es ja bereits eine Antwort auf Ihre Frage auf unserem Blog.
Ihr Dr. Ulrich Schmitt

"Wurzelspitzenresektion oft unnötig."  Zum Interview mit Dr. Ulrich Schmitt
Kommentare: 154
  • #154

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Oktober 2021 15:50)

    Hallo Anna,
    vielen Dank für die sehr gute Beschreibung.
    Sehr selten ist es tatsächlich so, dass ein Zahn auch nach optimaler Reinigung so reagiert wie Ihrer. Das Risiko dafür ist höher, wenn die erste Wurzelbehandlung so gelaufen ist wie sie sich anhört.
    Das Antibiotikum kann dann helfen, dennoch wird die Notwendigkeit der Gabe eines Antibiotikums unterschiedlich bewertet und es kann auch einfach abgewartet werden. Leider kann der Zustand doch einige Zeit sehr schmerzhaft bleiben.
    Ich bin kein Freund von ständigem Wechsel einer Einlage wie es so oft gemacht wird. Genauer gesagt: meistens sind die ständigen Wechsel Folge einer Verzweiflung, weil der Zahn nicht ruhig wird. In den meisten Fällen ist aber die Ursache eine inkomplette Reinigung und dies wird nicht durch ständige Einlagen verbessert (zumindest was die langfristige Prognose angeht).
    In ihrem Fall klingt das aber anders und nach einer "normalen" Reaktion nach guter Reinigung eines hochinfizierten Zahns, auch wenn das in dieser Intensität Gott sein Dank selten vorkommt.
    Also: Antibiotikum wäre ok, abwarten auch und noch einmal Zugang schaffen und intensiv mit Schall /Ultraschall spülen und neue Einlage auch (mit Kontrolle der Reinigung, Länge und evtl. Nachreinigung).
    Welche dieser Varianten müssten Sie bitte mit ihrem behandelnden Endodont besprechen, da er die Situation natürlich besser einschätzen kann.
    Wichtig ist mir nur zu sagen, dass das Antibiotikum nicht die langfristige Prognose beeinflusst, sondern ggf. nur die akute Symptomatik
    Ich hoffe, es geht schon ein bisschen besser und ich wünsche Ihnen alles Gute.
    Ulrich Schmitt

  • #153

    Anna (Freitag, 22 Oktober 2021 22:20)

    Sehr geehrter Dr Schmitt!
    Ich hatte am 30.7 eine Wurzelbehandlung am kleinen Schneidezahn oben. Der Zahn hatte tiefe Karies, war aber schmerzlos. Die Wurzelbehandlung wurde durchgeführt weil die Karies wohl zu nah am Nerv war, ohne Kofferdam ohne Mikroskop, innerhalb von 15 Minuten gleich mit fester Wurzelfüllung zugemacht. Danach hatte ich lange Schmerzen, ein ziehen und drücken ohne Pause. Mein Zahnarzt schlug mir eine WSR, die ich aber ablehnte. Ich ging zu einem anderen Zahnarzt der spezialisiert ist, er machte ein Röntgen und meinte die Füllung sieht sehr gut aus bis zur Spitze (Spitze ist stark gekrümmt) es könne aber sein dass Bakterien im Kanal verblieben sind und schlug mir eine Wurzelkanalrevision vor. Diese machte er dann vor 10 Tagen. Diesmal mit Kofferdam und Mikroskop und allem drum und dran. Leider schmerzt der Zahn nun noch mehr. Es ist ein Dauerdruck vorhanden , Aufbissschmerzen und starkes Pochen wenn ich mich bewege ( beim Laufen , Spazieren, Putzen ect) Ist das noch normal oder ist etwas entzündet? Der Zahnarzt empfiehlt ein Antibiotikum, welches ich vermeiden möchte, da ich darauf immer mit vielen Nebenwirkungen reagiere. Kann es also sein dass sich der Zahn von allein noch beruhigt? Oder soll ich darum bitten die Einlage nochmal gegen etwas anderes einzutauschen(der Zahn ist nur provisorisch verschlossen). Danke im Vorraus für ihre Antwort!

  • #152

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:16)

    #146
    Hallo Frau Berg,
    ich würde Ihnen empfehlen, sich noch einmal beim Kieferchirurgen vorzustellen.
    Es war sicher nicht so gemeint, dass Sie sich bei ihm nicht mehr vorstellen dürfen (insbesondere wenn noch Probleme bestehen). Es ist durchaus üblich, dass die Fäden vom Hauszahnarzt entfernt werden, aber z.B. um dem Patienten den möglicherweise längeren Weg in die Praxis zu ersparen.
    Also bitte noch einmal zum Kieferchirurgen, er kann deutlich besser beurteilen was da los ist als der Zahnarzt.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #151

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:08)

    #145
    Hallo Lena,
    ich hoffe, der Zahn hat sich wieder beruhigt.
    Es könnte sein, dass die neue Füllung noch etwas zu hoch ist. Bitte noch einmal kontrollieren lassen.
    Wenn der Zahn auf Temperatur nicht empfindlich ist, ist das schon mal gut.
    Wenn ihr Zahnarzt nichts findet, können Sie aber auch erst einmal abwarten (wenn es nicht schlimmer wird). Vor einer Entzündung brauchen sie erst einmal keine Angst zu haben. Es kann nichts passieren, was nicht auch nach Abwarten noch gemacht werden kann.
    Viele Grüße und gute Besserung.
    Ulrich Schmitt

  • #150

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:02)

    #147
    Hallo Dina,
    schade, dass der Zahn noch Probleme macht.
    Es muss nicht unbedingt etwas Schlimmes sein. Je nach Ausgangsituation kann das noch vorkommen.
    Es kann aber auch bedeuten, dass eine Fraktur in der Wurzel ist oder dass trotz der Behandlung nicht alles Notwendige erreicht wurde.
    Lassen Sie es einfach noch einmal von dem Behandler kontrollieren, auch die Höhe der Füllung, Vielleicht ist der Kontakt auf dem Zahn noch etwas stark.
    Wenn die Wurzelbehandlung im April war, dann ist jetzt auch eine Röntgenaufnahme sinnvoll, um die Region um die Wurzelspitze herum mit der Ausgangssituation zu vergleichen.
    Ich hoffe, es wird alles gut und der Zahn beruhigt sich noch.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #149

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 21:54)

    #148
    Hallo Frau Kuhn,
    in der Regel rettet das Antibiotikum erst einmal über ein paar Wochen hinweg. Ich würde Ihnen aber empfehlen die WSR noch einmal zu überdenken und zu einem auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt zu gehen. Wie hier beschrieben sind die meisten Wurzelspitzenresektionen unnötig.

    Vielleicht ist ja doch etwas zu machen ohne OP und die Wurzel kann unversehrt bleiben.

    Der Zahn 16 hat zum Beispiel 4 Kanäle. Sind denn alle 4 Kanäle behandelt worden?
    Konnte der Zahn mit den bisherigen Methoden bis zur Wurzelspitze gereinigt und mit warm vertikalen Füllmethoden dreidimensional abgedichtet werden?
    Wenn also nicht alle heutigen Möglichkeiten ausgreizt sind, dann würde ich erst einmal von einer WSR absehen.
    Viel Erfolg und einen schönen Urlaub.
    Ulrich Schmitt

  • #148

    Christine kuhn (Dienstag, 19 Oktober 2021 14:43)

    Ich hatte am Zahn 16 eine Wurzelbehandlung. Jetzt bekam ich schmerzen und mein Zahnarzt meinte ich muss noch eine wsr machen. Nach Antibiotikum bin ich schmerzfrei. Ich will am 08.11. für 3 Wochen in Urlaub. Muss ich die wsr davor machen oder reicht das auch danach?

  • #147

    Dina (Samstag, 16 Oktober 2021 22:30)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    Ich hatte im April an einem Backenzahn eine Wurzelbehandlung mit Mikroskop und Kofferdamm. Seit ca. 3 Wochen habe ich an diesem Zahn bei härterer Nahrung wie zum Beispiel Brötchen Aufbisschmerzen, sonst aber keine Beschwerden. Was könnte es sein?

    Freue mich über ihre Antwort.

    Danke und beste Grüße
    Dina

  • #146

    Kati Berg (Donnerstag, 14 Oktober 2021 22:41)

    Sehr geehrter Dr.Schmitt!Hatte zeitgleich WSR an 2/5 und 2/6, ein apikales Granulom war genau dazwischen. Bis zum 2. Tag nach dem Eingriff hatte ich Nachblutungen über Nase und Rachen - wahrscheinlich aus der Kiefernhöhle. Nun leide ich trotz Ibuprofen unter starkem Druckschmerz.Wie lange hält sowas üblicherweise an.Zur Nachbehandlung beim KC soll ich nicht erscheinen.Der Hauszahnarzt soll das Fäden ziehen übernehmen.Über eine kurze Antwort bezüglich Druckschmerz nach WSR würde ich mich freuen.Beste Grüße

  • #145

    Lena (Freitag, 08 Oktober 2021 10:47)

    Lieber Dr. Schmitt,
    ich habe vor einer Woche eine Füllung erneuert bekommen, da die alte undicht war und ich schmerzen hatte. Nach dem die neue Füllung gelegt worden ist, war alles super.. die schmerzen waren auch direkt weg. Laut meinem Arzt war ein wenig Karies unter der Alten Füllung, die er weg gemacht hat. Die Füllung ist etwas größer, aber dennoch nicht nah am Zahnnerv. Jetzt habe ich nach einer Woche einen leichten Druckschmerz. Gerade beim aufbeißen. Was könnte es sein? Ich mache mir Sorgen, dass es eine Entzündung ist. Könnte das sein? Schmerzen bei warm/kalt habe ich nicht. Und die Tage direkt nach der Füllung war auch alles in Ordnung. Muss ich mir Sorgen machen?

    Ich freue mich über eine kurze Rückmeldung.

    Viele Grüße
    Lena

  • #144

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 07 Oktober 2021 15:10)

    #141
    Hallo Tanja,
    na das klingt doch gut. Ich drück die Daumen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #143

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 07 Oktober 2021 15:07)

    #142
    Hallo Ingo,
    wenn die Wurzelfüllung nach gelöster Krone frei liegt, dann ist es meist ratsam diese zu erneuern, weil die Gefahr einer Rekontamination besteht (dadurch, daß die Wurzelfüllung nicht mehr abgedeckt ist). Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass eine sehr gute Wurzelfüllung ohne dichte Abdeckung recht schnell wieder von den Bakterien durchdrungen wird. Ob das im Einzelfall immer relevant ist, kann man nicht sagen. Frage der Aufklärung und Absprache zwischen Patient und Zahnarzt.
    Natürlich würde ich mir selbst keine Revisionsbehandlung machen lassen ohne Kofferdam und ohne Mikroskop, aber davon kann man durch diesen Blog ja bei mir ausgehen ;-). Einfach beim Zahnarzt nachfragen und sonst zweite Meinung einholen bei jemandem der sowohl diese hochwertige Endodontie macht als auch hochwertige Prothetik.
    Je nach Restzahnsubstanz kann man einen Stift machen. Ich bin eher ein Zahnarzt, der wenig bis gar keine Stifte verwendet, weil dies auch Nachteile hat. Da streiten sich aber die Geister (auch der Fachleute). Die Beurteilung liegt da bei dem Zahnarzt der die Krone macht. Es muß mindestens 2mm gesunde Restzahnsubstanz vorhanden sein, die durch die Krone umfasst werden.
    Den Blog mache ich sehr gerne und freue mich, daß ich oft helfen kann.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #142

    Ingo (Mittwoch, 06 Oktober 2021 23:12)

    Sehr geehrter Her Dr. Schmitt,
    Bei mir hat sich eine 20 Jahre alte Krone gelöst. Die Wurzel des Stumpfes wurde damals gefüllt.
    Jetzt habe ich drei unterschiedliche Aussagen.
    Meine langjährige Endontologin, leider weggezogen hatte dort nie eine Baustelle gesehen.
    Mein üblicher Zahnarzt meinte anhand eine Röntgenbildes von 2021 der Zahn sei durchtherapiert und müsse weg.
    Ein weiterer Zahnarzt sieht die Möglichkeit eines Stiftaufbaus (Glasfaserstift), will aber vorher die Wurzel neu auffüllen ohne jedoch deutlich gemacht zu haben wo die bisherige Füllung geschädigt ist. Er muss ein neues Fundament legen. Bei dem privaten Kostenvoranschlag finde ich keinen Hinweis auf die Art der Vergrößerung und den Koferdam.
    Muss man wirklich eine 20 Jahre alte Wurzelfüllung ohne Indikation/Schmerzen erneuern?
    Mit freundlichen Grüßen
    und Danke für diesen Blog

  • #141

    Tanja (Montag, 04 Oktober 2021 21:14)

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ja der Zahn wurde ltz Woche wurzelbehandelt. Der Nerv war auch schon am absterben. Nun ist ein Medikament drin und provisorisch dicht. Und keine schmerzen. Ich hoffe das bleibt so. �

  • #140

    Leonie (Sonntag, 03 Oktober 2021 23:03)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    in Kurzfassung:
    Wurzelbehandlung + WSR (wegen stark gekrümmter Wurzel).
    Nach 6 Monaten Heilung erfolgreich abgeschlossen (Röntgenbild). Nach 9 Monaten plötzlich Fistel am Zahnfleisch. Wiederholte WSR + AB. Nach 5 Wochen zufällig erneute Fistel entdeckt, Zahn fühlt sich aber normal an, Zahnfilm dunkel um die Wurzel (eventuell noch OP bedingt).
    Muss der Zahn jetzt wirklich raus oder kann ich einfach weiterhin mit der Fistel rumlaufen? Kann man auch nur die Fistel aushöhlen? Der Zahn ist weder locker noch merke ich irgendwas. Die "Fistel" ist mini, entleert sich nicht und ist zwischendurch auch mal fast weg.
    Ich habe chronische Probleme mit der Kieferhöhle, vielleicht ist durch die WSR ein Loch zur Kieferhöhle geblieben und das Problem kommt daher (?).
    Vielen Dank :)

  • #139

    Florian (Samstag, 02 Oktober 2021 12:14)

    Weisheitszahn wurde vor 6 jahren wurzelbehandelt und tut jz nur beim beissen weh und draufdrücken man sieht aber nichts das karies da wäre übrigens steht der zahn allein da der danenben gezogen wurde und kippt immer wieder leicht

  • #138

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:58)

    #135
    Hallo Tanja,
    das klingt schon eher nach Wurzelbehandlung und ein Aufschieben hat keinen Sinn. Allerdings kann ich das von hier nicht ausreichend beurteilen und auch nicht ob der Zahn erhaltungswürdig ist.
    Wenn Sie sich gut beraten fühlen, dann lassen Sie die Behandlung durchführen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #137

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:53)

    Hallo Stefanie,
    da war ich dann kurz in #135 verrutscht ;-)
    Das mit der Kälte also bitte einfach ignorieren. Der Rest stimmt aber.

  • #136

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:49)

    #133
    Hallo Stefanie,
    aus der Entfernung kann ich Ihnen da leider nur bedingt einen Rat geben. Vielleicht holen Sie sich einfach noch einmal eine zweite Meinung von einem anerkannten Endodontologen in ihrer Nähe ein.
    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Zahn beim pusten mit Kälte weh tut. Wenn das so ist, dann hat entweder ein Zahn in der Nähe das Problem oder dieser Zahn ist noch nicht vollständig gereinigt.
    Im Zweifel hat der Kinderwunsch aber sicherlich die höhere Priorität als ein Zahn. Lassen Sie die Zweifel ausräumen von einer zweiten Meinung.
    Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #135

    Tanja (Montag, 27 September 2021 17:46)

    Hallo Herr Dr. Schmitt, seit Anfang des Jahres nachdem der Nachbar Zahn von dem Eckzahn im Oberkiefer gezogen wurde und der Eckzahn nun vollkommen alleine steht ,habe ich mit diesem Probleme und teilweise auch sehr schmerzen Mal mehr Mal weniger. Der Zahn ist seit Jahren überkront. Nun hat sich nach dem ziehen das Zahnfleisch da sehr weit zurück gezogen und der Zahnhals liegt sehr weit frei. Röntgen war bis auf das ltz Mal wo man erahnen könnte ,sagt meine Zahnärztin,das evtl ein Schatten an der Wurzelspitze zu sehen ist. Im Sommer hatte ich durch diesen Zahn so heftig schmerzen auf der kompletten Gesichtshälfte, da war aber nichts zu sehen. Der Zahn wackelt minimal seit Jahren. Nun ist es so dass er dauerhaft auf klopfen reagiert und irgendwie dort wo die Wurzelspitze ist auch empfindlich ist. Minimal aufbissschmerzen. Ich merke ihn eigentlich dauerhaft aber nicht wie bei einer akuten Wurzelentzündung. Auf Kälte pusten reagiert er,auf eisspray nicht. Meine Zahnärztin möchte eine Wurzelbehandlung machen. Ich bin hin und her gerissen was dieser Zahn hat und was ich machen soll.kann der Nerv am absterben sein durch den freiliegenden Zahnhals und sich dadurch eine Entzündung bilden? Soll ich ihn lieber auch gleich ziehen lassen? Da ich seit Feb 2020 dauerhaft Zahnschmerzen habe wegen verschiedener Baustellen bin ich unschlüssig. Aber ich möchte keine schmerzen mehr. Vielen Dank für Ihre Antwort. Lg

  • #134

    Stefanie (Sonntag, 26 September 2021 14:56)

    Ergänzung zu #133:
    Kann man eine 2. Revision (also insgesamt 3. WKB) ggfs auch im 2. Trimenon durchführen und ist das zielführend?

  • #133

    Stefanie (Sonntag, 26 September 2021 14:39)

    Hallo Herr Schmitt
    Bei mir wurde an Zahn27 im Januar ein Revision einer unvollständigen WKB durchgeführt. Die Beschwerden (Druck, Kieferhöhlenentzündung, nächtliches Anschwellen der Kieferhöhlen) hatten sich zwischenzeitlich stark verringert daher wurde die WKB Ende März abgeschlossen. Seit kurzem habe ich allerdings wieder Drückgefühl am Gaumen und die Kieferhöhlen schwellen nachts an. Ein DVT im Juni (anders kann man wG Überlagerung Kieferhöhlen + Wkanal die Entzündung nicht sehen) zeigte dass der WK sehr gut gefüllt und keine neue Entzündung vorhanden war. Mein Endodontologie sagt dass ein Röntgenbild nun (Sept) keine weitere Erkenntnisse geben und dass nur noch eine Entfernung helfen könnte wG den Komplikationen einer WSR an 27. Ich bin zZt in Kinderwunschbehandlung da ich aufgrund meines Alters (39,5) dies nicht mehr aufschieben kann. Aber ich habe Angst dass sich der Zahn während der Schwangerschaft wieder extrem schmerzt und ich nichts tun kann…. Aber den Zahn (pro-forma) ziehen lassen möchte ich auch ungern da ich auch an CMD und Bruxismus leide und Angst habe dass sich die Stabilität von Zahn26 und den Kiefergelenken leidet…. (Und ja: der Schmerz ist anders als beim Zähneknirschen…) wozu raten sie mir?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

  • #132

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 22:18)

    #122
    Hallo Peter,
    ich hoffe, meine späte Antwort hat nicht dazu geführt, dass Sie eine Wurzelspitzenresektion haben durchführen lassen.
    Wenn eine dunkle Zone um die Wurzelspitze zu sehen ist, dann ist eine Behandlung notwendig (also hat Abwarten keinen Sinn). Es ist allerdings nicht richtig direkt mit der Wurzelbehandlung auch eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen. Es ist ein Irrglaube, dass Veränderungen im Knochen nur durch eine Wurzelspitzenresektion zu heilen sind. Bakterien, die im Wurzelkanal sind, suchen sich ihren Weg und der ist nach außen Richtung Knochen. Man muß also in den meisten Fällen "nur" die Ursache im Wurzelkanal beseitigen und das sind die Bakterien (also durch eine reine Wurzelbehandlung). Dann heilt in der Regel auch die Veränderung im Knochen aus. Die Ausheilung dauert im Schnitt ca. 6 Monate. Erst dann kommt die Beurteilung, ob eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll und notwendig erscheint.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #131

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 22:03)

    #123
    Hallo Janine,
    ja es ist noch zu früh für eine Wurzelspitzenresektion. So schnell kann eine Ausheilung nach Wurzelbehandlung nicht erfolgen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob alles für die Zähne getan worden ist.
    Wenn Sie also unsicher sind, dann holen Sie sich eine Meinung ein von einem / einer wirklich auf Wurzelbehandlung spezialisierten Zahnarzt / Zahnärztin. Diese arbeiten mit einem Mikroskop, Kofferdam, Apexfinder (das ist ein Gerät, das die Länge des Wurzelkanals bestimmt und piepst ;-))...
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #130

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 21:56)

    Hallo Marry,
    tut mir leid, dass ich leider keine schnelle Antwort gegeben habe.
    Ich möchte Ihnen gerne noch meine Antwort geben, auch wenn ich nicht weiß wofür Sie sich entschieden haben.
    Ihr MKG hat völlig recht, ihr Zahnarzt leider unrecht.
    Zuerst muß man die Wurzelbehandung durchführen. Die besten Chancen hat man mit einer Behandlung durch einen auf Wurzelbehandlung spezialisierten Zahnarzt, der mit Mikroskop und Kofferdam und anderen Dingen arbeitet. Dann wartet man einfach ab. Nach ca. 6 Monaten macht man ein Röntgenbild und kontrolliert, ob die Veränderung im Knochen sich zurückgebildet hat und wieder wie normaler Knochen aussieht. Nur wenn das nicht ausgeheilt ist und man davon ausgehen kann, dass über eine Wurzelbehandlung alles getan worden ist was medizinisch möglich ist, dann kommt die Wurzelspitzenresektion ins Spiel.
    Noch einmal zu der Aussage ihres Zahnarztes:
    Die Ursache für die Veränderung im Knochen, egal ob als Entzündung in Form von Granulationsgewebe, also "entzündliche Auflösung des Knochens" oder als echte Zyste, liegt im Wurzelkanal (nur der Vollständigkeit halber: es gibt noch andere Ursache für Zysten, die meisten sind aber durch Bakterien verursacht). Im Wurzelkanal sind Bakterien. Und wenn diese Bakterien entfernt werden, dann heilt der Knochen auch aus (außer bei der Zyste). Also natürlich kommt man an die Veränderung im Knochen ran, weil man ja den gesamten Wurzelkanal säubert (im Idealfall).
    Ich hoffe, ich konnte noch helfen und natürlich war meine Antwort jetzt recht komplex aber hoffentlich verständlich.
    Alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #129

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 16 September 2021 21:51)

    #128
    Hallo Svenja,
    ein blitzartiger Schmerz, der nachzieht könnte auf ein Problem des Zahnnervs hindeuten. Insbesondere wenn Sie auch etwas spüren, ohne dass etwas an den Zahn kommt. Zieht es denn nach, wenn ein kaltes Wattepellet an den Zahn (nicht Zahnhals) gehalten wird?
    Ich würde aus der Ferne empfehlen unter die Füllung schauen zu lassen. Am Besten ist eine Beurteilung möglich mit einer Lupenbrille oder Mikroskop und bei guter Übersicht mit einer Isolierung über Kofferdam (Gummi, das über die Zähne gesteckt wird).
    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #128

    Svenja (Dienstag, 07 September 2021 11:23)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich habe seit ein paar Tagen an einem Zahn der vor Jahren gefüllt wurde Beschwerden. Bei Kälte tritt ein blitzartige Schmerz ein der auch nachzieht. Bei Wärme hingegen passiert nichts. Auch im Ruhezustand (also wenn ich nichts tue, nichts esse oder trinke) spüre ich ein leichtes ziehen. Ich war auch schon bei meinem Zahnarzt und er meinte, dass die Füllung zwar nicht mehr so schön aussieht (ist mindestens schon 12 Jahre alt) aber ihren Dienst tut und er sie deshalb nicht austauschen würde. Karies oder ähnliches hat er nicht gesehen. Das einzige, was ihm aufgefallen ist, ist, dass der Zahnhals an diesem Zahn freiligt und er glaubt, dass daher die Beschwerden kommen. Ich habe mir auch extra eine Zahncreme für sensible Zähne geholt, Elmex Gelee benutze ich auch, aber so wirklich helfen tut es nicht. Können meine Beschwerden wirklich com Zahnhals kommen? Wie kann es sein, dass es auch „einfach so“ zieht, also ohne Kälte/Wärme/aufbeißen usw? Und bei Wärme passiert ja sogar nichts, sondern nur bei Kälte. Können Sie sich vorstellen woher das kommen könnte?
    Lieben Dank im Voraus und schöne Grüße
    Svenja

  • #127

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 02 September 2021 16:31)

    #125
    Hallo Alina,
    leider ist es nicht immer ganz sicher, daß der Zahn, an dem der Patient/die Patientin die Beschwerden verspürt auch wirklich der ursächliche Zahn ist. Es gibt einfach auch ausstrahlende Beschweden und deswegen ist ihr Zahnarzt auch vorsichtig einfach eine Wurzelbehandlung zu beginnen. Klar, wenn die Beschwerden bleiben oder permanent da sind, dann muß man natürlich herausfinden, welcher Zahn es ist und ob es mit ihrem Empfinden deckungsgleich ist. Wann tut der Zahn weh? Einfach so oder tut es beim Aufbeißen weh. Zieht es bei Kälte nach oder ist das Kälteempfinden genauso wie bei den Nachbarzähnen. Aufbissbeschwerden und/oder Nachziehen bei Kälte sind ein Anzeichen dafür, dass eine Wurzelbehandlung nötig ist. Bei Unklarheit, ist es evtl. nötig die Füllung noch einmal zu entfernen und mit dem Mikroskop zu kontrollieren, ob nicht doch eine kleine Eröffnung des Nervs bei der tiefen Füllung war. Ggf. reicht es aber auch aus nur eine beruhigende Einlage zu machen. Wenn der Kollege Endodontologe ist, dann hat er ja sicher ein Mikroskop.
    Das wäre jedenfalls meine Vorgehensweise, wenn ich die anderen Zähne ausschließen kann und Beschwerden bleiben (ist natürlich immer eine Einzelfallentscheidung)
    Viel Glück und gute Besserung.
    Ulrich Schmitt

  • #126

    Klossok (Donnerstag, 12 August 2021 15:57)

    Habe eine klammerprothese .Jetzt soll wurzelspitzenresektion erfolgen .Wann darf ich die prothese wieder einsetzen?

  • #125

    Alina (Samstag, 07 August 2021 16:47)

    Hallo Herr Dr. schmitt,
    Ich hoffe, Sie können mir weitherhelfen. Ich habe leider schon einiges hinter mir mit den Zähnen. Zwei Zähne mussten bei mir schon 2x wurzelbehandelt werden, weil die erste Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war. So, dann habe ich im März diesen Jahres eine Füllung an einem anderen Zahn erneuert bekommen. Laut Zahnarzt war die Füllung auch echt tief. Nach erneuern der Füllung, hatte ich keinerlei Probleme. Dann aber fing im Juni der Zahn immer wieder an zu schmerzen bzw. Ich habe einen sehr starken Druck im Zahn. Auf dem röntgenbild sieht man nichts, da sieht alles gut aus. Kälte Test auch positiv und beim klopfen tut auch nichts weh. Leider ist der Zahnarzt(endotologe) auch ratlos und rät von einer Wurzelbehandlung ab, da einfach nichts dafür spricht. Ich kann definitiv sagen, dass es von diesem Zahn kommt.Haben Sie eine Idee, was es noch sein könnte? Könnte irgendwas mit der Füllung nicht stimmen?

  • #124

    Marry (Dienstag, 27 Juli 2021 00:05)

    Hallo Dr.Schmitt,
    ich bin froh auf ihre Seite gestoßen zu sein.
    Ich war vor ca. 5 Wochen beim Zahnarzt um eine Füllung erneuern zu lassen. Er stellte dabei fest das ein Backenzahn in der unteren Reihe (46) etwas wackelt und es wurde daraufhin ein Röntgenbild gemacht. Mir wurde gesagt ich hätte eine große Zyste an Zahn 45, (hatte nie Beschwerden an dem Zahn) und müsste beim MKG einen Termin ausmachen für eine Wurzelspitzenresektion aber vorher bei meinem Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchführen lassen. Also habe ich mir beim MKG erst mal einen Termin für ein Beratungsgespräch geben lassen. Dort sprach der Arzt lediglich von einer Entzündung und meinte ich soll erstmal die Wurzelbehandlung machen lassen, dass das vielleicht schon ausreicht und eine weitere Behandlung bei ihm nicht notwendig ist. Also hab ich das gemacht und meinem Zahnarzt mitgeteilt was der MKG dazu meint. Er war alles andere als begeistert und meinte das eine Wurzelbehandlung nicht reicht weil er dabei nicht so tief kommt um die Zyste zu erreichen. Als ich ihn fragte warum er von einer Zyste spricht und der andere Arzt von einer Entzündung hab ich als Antwort bekommen das man eine Zyste auch Entzündung nennen kann und wenn ich das nicht zügig behandeln lasse, große Probleme bekommen könnte. Also rief ich beim MGK an um einen Termin für die Wurzelspitzenresektion zu vereinbaren und die Arzthelferin wunderte sich dass das überhaupt notwendig ist, sie hätten gedacht die Wurzelbehandlung reicht. Hat mir dennoch einen Termin gegeben mit der Aussage: wenn der Zahnarzt sagt das er da nix machen kann, wird das schon richtig sein zu kommen. Am 27.7. bekomme ich beim Zahnarzt die endgültige Füllung, somit ist die Wurzelbehandlung abgeschlossen. Übermorgen ist die WSR. Ich bin ganz verunsichert und hab die Sorge das eine Behandlung vorgenommen wird, die vielleicht nicht notwendig ist. Ich weiß noch nicht mal ob die Wurzelbehandlung überhaupt notwendig gewesen wäre, da ich, wie gesagt, keinerlei Beschwerden hatte. Was halten sie davon? Wäre ihnen für eine schnelle Antwort sehr, sehr dankbar.

  • #123

    Janine (Sonntag, 25 Juli 2021 11:42)

    Hallo Dr. Schmitt,

    ich habe in den letzten Wochen einiges durch was die Zähne betrifft.
    Nun wurden 2 Wurzelbehandlungen am Oberkiefer vor einer Woche beendet. Die Schmerzen und der Druck wurden besser. Leider merke ich seit gestern wieder einen starken Druck im Oberkiefer. Die Wurzelspitze "beruhigt" sich also nicht von alleine. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken eine Resektion durchführen zu lassen damit ich endlich Ruhe habe.

    Ist es zu früh für eine WSR?

  • #122

    Peter (Freitag, 16 Juli 2021 23:49)

    Hallo, bei einer Routinekontrolle ist meiner Zahnärztin eine leichte Schwellung oberhalb der Schneidezähne aufgefallen. Diese sind seit 15 Jahren überkront da zum Teil ausgeschlagen bei Sturz. Ich habe null Schmerzen. Auf dem Röntgenbild ist eine farblich dunklere Stelle zu sehen. Ein Kieferspezialist hatte dann die Diagnose einer abgekapselten entzündeten Zyste. Nun soll eine Wurzelkanalbehandlung und Resektion in einem Schritt gemacht werden. Da ich keine Beschwerden habe befürchte ich, dass ich mir was antun lasse was dann zu langfristig bleibenden Beschwerden führt. Würden Sie mir raten eher abzuwarten oder den Eingriff machen zu lassen?
    Danke und schöne Grüße
    Peter

  • #121

    Marie (Freitag, 09 Juli 2021 19:52)

    Hallo Herr Dr Schmitt,

    Ich habe in 3 Wochen eine Wurzelspitzenresektion an einem Backen und einem Frontzahn.
    Für den Backenzahn bekomme ich in Anschluss eine schiene, die eine eventuelle Schwellung drücken soll, damit diese nicht in den Rachen wandert.
    Würden Sie das ähnlich machen? Bzw gibt es Leute, die hier vllt ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
    Ich finde den Gedanken ganz schön angsteinflößend, dass die Schwellung in den Rachen wandern könnte!

    Freundliche Grüße
    Marie

  • #120

    Averesch Petra (Montag, 28 Juni 2021 10:00)

    Hallo Herr Dr.Schmitt,
    Ausgangssituation ist folgende: Oberkiefer linke Seite Brücke mit drei fehlenden Zähnen, letzter Backenzahn und Eckzahn(Augenzahn) überkront und Träger der Brücke.Neben dem Eckzahn überkronter Schneidezahn.Alles 20 bis 30 Jahre alt ca. Der Augenzahn macht ca.seit einem Jahr immer wieder Probleme. Daran ist die Brücke befestigt. Der Zahn wurde vor ein paar Monaten mit einer Füllung versehen und in dem Bereich wäre die Brücke etwas locker ltd.Zahnärztin.Heil- und Kostenplan im Mai für neue Brücke erstellt. Diese sollte dann den Schneidezahn mit integrieren .Dann Notfallversorgung, Eckzahn ( Krone bzw.Halt der Brücke) wurde aufgebohrt und notfallversorgt.
    2 Tage später intensive Wurzelkanalbehandlung mit Messung Ultraschall 2,6 cm und div 8.Röntgenaufnahmen , ohne Wurzelspitze mit drauf zu bekommen.Immer wieder Schmerzen. Mittlerweile 5 Wurzelkanalreinigungen mit Medikamentenversorgung auf meinen Wunsch hin wegen Urlaub und anderer wichtiger Termine, da bei endgültiger Wurzelbehandlung im Notfall nur 2 Möglichkeiten bestehen: Zahnentfernung ( dann fehlten 4 Zähne nebeneinander) oder Wurzelresektion.Alles im Urlaub auf einer Insel schwierig.Es traten seit Mai immer wieder Entzündungen auf.Am 15.7. soll endgültige Wurzelfüllung erfolgen und im Oktober soll die neue Brücke eingesetzt werden.Ich habe Zweifeln, ob so ein Zahn mit solchen Entzündungen eine Brücke mit 6 Zähnen( davon 3 fehlenden) tragen kann. Die Zahnärztin sagt, dass es ein gut behandelbarerZahn ist und die Entzündungen vermutlich in der Wurzelspitze liegen und ggf.im Nachhinein durch eine Wurzelresektion ausgeräumt werden können. Ich bin ratlos , ob ich das alles so machen lassen soll? Neue grosse Brücke, Wurzelresektion?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung

  • #119

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 26 Juni 2021 17:37)

    Hallo Frau Jablonski,
    ob man warten kann, hängt von Ihrem Empfinden / Schmerzzustand ab. Wenn man eine eindeutige endodontische Ursache findet, dann macht es natürlich keinen Sinn zu warten. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein und wenn es das Beschwerdebild erlaubt, dann kann man den Verlauf noch abwarten und zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht mehr Klarheit bekommen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #118

    Rabea Jablonski (Donnerstag, 17 Juni 2021 14:39)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    ich habe im April eine etwas tiefere Füllung am Zahn 15 erneuert bekommen. Nach der Behandlung keine Beschwerden gehabt. Nun habe ich seit zwei Tagen ein Druckgefühl, welches sich im Liegen z.b. verschlimmert. Ab und zu fühlt es sich um den Zahn rum heiß an. Der Kältetest war positiv und das klopfen tut auch nicht weh . Auf dem Röntgenbild ist auch nichts zu sehen. Mein Arzt sagt, dass wir erstmal abwarten sollen, bevor eine Wurzelbehandlung gemacht wird. Allerdings sind die Schmerzen nun mal da und ich kann ja jetzt nicht tagelang mit schmerzen rumlaufen. Was meinen Sie? Ist es ratsam sofort eine WB zu machen?

    Danke und schöne Grüße
    Rabea Jablonski

  • #117

    Jacqueline Huhn (Donnerstag, 17 Juni 2021 06:39)

    Hallo, ich hatte vor 3 Wochen die 2. WSR an 14 und bis vor 2 Tagen verlief alles super … keine Schwellung , Schmerzen etc . Am Dienstag entdeckte ich eine kleine Eiterblase da wo vorher die Entzündung war. Mein Zahnarzt untersuchte diese und meine das ist nix schlimmes , geht nicht tief rein und ist nur oberflächlich und ich soll mit Chlorhexamed spülen . Jetzt ist die Eirerblase wieder da aber ich habe keine Schmerzen kann den Zahn belasten … was kann das sein ? Vielen Dank im voraus für ihre Antwort

  • #116

    Annika Heinen (Samstag, 12 Juni 2021 22:44)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Ich habe im Februar an zwei Backenzähnen eine Revision durchführen lassen und das alles mit Mikroskop usw. die Zähne wurden vor Jahren schon mal Wurzelbehandelt, aber es hatte sich erneut eine Entzündung um die Wurzelspitze gebildet und ich bekam schmerzen. Der Arzt verschrieb mir parallel ein Antibiotikum. Ne Zeit lang war auch Ruhe bis die Schmerzen im Mai wieder begannen. Ich nahm erneut Antibiotika, die diesmal nur teilweise anschlugen, aber immerhin war es besser als davor. Nun habe ich jetzt schon wieder hin und wieder ein komisches Druckgefühl und wie ein brennen um die Spitzen herum. Auf dem Röntgenbild ist die Entzündung schon deutlich zurück gegangen. Wieso aber habe ich immer noch Beschwerden? Das ganze geht jetzt schon seit Monaten und langsam glaube ich, dass die Revision kein Erfolg gebracht hat. Ich bin verzweifelt, was ich machen soll. Der Arzt meinte er würde nicht sofort eine Wurzelresektion machen, sondern noch abwarten, ob sich das ganze beruhigt. Aber es sind ja jetzt schon 4 Monate rum und ich habe ja bereits 2 mal Antibiotika eingenommen. Ich bin ratlos und hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße
    Annika Heinen

  • #115

    Meininger (Donnerstag, 10 Juni 2021 22:38)

    Hallo, mei n Sohn ist 1,4 Jahre alt, Er bekommt die Zähne und wir haben heute bei ihm entdeckt, dass da Augzahn kommen soll , alles entzündet und da häng ein Zahnfleisch Stück. Was konnte es sein??

  • #114

    Elena (Montag, 07 Juni 2021 20:02)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,

    vor 3 Wochen wurde bei mir am Zahn 11 eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt, da um den Bereich der Wurzelspitze eine deutliche Entzündung auf dem Röntgenbild zu sehen war und der Zahn auch Beschwerden machte.
    Mittlerweile ist die Wunde soweit gut verheilt und den typischen Wundschmerz verspüre ich auch nicht mehr. Bei den Kontrollen sah auch immer alles gut aus. Allerdings kann ich den Zahn überhaupt nicht belasten, selbst beim Zähneputzen oder wenn ich mit der Zunge leicht dagegen drücke verspüre ich starke Schmerzen. Ist das in diesem Ausmaß noch normal von der OP her? Braucht der Zahn nur noch etwas Zeit? Ich bin etwas verunsichert....

    Herzlichen Dank.
    Elena

  • #113

    Marie Lorenz (Dienstag, 01 Juni 2021 09:20)

    Hallo Herr Dr, Schmitt,

    vielen Dank für Ihre Einschätzung! Genau so hat es mein Endontologe auch gesehen und zunächst alle anderen Zähne sorgfältig kontrolliert, ohne Befund. Da ich das zunehmende Brennen weiterhin nur dem wurzelbehandelten Zahn zuordnen konnte und das Antibiotikum zunächst gegen die Schmerzen half, gab es den Verdacht auf einen Bakterienbefall. Bei der gestrigen Nachkontrolle der Resektion reagierten erneut alle Zähne normal. Die Wunde ist gut verheilt, Wurzeln korrekt gefüllt und Bereich um die Spitze gesäubert. Da die Schmerzen aber schlimmer werden als vor der OP und neuerdings auch Nachts auftreten, werden weitere Bakterien in einem Bereich vermutet, der sich nicht behandeln lässt. Das könne in einem Fall von 100 passieren, Ist das auch Ihre Erfahrung? Als letzte Chance nehme ich jetzt erneut ein Antibiotikum. Falls die Schmerzen nach 3 Wo wiederkommen, soll der Zahn gezogen werden,
    Viele Grüße!















  • #112

    Dr. Ulrich Schmitt (Sonntag, 30 Mai 2021 21:52)

    Hallo Hanna,
    bitte sprechen sie mit ihrem Zahnarzt darüber, über ihre Ängste und Sorgen und auch ihre äshtetischen Wünsche. Je besser sie das vorher miteinander besprechen, desto eher bekommen sie dann Zahnerstatz der ihren ästhetischen Ansprüchen entspricht.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #111

    Hanna (Samstag, 29 Mai 2021 17:20)

    Hallo Herr Doktor Schmitt,
    mir wurden gestern an den 4 vorderen Zähnen temporäre Kronen eingesetzt, die mir schrecklich sind! Sie sind zu dick und stehen nach aussen, und mein Zahnfleisch an den 2 Zähnen ist jetzt höher als die anderen zwei Zähnen! Beim Kauen schlagen öfters die unteren Zähne auf die oberen, und da sie nach aussen stehen drücken die Kronen auf meine Unterlippe! Kann man mir jetzt neue temporäre Kronen anfertigen? Habe ich das Recht eine neue zu verlangen? Ich habe Angst dass die permanenten so wie jetzt werden! Und kann man mir das Zahnfleisch wieder herunterziehen oder muss man mir jetzt auch bei den anderen Zähnen das Zahnfleisch höher schneiden?
    Vielen Dank im voraus für ihre Antwort!

  • #110

    Tanja Hub (Donnerstag, 27 Mai 2021 06:56)

    Hallo. Herr Dr. Schmitt. Die Behandlung wurde von einer Spezialistin durch geführt. Heute habe ich einen Termin und werde Sie bitten nochmals zu röntgen. Meine Angst vor einen Abszess oder ähnlichen ist viel zu gross und ich kenne es gar nicht solche extrem Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung zu habrn und geschwollen. Vielen Dank für ihre Antwort

  • #109

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:21)

    #106
    Hallo Hub,
    Ihr akuter Fall ist leider nichts für eine Beurteilung im Blog. Da muß man den Zahn und das/die Röntgenbild(er) gesehen haben.
    Der Zahn tut jedenfalls nicht weh, weil sich da irgendwo Blut gesammelt hat und Amoxycillin wird nicht zu einer dauerhaften Lösung führen.
    Wenn sie Zweifel und immer noch Schmerzen haben und der Meinung sind so nicht weiterzukommen, dann holen Sie sich bitte eine zweite Meinung bei einem auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt / Zahnärztin ein. Diese arbeiten mit speziellen Techniken und Hilfsmitteln wie Mikroskop und haben weitergehende Ausbildungen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #108

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:11)

    #105
    Hallo Marie,
    kann es sein, dass dieser Zahn nicht verantwortlich ist für die Beschwerden?
    Sie schreiben, dass die Untersuchung inkl. DVT (CBCT) keinen Befund ergeben hat. Warum ist Antibiotikum gegeben worden und warum ist eine Wurzelspitzenresektion erfolgt? Auf Verdacht?
    Wenn der Zahn gut über Mikroskop etc. wurzeltherapiert worden ist und alle Kanäle gereinigt wurden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieser Zahn auf Kälte und / oder Wärme reagiert.
    Ich würde empfehlen, dass man noch einmal alle Zähne, auch im Gegenkiefer untersucht.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #107

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Mai 2021 22:02)

    #104
    Hallo Petra,
    ich kann leider nicht beurteilen wie die Ausgangsitutation war und wie die Behandlung durchgeführt worden ist.
    In der Regel treten keine Schmerzen mehr auf, die eine Schmerztablette notwendig machen.
    Vielleicht lassen Sie es noch einmal von ihrem Behandler kontrollieren und beschreiben ihm ihre Bedenken.
    Ob eine Wurzelspitzenresektion in ihrem Fall sinnvoll erscheint und der nächste Schritt wäre,könnte ich nur über eine Untersuchung entscheiden.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #106

    Hub (Mittwoch, 26 Mai 2021 09:23)

    Hallo. Schade noch keine Antwort erhalten. Mittlerweile war ich bei meiner Zahnärztin. Wange und dort wo die Betäubung unten gespritzt wird immer noch leicht geschwollen. Sie mejnt da hat sich Blut gesammelt. Hmmm. Die Wurzelbehandlung von Freitag sieht auf dem röntgen super aus sagt sie. Klar ist dass da eine leichte entzündung ist zw den beiden zähnen wobei der hintere extrem weh tut.sie hat die nun runtergeschliffen und sagt mein Körper muss arbeiten. Amoxicillin nehme ich seit gestern abend 500mg 3x tag. Sie will den zahn ungern ziehen well der echt gut aus sieht. Ich bin verunsichert wegen der beule unterhalb im Zahnfleisch weil das echt weh tut. Is das von der spritze, ist das Blut, Entzündung, ich hab kein plan. Morgen soll ich wieder hin und sofort wenn es dicker wird. Kann ich schon gar nicht mehr beurteilen �abet so heftig schmerzen dass man alle 5std ibuprofen nehmen muss hätte ich noch nie

  • #105

    Marie Lorenz (Mittwoch, 26 Mai 2021 01:00)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    vielen Dank für den informativen Blog! Können Sie mir bitte sagen, wie lange der Heilungsprozess nach einer Wurzelspitzenresektion dauert?
    Ich hatte Ende 2019 eine erfolgreiche Wurzelbehandlung (mit Mikroskop, Kofferdam) am vorletzten oberen Backenzahn und zwei schmerzfreien Jahren.
    Ab Januar 2021 reagierte der Zahn zunehmend auf Hitze/Kälte bis sich ab März das bekannte Brennen einstellte, dass sich dann zu einem unangenehmen Zahnschmerz steigerte. In Röntgenbild und CBCT keine Entzündung sichtbar und auch die Wurzelfüllung korrekt. Dann einige Tage Einnahme von Amoxicillin (die Schmerzen verschwanden nach 5 Tagen) und eine Wurzelspitzenresektion. Nach der Wurzelspitzenresektion zwei weitere völlig schmerzfreie Wochen, bis jetzt seit einigen Tagen der Zahn erneut brennt und ich wieder Schmerzmittel (Ibuprofen) benötige. Ist meine Einschätzung, die Wurzelspitzenresektion war nicht erfolgreich, verfrüht und was kann die Ursache für den dauernden Zahnschmerz sein? Viele Grüße, Marie






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