Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog.

Welche Prognose hat ein wurzelbehandelter Zahn? Können bereits wurzelbehandelte Zähne gerettet werden? Können bereits wurzelbehandelte Zähne noch Beschwerden verursachen? Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft? Was bringt ein Mikroskop? Was kostet eine Wurzelkanalbehandlung? 🤔🤔🤔 Es gibt viele Fragen zu meinem Fachgebiet und ich beantworte sie alle gerne!
Vielleicht gibt es ja bereits eine Antwort auf Ihre Frage auf unserem Blog.
Ihr Dr. Ulrich Schmitt

"Wurzelspitzenresektion oft unnötig."  Zum Interview mit Dr. Ulrich Schmitt
Kommentare: 172
  • #172

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 26 November 2021 11:39)

    #168
    Hallo Rina,
    ich könnte mir als Ursache eine Fraktur vorstellen. Aber bei der Historie des Zahns geht es natürlich schon ans Eingemachte was die Diagnostik angeht. Deshalb vom Schreibtisch aus sehr schwierig zu beurteilen ;-)
    Eine Fraktur kann nicht immer zuverlässig entdeckt werden.
    Wir Zahnärzte sondieren die Taschen des Zahns ringsherum (mit der Sonde, die zur Zahntaschenmessung verwendet wird). Wenn die Sonde an einer Stelle deutlich tiefer reingeht als an den anderen Stellen des Zahns und vielleicht auch tiefer als üblich bei den anderen Zähnen, dann spricht das für eine Fraktur.
    Ein DVT kann hilfreich sein, der Riss ist aber nicht immer zuverlässig erkennbar, bzw. manchal sehr schwer. Vielleicht war aber auch die Fraktur im Juli noch nicht da, was nicht heißen soll, dass ich direkt schon wieder eines empfehlen würde.
    Es bleibt leider im Moment nur gute Diagnostik (hier jetzt insbesondere die Taschensondierung und Kontrolle ob Frühkontakte auf dem Zahn sind oder der Zahn in Seitwärtsbewegung Druck vom Gegenzahn bekommt) und ansonsten abwarten.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #171

    #167 (Freitag, 26 November 2021 10:47)

    Hallo Lukas,
    wenn Sie mit ihrem Zahnarzt nicht zufrieden sind, dann holen Sie sich eine zweite Meinung ein.
    Die Ursache für die anhaltenden Beschwerden kann ich leider von hier nicht beurteilen.
    Ich kann aber sagen, dass nach der Historie des Zahns in der Regel nur noch ein Zahnarzt helfen kann, der einen Schwerpunkt auf Endodontie hat, mit Mikroskop arbeitet, natürlich Kofferdam verwendet, flexible Spezialinstrumente zur Reinigung benutzt und bestimmte Fülltechniken außerhalb des Standards in seinem Portfolio hat. Und vieles andere mehr.
    Die Behandlung ihres Zahns wird eine Privatleistung sein, da die gesetzliche Krankenversicherung für diese Zähne leider keinen Schutz mehr bietet, sondern nur noch für die Enternung des Zahns.
    Das heißt aber nicht, dass es medizinisch keine Möglichkeit mehr gibt für den Zahn, sondern nur, dass die folgende Therapie nicht beinhaltet ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (bzw. in den Richtlinien).
    Gute Besserung und viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #170

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 26 November 2021 10:35)

    #166
    Hallo Irene,
    ich würde Ihnen empfehlen einen Endodontologen aufzusuchen. Ohne Kenntnis des Röntgenbildes kann ich dennoch sagen, dass in den meisten Fällen Erfolgsaussichten bestehen.
    Eine Fistel, egal wie lange sie besteht, heilt innerhalb weniger Tage aus, wenn die Ursache (in der Regel die Infektion im Kanal) beseitigt worden ist. Das ist natürlich nicht immer trivial, daher zu einem Endodontotologen.
    Dieser wird auch andere mögliche Ursachen für die Probleme des Zahns befunden, z.B. ob der Zahn eine Fraktur hat, einen Riss. Das bedeutet meistens die Zahnentfernung.
    Die Größe des Knochendefektes um die Wurzelspitze spielt für die Erfolgsaussichten in aller Regel übrigens auch keine Rolle. Es dauert dann nur einfach länger bis der Knochen wieder ausheilt, nach erfolgreicher Wurzelkanaltherapie.
    Auch eine Wurzelspitzenresektion kann in den meisten Fällen durch die Revisionsbehandlung vermieden werden, auch bei Zähnen mit Fistel. Nur der Vollständigkeit halber ;-).
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #169

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 26 November 2021 10:25)

    #165
    Hallo Frau Berg, schön, daß eine Ursache gefunden wurde. Gute Besserung weiterhin.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #168

    Rina (Donnerstag, 25 November 2021 13:48)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    ich hatte bereits anfangs des Monats einen Beitrag erfasst. Da ging es um das Zahnfleisch meiner zwei wurzelbehandelten Zähne im Oberkiefer, das nach benutzen von Zahnseide schlecht gerochen hat. Das Problem habe ich Gott sei dank nicht mehr. Jetzt habe ich aber seit ein paar Tagen immer wieder einen Druck oder blitzartigen Schmerz, der bis zur Schläfe ausstrahlt. Ich habe das Gefühl an einen der beiden Zähne die Wurzelspitze zu spüren. An den Zähnen wurde Februar/März diesen Jahres eine wurzelkanalrevision durchgeführt, da die wurzelspitzen entzündet waren. Der Heilprozess hat bei mir ca. 5 Monate gedauert, bis ich wirklich schmerzfrei war. Jetzt fang ich aber an dort wieder etwas zu spüren. Ich war auch schon gestern bei dem Spezialisten, der die Behandlungen mit Mikroskop durchgeführt hat, er hat auf dem Röntgenbild nichts vorstellen können. Im Juli wurde auch noch ein dtv gemacht - nichts auffälliges gefunden.
    Können sie sich erklären, woher die Beschwerden jetzt plötzlich wieder kommen? Ich mache mir Sorgen, dass die Revision umsonst war und ich mir die beiden Zähne jetzt doch entfernen lassen muss. Eine WSR Käme für mich nämlich nicht in Frage. Kann es sein, dass da gerade nur eine Phase ist und sich das ganze wieder beruhigt?

    Ich hoffe, Sie können mir helfen.

    Vielen Dank für ihre Mühe!

    Gruß
    Rina

  • #167

    Lukas (Montag, 22 November 2021 20:11)

    Hallo Herr schmitt,

    ich habe folgendes Problem, mir wurden ende August die weisheitszähne gezogen und eine füllung im oberen Backenzahn gemacht. Hatte dnan dauerhafte Schmerzen an dem behandelten Zahn worauf der Zahnarzt meinte, da sollte dann eine Wurzelbehandlung gemacht werden. Diese habe ich angetreten. Die Beschwerden wurden dann weniger jedoch verschwanden sie nicht. Dauerhaft habe ich keine Schmerzen nur bei berührung und beim essen zwickt es. Ich bin dann zum Zahnarzt und habe ihm das geschildert.(Zahn wurde 4 mal wurzelbehandelt und anschließend mit der Füllung verschloßen) Dann meinte ich bräuchte eine WSR, diese trat ich dann auch an. aber es hat sich vom schmerz her nichts verbessert bei berührung mit der Zunge oder beim Beißen schmerzt er immer noch. Bin 21 Jahre alt und habe angst das mir dieser gezogen werden muss. Will das unbedingt vermeiden. Als nebeninfo: als ich die wurzelbehandlung hatte, wurden die 3 kanäle gereinigt, in der vorletzten sitzung wurde keine Betäubung gegeben. In 2 kanälen tat es nicht weh aber in einem Kanal habe ich es vor schmerzen kaum ausgehalten, doch der Zahnarzt meinte wir machen das jetzt zu und auf Röntgenbildern ist auch nichts zu erkennen. Bin ratlos und verzweifelt, da sich mein Zahnarzt nicht wirklich Zeit für mich nimmt und mit bei meinen problemen nicht zuhört.

    wäre um Hilfe sehr dankbar

    mit freundlichen Grüßen

  • #166

    Irene S (Montag, 22 November 2021 20:04)

    Vor ca. 30 Jahren habe ich eine Wurzelfüllung im Oberkiefer (Zahn 14?) bekommen, die einige Jahre später überkront wurde. Vor 2 Jahren schwoll das Zahnfleisch an diesem Zahn an und aus einem Kanal im Zahnfleisch entlud sich über einige Monate immer wieder Eiter. Ich dachte dabei jedoch nicht mehr an die Wurzelfüllung und meine damalige Zahnärztin fand das auch nicht weiter schlimm. Sie meinte nur: das heilt ab - tat es auch... zumindest rein äußerlich. Seitdem hatte ich keine Beschwerden mehr. Heute sagte mir - nach Arztwechsel - die neue Zahnärztin, dass sich an dem wurzelgefüllten Zahn eine Fistel gebildet hätte, die den nebenstehenden Zahn bedrohen könnte. Die Röntgenaufnahme zeigte auch, dass die Wurzelfüllung wohl nicht bis zur Spitze durchgeführt worden war, sondern davor "abknickte" bzw. endete. So erklärte mir die neue Ärztin den wohl über Jahre entstandenen Infektionsherd. Sie empfahl, den Zahn zu ziehen und zu überbrücken. Nun meine Frage: würden Sie mir raten, nochmals einen Endodontologen aufzusuchen um den Zahn evtl. zu erhalten (wie hoch wären die Erfolgschancen im Falle dass) oder ist das Ziehen dieses wurzelgefüllten Zahnes wegen der über Jahre entstandenen Fistel sinnvoll und üblich? Herzlichen Dank vorab für Ihre Antwort !

  • #165

    Kati Berg (Montag, 22 November 2021 17:47)

    Nachtrag 3:Wurde heute operiert. Es kam Unglaubliches zu Tage.Bei der WSR Anfang Okt21 wurde versehentlich eine abgeschnittene Wurzelspitze in der Kieferhöhle belassen. Nachdem mir 2 Zähne gezogen wurden, bemerkte keiner der Behandler, dass die Kieferhöhle offen war.Wunden hielten nicht, unerträgliche Schmerzen. Heute auf dem Röntgen wurde die Wurzelspitze entdeckt.Wunden und Kieferhöhle waren wohl komplett "vergammelt".Nun ist alles raus und wurde vernäht.Schmerzen hab ich natürlich noch,aber auch wieder etwas Hoffnung. Sind die Chancen, dass alles heilt mit der vernähten Wunde aussichtsvoll bei einer ausgeprägten Wundheilungsstörung?Beste Grüße und an alle anderen Leidenden:Haltet die Ohren steif, verliert nicht die Hoffnung. Das Licht am Ende des Tunnels wartet auch auf Euch!

  • #164

    Kati Berg (Sonntag, 21 November 2021 12:25)

    Nachtrag:Meine WSR behandelten Zähne 26 und 25 wurden inzwischen entfernt,da die Schmerzen auch mit hochdosiertem Antibiotika nicht weggingen.Sie wurden vor dem ganzen komplett wurzelbehandelt.Mein Problem geht schon 3 Monate und kein Ende in Sicht.Mein Zahn 24 ist seit über 10 Jahren vollüberkront und nicht wurzelbehandelt. Ich hab unglaubliche Druckschmerzen und extremes Fremdkörpergefühl.Beim Kältetest war der Zahn jedoch unempfindlich. Bezüglich Wunden Bereich 25 und 26 wurde eine Wundrevision durchgeführt.Seit Wochen nehme ich Schmerzmittel.Die Wunde heilt nicht zu und der Zahn vor der Lücke drückt. Bildgebende Verfahren sind ohne Ergebnis.Ich bin inzwischen mutlos und ratlos, hab schon einiges an Gewicht verloren. Sehr geehrter Dr. Schmitt, haben Sie dazu irgendeine Idee, was die Ursache betrifft? Bin für Ihren Blog sehr dankbar!

  • #163

    Anita (Samstag, 06 November 2021 21:32)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,

    mir wurde vor kurzem eine Wurzelbehandlung am linken Weisheitsheitszahn durchgeführt. Beim drittenmal hatte ich noch sehr Schmerzen, mein Zahn ist momentan offen, habe keine pochende Schmerzen nur beim Beißen tut es weh, und es stinkt unormal, meinen Sie sollte ich den rausziehen lassen?

  • #162

    Tatjana (Freitag, 05 November 2021 19:55)

    Nachtrag : eine Wurzelkanalbehandlung wurde mir weder zuvor gemacht noch als Alternative zur OP vorgeschlagen.

    2 Wochen davor, war ich bei prof. Zahnreinigung und halbjährlicher Kontrolle - es wurde nichts gefunden, war alles OK.

  • #161

    Tatjana (Freitag, 05 November 2021 18:22)

    Sehr geehrter Herr Doktor Schmitt,

    vor einer Woche habe ich bemerkt, dass beim Lächeln oder beim Berühren der Zähne, die linke Wange etwas weh tut. War beim Zahnarzt und es wurde Entzündung der Wurzelspitze bei 2 oberen Zähnen festgestellt.
    Wobei ich bei Mundhygiene sehr penibel bin, Munddusche, 2-3 Mal täglich Zähneputzen und Mundspülung mit Listerine.

    Habe Termin in 2 Wochen zur Wurzelspitzenresektion bekommen. Keine Antibiotika bekommen.

    Jetzt wird die Backe dicker und es tut ständig weh.

    Nach erneuter Rücksprache mit Arzt - muss ich abwarten, keine Möglichkeit Termin vorzuschieben.

    Bei anderen Ärzten habe ich auch keinen früheren Termin bekommen können.

    Aber innerhalb von 2 Woche wird es doch noch schlimmer?

    Ich spüle ständig mit Antiseptika, aber das hilft nicht.

    Mir wurden Antibiotika vorgeschlagen, aber vor der Behandlung bringen sie doch nichts? Die Bakterien werden sich einfach an Antibiotika gewöhnen und nach der Behandlung kann es dadurch nur schwerer werden sie mit Antibiotika zu behandeln, oder?

    Wäre für Ihre Rückmeldung sehr dankbar.

    Freundliche Grüße

    Tatjana

  • #160

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 04 November 2021 22:42)

    Hallo Rina,
    der Geruch kann von der Zahnfleischtasche kommen oder von einer nicht dichten Krone. Beides sollte natürlich behandelt werden.
    Sie sagen, dass die Kronen nicht so toll eingesetzt worden sind und sehr viel Luft zwischen den Kronen sei. Soll bedeuten, dass kein Kontakt zwischen den Zähnen / Kronen besteht? Also, dass sich Speisereste zwischen den Kronen festsetzen? Das sollte natürlich geändert werden, weil dadurch Zahnfleischtaschen provoziert werden und das würde dann auch den Geruch erklären. Von der Ferne natürlich etwas schwierig zu beurteilen.
    Mögliche Vorgehensweise wäre: 6 Monate nach den Wurzelbehandlungen ein Röntgenbild machen. Wenn an den Wurzelspitzen alles in Ordnung ist, dann neue Kronen. Je nach Befund der Zahnfleischtasche muß aber diese erst einmal behandelt werden, bevor die neuen Kronen eingesetzt werden. Dafür Kronen abnehmen, Karies entfernen, Aufbaufüllungen, Zahnpräparation, Kurzzeitprovisorium herstellen. Tasche(n) behandeln: Je nach Ausprägung der Taschen und Notwendigkeit einer intensiveren Behandlung mit längerer Heilungszeit wären auch Langzeitprovisorien nötig und dann erst die definitiven...
    Viele Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #159

    Rina (Mittwoch, 03 November 2021 22:12)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich habe zwei nebeneinanderliegende wurzelbehandelte Zähne im Oberkiefer an denen ich vor einigen Monaten eine Wurzelkanalrevision durch die jeweilige Krone hatte, da sich eine Entzündung gebildet hat. Jetzt ist mir seit einigen Wochen aufgefallen, dass die Zahnseide nach dem benutzen übel riecht und ich benutze jeden Abend Zahnseide bzw. Zahnzwischenraumbürstchen. Woran kann das liegen? An den Zähnen habe ich keine Beschwerden mehr. Könnte es vom Zahnfleisch sein (die Kronen wurden von einem anderen Arzt nicht so toll eingesetzt - sehr viel Luft zwischen den beiden Kronen). Ich mache mir Sorgen, dass die Zähne unter den Kronen verfaulen oder Ähnliches und es deswegen übel riecht? Die erste Wurzelbehandlung ist schon 9 Jahre her.

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße
    Rina

  • #158

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 28 Oktober 2021 22:22)

    #155
    Hallo Frau Berg,
    das ist für mich wirklich schwierig zu beurteilen, da ich nicht weiß was genau gemacht worden ist und wie die Ausgangsituation war. Ist einfach nur die Wurzelspitze abgeschnitten worden oder wurde mit Vergrößerungshilfsmitteln (idealerweise Mikroskop) die abgeschnittene Fläche begutachtet und die Kanäle von hinten gereinigt und gefüllt? Wenn schon WSR, dann ist das für mich eminent wichtig.
    Nach so langer Zeit, sollte eigentlich kein übermäßiger Druck mehr da sein. Aber wie gesagt, bitte wieder vorstellen sobald der Kieferchirurg wieder da ist. Wenn alles Stricke reißen und es einfach nicht weitergeht, dann zum Spezialisten.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #157

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 28 Oktober 2021 22:11)

    #156
    Hallo Chris,
    in der Regel können länger anhaltende Beschwerden durch gute Reinigung des Wurzelkanalsystems innerhalb einer maximal 2 Sitzungen vermieden werden. Manchmal Bedarf es allerdings spezieller Methoden, um komplexe Wurzelkanalsysteme zu erschließen.
    Wenn das vielleicht bisher nicht ausreichend gelungen ist, dann ist leider schwer zu beurteilen, ob Sie auf der Reise Probleme bekommen können. Ich würde zur Sicherheit ein Antibiotikum (Amoxycillin 1000 mg, N2) und Schmerzmittel (Ibuprofen) mitnehmen.
    Durch Fliegen oder Tauchen kann der Prozeß leider etwas angeschoben werden.
    Bevor Sie eine Wurzelspitzenresektion machen lasse, würde ich Ihnen empfehlen den Zahn von einem Spezialisten anschauen zu lassen, wo die Ursache für die anhaltenden Beschwerden sind. In eigentlich allen Fällen kann die WSR nämlich zumindest in dem jetzigen Stadium vermieden werden.
    Ich wünsche Ihnen eine TRAUMhafte Reise ohne Einschränkungen durch Beschwerden.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #156

    Chris (Donnerstag, 28 Oktober 2021 10:29)

    Sehr geehrter Dr. Schmitt,

    folgendes Anliegen umtreibt mich: Bereits Anfang Juli hatte ich eine zahnärztliche Behandlung in Form einer Füllungserneuerung. Die Füllung ging sehr tief, so dass der Zahn das Wochenende hochging und mich zum zahnärztlichen Notdienst Zwang. Wurzelbehandlung folgt, Schmerzen wurden bisher, gingen aber auch nach drei weiteren Terminen bis heute nicht weg. Mein Zahnarzt, den ich grundsätzlich schätze, reinigte in jeder der Sitzungen die Wurzelkanäle und erklärte, dass wohl zusätzlich eine Entzündung an der Spitze vorliegt. Eine WRS sollte vorerst vermieden werden, da laut meinem zahnarzt eine realistische Chance besteht, dass die Entzündung zurückgeht.

    Jetzt kommt folgende Härte ins Spiel, am Sonntag fliege ich für zwei Wochen nach Ägypten und nehme an einer Nilkreuzfahrt teil. Damit erfülle ich mir einen Kindheitstraum, die Reise ist sehr kostspielig, ein Zurücktreten ist daher nicht vorgesehen.

    Am Montag hatte ich erneut einen Termin. In Hinblick auf meine Reise wurde der Zahn erneut gereinigt, ein Medikament eingelgt und mit Ketac verschlossen.

    Nun pocht der Zahn weiterhin leicht, Essen funktioniert problemlos, das Berühren der Seite schmerzt jedoch. In Hinblick auf meine Reise frage ich mich nun, mit was ich rechnen muss. Ist eine Verschlimmerung der Symptome aufgrund Hitze usw. zu erwarten? Bzw. ist bei einer solchen Symptomatik grundsätzlich mit einer Verschlechterung in dem kurzen Zeitraum zu rechnen, oder bleibt die Lage ind er Regel stabil?

    Nach der Reise wird die Behandlung natürlich sofort fortgesetzt, ich befürchte eine WSR ist nun nicht mehr von der Hand zu weisen. Dennoch gehen mir zur Zeit die Ideen aus, als letztes Szenario verbleibt meines Erachtens nur das Ziehen des Zahnes, was jedoch eine Reise mit heilender Wunde bedeuten würde. Wie aufgeführt, ein Absagen der Reise ist für mich leider keine Alternative...

    Vielleicht können Sie mir ein wenig die Sorgen nehmen, bzw. haben Sie noch eine weitere Idee.

    Vielen Dank

  • #155

    Kati Berg (Mittwoch, 27 Oktober 2021 16:13)

    Nachtrag: Es wurde eine Kieferhöhlenentzündung festgestellt, welche ich mit einem abschwellenden Spray über 9 Tage behandelt habe. Die Entzündung scheint abgeklungen. Dennoch verspüre ich noch einen unangenehmen Druck an den WSR - behandelten Zähnen. Ist das noch der Ausheilungsprozess? KC + HNO + ZA haben leider alle Urlaub wegen der Ferien. Ich habe die Befürchtung das eventuell ein Wurzelkanal übersehen wurde.....

  • #154

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Oktober 2021 15:50)

    Hallo Anna,
    vielen Dank für die sehr gute Beschreibung.
    Sehr selten ist es tatsächlich so, dass ein Zahn auch nach optimaler Reinigung so reagiert wie Ihrer. Das Risiko dafür ist höher, wenn die erste Wurzelbehandlung so gelaufen ist wie sie sich anhört.
    Das Antibiotikum kann dann helfen, dennoch wird die Notwendigkeit der Gabe eines Antibiotikums unterschiedlich bewertet und es kann auch einfach abgewartet werden. Leider kann der Zustand doch einige Zeit sehr schmerzhaft bleiben.
    Ich bin kein Freund von ständigem Wechsel einer Einlage wie es so oft gemacht wird. Genauer gesagt: meistens sind die ständigen Wechsel Folge einer Verzweiflung, weil der Zahn nicht ruhig wird. In den meisten Fällen ist aber die Ursache eine inkomplette Reinigung und dies wird nicht durch ständige Einlagen verbessert (zumindest was die langfristige Prognose angeht).
    In ihrem Fall klingt das aber anders und nach einer "normalen" Reaktion nach guter Reinigung eines hochinfizierten Zahns, auch wenn das in dieser Intensität Gott sein Dank selten vorkommt.
    Also: Antibiotikum wäre ok, abwarten auch und noch einmal Zugang schaffen und intensiv mit Schall /Ultraschall spülen und neue Einlage auch (mit Kontrolle der Reinigung, Länge und evtl. Nachreinigung).
    Welche dieser Varianten müssten Sie bitte mit ihrem behandelnden Endodont besprechen, da er die Situation natürlich besser einschätzen kann.
    Wichtig ist mir nur zu sagen, dass das Antibiotikum nicht die langfristige Prognose beeinflusst, sondern ggf. nur die akute Symptomatik
    Ich hoffe, es geht schon ein bisschen besser und ich wünsche Ihnen alles Gute.
    Ulrich Schmitt

  • #153

    Anna (Freitag, 22 Oktober 2021 22:20)

    Sehr geehrter Dr Schmitt!
    Ich hatte am 30.7 eine Wurzelbehandlung am kleinen Schneidezahn oben. Der Zahn hatte tiefe Karies, war aber schmerzlos. Die Wurzelbehandlung wurde durchgeführt weil die Karies wohl zu nah am Nerv war, ohne Kofferdam ohne Mikroskop, innerhalb von 15 Minuten gleich mit fester Wurzelfüllung zugemacht. Danach hatte ich lange Schmerzen, ein ziehen und drücken ohne Pause. Mein Zahnarzt schlug mir eine WSR, die ich aber ablehnte. Ich ging zu einem anderen Zahnarzt der spezialisiert ist, er machte ein Röntgen und meinte die Füllung sieht sehr gut aus bis zur Spitze (Spitze ist stark gekrümmt) es könne aber sein dass Bakterien im Kanal verblieben sind und schlug mir eine Wurzelkanalrevision vor. Diese machte er dann vor 10 Tagen. Diesmal mit Kofferdam und Mikroskop und allem drum und dran. Leider schmerzt der Zahn nun noch mehr. Es ist ein Dauerdruck vorhanden , Aufbissschmerzen und starkes Pochen wenn ich mich bewege ( beim Laufen , Spazieren, Putzen ect) Ist das noch normal oder ist etwas entzündet? Der Zahnarzt empfiehlt ein Antibiotikum, welches ich vermeiden möchte, da ich darauf immer mit vielen Nebenwirkungen reagiere. Kann es also sein dass sich der Zahn von allein noch beruhigt? Oder soll ich darum bitten die Einlage nochmal gegen etwas anderes einzutauschen(der Zahn ist nur provisorisch verschlossen). Danke im Vorraus für ihre Antwort!

  • #152

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:16)

    #146
    Hallo Frau Berg,
    ich würde Ihnen empfehlen, sich noch einmal beim Kieferchirurgen vorzustellen.
    Es war sicher nicht so gemeint, dass Sie sich bei ihm nicht mehr vorstellen dürfen (insbesondere wenn noch Probleme bestehen). Es ist durchaus üblich, dass die Fäden vom Hauszahnarzt entfernt werden, aber z.B. um dem Patienten den möglicherweise längeren Weg in die Praxis zu ersparen.
    Also bitte noch einmal zum Kieferchirurgen, er kann deutlich besser beurteilen was da los ist als der Zahnarzt.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #151

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:08)

    #145
    Hallo Lena,
    ich hoffe, der Zahn hat sich wieder beruhigt.
    Es könnte sein, dass die neue Füllung noch etwas zu hoch ist. Bitte noch einmal kontrollieren lassen.
    Wenn der Zahn auf Temperatur nicht empfindlich ist, ist das schon mal gut.
    Wenn ihr Zahnarzt nichts findet, können Sie aber auch erst einmal abwarten (wenn es nicht schlimmer wird). Vor einer Entzündung brauchen sie erst einmal keine Angst zu haben. Es kann nichts passieren, was nicht auch nach Abwarten noch gemacht werden kann.
    Viele Grüße und gute Besserung.
    Ulrich Schmitt

  • #150

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 22:02)

    #147
    Hallo Dina,
    schade, dass der Zahn noch Probleme macht.
    Es muss nicht unbedingt etwas Schlimmes sein. Je nach Ausgangsituation kann das noch vorkommen.
    Es kann aber auch bedeuten, dass eine Fraktur in der Wurzel ist oder dass trotz der Behandlung nicht alles Notwendige erreicht wurde.
    Lassen Sie es einfach noch einmal von dem Behandler kontrollieren, auch die Höhe der Füllung, Vielleicht ist der Kontakt auf dem Zahn noch etwas stark.
    Wenn die Wurzelbehandlung im April war, dann ist jetzt auch eine Röntgenaufnahme sinnvoll, um die Region um die Wurzelspitze herum mit der Ausgangssituation zu vergleichen.
    Ich hoffe, es wird alles gut und der Zahn beruhigt sich noch.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #149

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 21 Oktober 2021 21:54)

    #148
    Hallo Frau Kuhn,
    in der Regel rettet das Antibiotikum erst einmal über ein paar Wochen hinweg. Ich würde Ihnen aber empfehlen die WSR noch einmal zu überdenken und zu einem auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt zu gehen. Wie hier beschrieben sind die meisten Wurzelspitzenresektionen unnötig.

    Vielleicht ist ja doch etwas zu machen ohne OP und die Wurzel kann unversehrt bleiben.

    Der Zahn 16 hat zum Beispiel 4 Kanäle. Sind denn alle 4 Kanäle behandelt worden?
    Konnte der Zahn mit den bisherigen Methoden bis zur Wurzelspitze gereinigt und mit warm vertikalen Füllmethoden dreidimensional abgedichtet werden?
    Wenn also nicht alle heutigen Möglichkeiten ausgreizt sind, dann würde ich erst einmal von einer WSR absehen.
    Viel Erfolg und einen schönen Urlaub.
    Ulrich Schmitt

  • #148

    Christine kuhn (Dienstag, 19 Oktober 2021 14:43)

    Ich hatte am Zahn 16 eine Wurzelbehandlung. Jetzt bekam ich schmerzen und mein Zahnarzt meinte ich muss noch eine wsr machen. Nach Antibiotikum bin ich schmerzfrei. Ich will am 08.11. für 3 Wochen in Urlaub. Muss ich die wsr davor machen oder reicht das auch danach?

  • #147

    Dina (Samstag, 16 Oktober 2021 22:30)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    Ich hatte im April an einem Backenzahn eine Wurzelbehandlung mit Mikroskop und Kofferdamm. Seit ca. 3 Wochen habe ich an diesem Zahn bei härterer Nahrung wie zum Beispiel Brötchen Aufbisschmerzen, sonst aber keine Beschwerden. Was könnte es sein?

    Freue mich über ihre Antwort.

    Danke und beste Grüße
    Dina

  • #146

    Kati Berg (Donnerstag, 14 Oktober 2021 22:41)

    Sehr geehrter Dr.Schmitt!Hatte zeitgleich WSR an 2/5 und 2/6, ein apikales Granulom war genau dazwischen. Bis zum 2. Tag nach dem Eingriff hatte ich Nachblutungen über Nase und Rachen - wahrscheinlich aus der Kiefernhöhle. Nun leide ich trotz Ibuprofen unter starkem Druckschmerz.Wie lange hält sowas üblicherweise an.Zur Nachbehandlung beim KC soll ich nicht erscheinen.Der Hauszahnarzt soll das Fäden ziehen übernehmen.Über eine kurze Antwort bezüglich Druckschmerz nach WSR würde ich mich freuen.Beste Grüße

  • #145

    Lena (Freitag, 08 Oktober 2021 10:47)

    Lieber Dr. Schmitt,
    ich habe vor einer Woche eine Füllung erneuert bekommen, da die alte undicht war und ich schmerzen hatte. Nach dem die neue Füllung gelegt worden ist, war alles super.. die schmerzen waren auch direkt weg. Laut meinem Arzt war ein wenig Karies unter der Alten Füllung, die er weg gemacht hat. Die Füllung ist etwas größer, aber dennoch nicht nah am Zahnnerv. Jetzt habe ich nach einer Woche einen leichten Druckschmerz. Gerade beim aufbeißen. Was könnte es sein? Ich mache mir Sorgen, dass es eine Entzündung ist. Könnte das sein? Schmerzen bei warm/kalt habe ich nicht. Und die Tage direkt nach der Füllung war auch alles in Ordnung. Muss ich mir Sorgen machen?

    Ich freue mich über eine kurze Rückmeldung.

    Viele Grüße
    Lena

  • #144

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 07 Oktober 2021 15:10)

    #141
    Hallo Tanja,
    na das klingt doch gut. Ich drück die Daumen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #143

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 07 Oktober 2021 15:07)

    #142
    Hallo Ingo,
    wenn die Wurzelfüllung nach gelöster Krone frei liegt, dann ist es meist ratsam diese zu erneuern, weil die Gefahr einer Rekontamination besteht (dadurch, daß die Wurzelfüllung nicht mehr abgedeckt ist). Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass eine sehr gute Wurzelfüllung ohne dichte Abdeckung recht schnell wieder von den Bakterien durchdrungen wird. Ob das im Einzelfall immer relevant ist, kann man nicht sagen. Frage der Aufklärung und Absprache zwischen Patient und Zahnarzt.
    Natürlich würde ich mir selbst keine Revisionsbehandlung machen lassen ohne Kofferdam und ohne Mikroskop, aber davon kann man durch diesen Blog ja bei mir ausgehen ;-). Einfach beim Zahnarzt nachfragen und sonst zweite Meinung einholen bei jemandem der sowohl diese hochwertige Endodontie macht als auch hochwertige Prothetik.
    Je nach Restzahnsubstanz kann man einen Stift machen. Ich bin eher ein Zahnarzt, der wenig bis gar keine Stifte verwendet, weil dies auch Nachteile hat. Da streiten sich aber die Geister (auch der Fachleute). Die Beurteilung liegt da bei dem Zahnarzt der die Krone macht. Es muß mindestens 2mm gesunde Restzahnsubstanz vorhanden sein, die durch die Krone umfasst werden.
    Den Blog mache ich sehr gerne und freue mich, daß ich oft helfen kann.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #142

    Ingo (Mittwoch, 06 Oktober 2021 23:12)

    Sehr geehrter Her Dr. Schmitt,
    Bei mir hat sich eine 20 Jahre alte Krone gelöst. Die Wurzel des Stumpfes wurde damals gefüllt.
    Jetzt habe ich drei unterschiedliche Aussagen.
    Meine langjährige Endontologin, leider weggezogen hatte dort nie eine Baustelle gesehen.
    Mein üblicher Zahnarzt meinte anhand eine Röntgenbildes von 2021 der Zahn sei durchtherapiert und müsse weg.
    Ein weiterer Zahnarzt sieht die Möglichkeit eines Stiftaufbaus (Glasfaserstift), will aber vorher die Wurzel neu auffüllen ohne jedoch deutlich gemacht zu haben wo die bisherige Füllung geschädigt ist. Er muss ein neues Fundament legen. Bei dem privaten Kostenvoranschlag finde ich keinen Hinweis auf die Art der Vergrößerung und den Koferdam.
    Muss man wirklich eine 20 Jahre alte Wurzelfüllung ohne Indikation/Schmerzen erneuern?
    Mit freundlichen Grüßen
    und Danke für diesen Blog

  • #141

    Tanja (Montag, 04 Oktober 2021 21:14)

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ja der Zahn wurde ltz Woche wurzelbehandelt. Der Nerv war auch schon am absterben. Nun ist ein Medikament drin und provisorisch dicht. Und keine schmerzen. Ich hoffe das bleibt so. �

  • #140

    Leonie (Sonntag, 03 Oktober 2021 23:03)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    in Kurzfassung:
    Wurzelbehandlung + WSR (wegen stark gekrümmter Wurzel).
    Nach 6 Monaten Heilung erfolgreich abgeschlossen (Röntgenbild). Nach 9 Monaten plötzlich Fistel am Zahnfleisch. Wiederholte WSR + AB. Nach 5 Wochen zufällig erneute Fistel entdeckt, Zahn fühlt sich aber normal an, Zahnfilm dunkel um die Wurzel (eventuell noch OP bedingt).
    Muss der Zahn jetzt wirklich raus oder kann ich einfach weiterhin mit der Fistel rumlaufen? Kann man auch nur die Fistel aushöhlen? Der Zahn ist weder locker noch merke ich irgendwas. Die "Fistel" ist mini, entleert sich nicht und ist zwischendurch auch mal fast weg.
    Ich habe chronische Probleme mit der Kieferhöhle, vielleicht ist durch die WSR ein Loch zur Kieferhöhle geblieben und das Problem kommt daher (?).
    Vielen Dank :)

  • #139

    Florian (Samstag, 02 Oktober 2021 12:14)

    Weisheitszahn wurde vor 6 jahren wurzelbehandelt und tut jz nur beim beissen weh und draufdrücken man sieht aber nichts das karies da wäre übrigens steht der zahn allein da der danenben gezogen wurde und kippt immer wieder leicht

  • #138

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:58)

    #135
    Hallo Tanja,
    das klingt schon eher nach Wurzelbehandlung und ein Aufschieben hat keinen Sinn. Allerdings kann ich das von hier nicht ausreichend beurteilen und auch nicht ob der Zahn erhaltungswürdig ist.
    Wenn Sie sich gut beraten fühlen, dann lassen Sie die Behandlung durchführen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #137

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:53)

    Hallo Stefanie,
    da war ich dann kurz in #135 verrutscht ;-)
    Das mit der Kälte also bitte einfach ignorieren. Der Rest stimmt aber.

  • #136

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 29 September 2021 21:49)

    #133
    Hallo Stefanie,
    aus der Entfernung kann ich Ihnen da leider nur bedingt einen Rat geben. Vielleicht holen Sie sich einfach noch einmal eine zweite Meinung von einem anerkannten Endodontologen in ihrer Nähe ein.
    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Zahn beim pusten mit Kälte weh tut. Wenn das so ist, dann hat entweder ein Zahn in der Nähe das Problem oder dieser Zahn ist noch nicht vollständig gereinigt.
    Im Zweifel hat der Kinderwunsch aber sicherlich die höhere Priorität als ein Zahn. Lassen Sie die Zweifel ausräumen von einer zweiten Meinung.
    Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #135

    Tanja (Montag, 27 September 2021 17:46)

    Hallo Herr Dr. Schmitt, seit Anfang des Jahres nachdem der Nachbar Zahn von dem Eckzahn im Oberkiefer gezogen wurde und der Eckzahn nun vollkommen alleine steht ,habe ich mit diesem Probleme und teilweise auch sehr schmerzen Mal mehr Mal weniger. Der Zahn ist seit Jahren überkront. Nun hat sich nach dem ziehen das Zahnfleisch da sehr weit zurück gezogen und der Zahnhals liegt sehr weit frei. Röntgen war bis auf das ltz Mal wo man erahnen könnte ,sagt meine Zahnärztin,das evtl ein Schatten an der Wurzelspitze zu sehen ist. Im Sommer hatte ich durch diesen Zahn so heftig schmerzen auf der kompletten Gesichtshälfte, da war aber nichts zu sehen. Der Zahn wackelt minimal seit Jahren. Nun ist es so dass er dauerhaft auf klopfen reagiert und irgendwie dort wo die Wurzelspitze ist auch empfindlich ist. Minimal aufbissschmerzen. Ich merke ihn eigentlich dauerhaft aber nicht wie bei einer akuten Wurzelentzündung. Auf Kälte pusten reagiert er,auf eisspray nicht. Meine Zahnärztin möchte eine Wurzelbehandlung machen. Ich bin hin und her gerissen was dieser Zahn hat und was ich machen soll.kann der Nerv am absterben sein durch den freiliegenden Zahnhals und sich dadurch eine Entzündung bilden? Soll ich ihn lieber auch gleich ziehen lassen? Da ich seit Feb 2020 dauerhaft Zahnschmerzen habe wegen verschiedener Baustellen bin ich unschlüssig. Aber ich möchte keine schmerzen mehr. Vielen Dank für Ihre Antwort. Lg

  • #134

    Stefanie (Sonntag, 26 September 2021 14:56)

    Ergänzung zu #133:
    Kann man eine 2. Revision (also insgesamt 3. WKB) ggfs auch im 2. Trimenon durchführen und ist das zielführend?

  • #133

    Stefanie (Sonntag, 26 September 2021 14:39)

    Hallo Herr Schmitt
    Bei mir wurde an Zahn27 im Januar ein Revision einer unvollständigen WKB durchgeführt. Die Beschwerden (Druck, Kieferhöhlenentzündung, nächtliches Anschwellen der Kieferhöhlen) hatten sich zwischenzeitlich stark verringert daher wurde die WKB Ende März abgeschlossen. Seit kurzem habe ich allerdings wieder Drückgefühl am Gaumen und die Kieferhöhlen schwellen nachts an. Ein DVT im Juni (anders kann man wG Überlagerung Kieferhöhlen + Wkanal die Entzündung nicht sehen) zeigte dass der WK sehr gut gefüllt und keine neue Entzündung vorhanden war. Mein Endodontologie sagt dass ein Röntgenbild nun (Sept) keine weitere Erkenntnisse geben und dass nur noch eine Entfernung helfen könnte wG den Komplikationen einer WSR an 27. Ich bin zZt in Kinderwunschbehandlung da ich aufgrund meines Alters (39,5) dies nicht mehr aufschieben kann. Aber ich habe Angst dass sich der Zahn während der Schwangerschaft wieder extrem schmerzt und ich nichts tun kann…. Aber den Zahn (pro-forma) ziehen lassen möchte ich auch ungern da ich auch an CMD und Bruxismus leide und Angst habe dass sich die Stabilität von Zahn26 und den Kiefergelenken leidet…. (Und ja: der Schmerz ist anders als beim Zähneknirschen…) wozu raten sie mir?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

  • #132

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 22:18)

    #122
    Hallo Peter,
    ich hoffe, meine späte Antwort hat nicht dazu geführt, dass Sie eine Wurzelspitzenresektion haben durchführen lassen.
    Wenn eine dunkle Zone um die Wurzelspitze zu sehen ist, dann ist eine Behandlung notwendig (also hat Abwarten keinen Sinn). Es ist allerdings nicht richtig direkt mit der Wurzelbehandlung auch eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen. Es ist ein Irrglaube, dass Veränderungen im Knochen nur durch eine Wurzelspitzenresektion zu heilen sind. Bakterien, die im Wurzelkanal sind, suchen sich ihren Weg und der ist nach außen Richtung Knochen. Man muß also in den meisten Fällen "nur" die Ursache im Wurzelkanal beseitigen und das sind die Bakterien (also durch eine reine Wurzelbehandlung). Dann heilt in der Regel auch die Veränderung im Knochen aus. Die Ausheilung dauert im Schnitt ca. 6 Monate. Erst dann kommt die Beurteilung, ob eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll und notwendig erscheint.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #131

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 22:03)

    #123
    Hallo Janine,
    ja es ist noch zu früh für eine Wurzelspitzenresektion. So schnell kann eine Ausheilung nach Wurzelbehandlung nicht erfolgen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob alles für die Zähne getan worden ist.
    Wenn Sie also unsicher sind, dann holen Sie sich eine Meinung ein von einem / einer wirklich auf Wurzelbehandlung spezialisierten Zahnarzt / Zahnärztin. Diese arbeiten mit einem Mikroskop, Kofferdam, Apexfinder (das ist ein Gerät, das die Länge des Wurzelkanals bestimmt und piepst ;-))...
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #130

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 September 2021 21:56)

    Hallo Marry,
    tut mir leid, dass ich leider keine schnelle Antwort gegeben habe.
    Ich möchte Ihnen gerne noch meine Antwort geben, auch wenn ich nicht weiß wofür Sie sich entschieden haben.
    Ihr MKG hat völlig recht, ihr Zahnarzt leider unrecht.
    Zuerst muß man die Wurzelbehandung durchführen. Die besten Chancen hat man mit einer Behandlung durch einen auf Wurzelbehandlung spezialisierten Zahnarzt, der mit Mikroskop und Kofferdam und anderen Dingen arbeitet. Dann wartet man einfach ab. Nach ca. 6 Monaten macht man ein Röntgenbild und kontrolliert, ob die Veränderung im Knochen sich zurückgebildet hat und wieder wie normaler Knochen aussieht. Nur wenn das nicht ausgeheilt ist und man davon ausgehen kann, dass über eine Wurzelbehandlung alles getan worden ist was medizinisch möglich ist, dann kommt die Wurzelspitzenresektion ins Spiel.
    Noch einmal zu der Aussage ihres Zahnarztes:
    Die Ursache für die Veränderung im Knochen, egal ob als Entzündung in Form von Granulationsgewebe, also "entzündliche Auflösung des Knochens" oder als echte Zyste, liegt im Wurzelkanal (nur der Vollständigkeit halber: es gibt noch andere Ursache für Zysten, die meisten sind aber durch Bakterien verursacht). Im Wurzelkanal sind Bakterien. Und wenn diese Bakterien entfernt werden, dann heilt der Knochen auch aus (außer bei der Zyste). Also natürlich kommt man an die Veränderung im Knochen ran, weil man ja den gesamten Wurzelkanal säubert (im Idealfall).
    Ich hoffe, ich konnte noch helfen und natürlich war meine Antwort jetzt recht komplex aber hoffentlich verständlich.
    Alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #129

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 16 September 2021 21:51)

    #128
    Hallo Svenja,
    ein blitzartiger Schmerz, der nachzieht könnte auf ein Problem des Zahnnervs hindeuten. Insbesondere wenn Sie auch etwas spüren, ohne dass etwas an den Zahn kommt. Zieht es denn nach, wenn ein kaltes Wattepellet an den Zahn (nicht Zahnhals) gehalten wird?
    Ich würde aus der Ferne empfehlen unter die Füllung schauen zu lassen. Am Besten ist eine Beurteilung möglich mit einer Lupenbrille oder Mikroskop und bei guter Übersicht mit einer Isolierung über Kofferdam (Gummi, das über die Zähne gesteckt wird).
    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #128

    Svenja (Dienstag, 07 September 2021 11:23)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    ich habe seit ein paar Tagen an einem Zahn der vor Jahren gefüllt wurde Beschwerden. Bei Kälte tritt ein blitzartige Schmerz ein der auch nachzieht. Bei Wärme hingegen passiert nichts. Auch im Ruhezustand (also wenn ich nichts tue, nichts esse oder trinke) spüre ich ein leichtes ziehen. Ich war auch schon bei meinem Zahnarzt und er meinte, dass die Füllung zwar nicht mehr so schön aussieht (ist mindestens schon 12 Jahre alt) aber ihren Dienst tut und er sie deshalb nicht austauschen würde. Karies oder ähnliches hat er nicht gesehen. Das einzige, was ihm aufgefallen ist, ist, dass der Zahnhals an diesem Zahn freiligt und er glaubt, dass daher die Beschwerden kommen. Ich habe mir auch extra eine Zahncreme für sensible Zähne geholt, Elmex Gelee benutze ich auch, aber so wirklich helfen tut es nicht. Können meine Beschwerden wirklich com Zahnhals kommen? Wie kann es sein, dass es auch „einfach so“ zieht, also ohne Kälte/Wärme/aufbeißen usw? Und bei Wärme passiert ja sogar nichts, sondern nur bei Kälte. Können Sie sich vorstellen woher das kommen könnte?
    Lieben Dank im Voraus und schöne Grüße
    Svenja

  • #127

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 02 September 2021 16:31)

    #125
    Hallo Alina,
    leider ist es nicht immer ganz sicher, daß der Zahn, an dem der Patient/die Patientin die Beschwerden verspürt auch wirklich der ursächliche Zahn ist. Es gibt einfach auch ausstrahlende Beschweden und deswegen ist ihr Zahnarzt auch vorsichtig einfach eine Wurzelbehandlung zu beginnen. Klar, wenn die Beschwerden bleiben oder permanent da sind, dann muß man natürlich herausfinden, welcher Zahn es ist und ob es mit ihrem Empfinden deckungsgleich ist. Wann tut der Zahn weh? Einfach so oder tut es beim Aufbeißen weh. Zieht es bei Kälte nach oder ist das Kälteempfinden genauso wie bei den Nachbarzähnen. Aufbissbeschwerden und/oder Nachziehen bei Kälte sind ein Anzeichen dafür, dass eine Wurzelbehandlung nötig ist. Bei Unklarheit, ist es evtl. nötig die Füllung noch einmal zu entfernen und mit dem Mikroskop zu kontrollieren, ob nicht doch eine kleine Eröffnung des Nervs bei der tiefen Füllung war. Ggf. reicht es aber auch aus nur eine beruhigende Einlage zu machen. Wenn der Kollege Endodontologe ist, dann hat er ja sicher ein Mikroskop.
    Das wäre jedenfalls meine Vorgehensweise, wenn ich die anderen Zähne ausschließen kann und Beschwerden bleiben (ist natürlich immer eine Einzelfallentscheidung)
    Viel Glück und gute Besserung.
    Ulrich Schmitt

  • #126

    Klossok (Donnerstag, 12 August 2021 15:57)

    Habe eine klammerprothese .Jetzt soll wurzelspitzenresektion erfolgen .Wann darf ich die prothese wieder einsetzen?

  • #125

    Alina (Samstag, 07 August 2021 16:47)

    Hallo Herr Dr. schmitt,
    Ich hoffe, Sie können mir weitherhelfen. Ich habe leider schon einiges hinter mir mit den Zähnen. Zwei Zähne mussten bei mir schon 2x wurzelbehandelt werden, weil die erste Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war. So, dann habe ich im März diesen Jahres eine Füllung an einem anderen Zahn erneuert bekommen. Laut Zahnarzt war die Füllung auch echt tief. Nach erneuern der Füllung, hatte ich keinerlei Probleme. Dann aber fing im Juni der Zahn immer wieder an zu schmerzen bzw. Ich habe einen sehr starken Druck im Zahn. Auf dem röntgenbild sieht man nichts, da sieht alles gut aus. Kälte Test auch positiv und beim klopfen tut auch nichts weh. Leider ist der Zahnarzt(endotologe) auch ratlos und rät von einer Wurzelbehandlung ab, da einfach nichts dafür spricht. Ich kann definitiv sagen, dass es von diesem Zahn kommt.Haben Sie eine Idee, was es noch sein könnte? Könnte irgendwas mit der Füllung nicht stimmen?

  • #124

    Marry (Dienstag, 27 Juli 2021 00:05)

    Hallo Dr.Schmitt,
    ich bin froh auf ihre Seite gestoßen zu sein.
    Ich war vor ca. 5 Wochen beim Zahnarzt um eine Füllung erneuern zu lassen. Er stellte dabei fest das ein Backenzahn in der unteren Reihe (46) etwas wackelt und es wurde daraufhin ein Röntgenbild gemacht. Mir wurde gesagt ich hätte eine große Zyste an Zahn 45, (hatte nie Beschwerden an dem Zahn) und müsste beim MKG einen Termin ausmachen für eine Wurzelspitzenresektion aber vorher bei meinem Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchführen lassen. Also habe ich mir beim MKG erst mal einen Termin für ein Beratungsgespräch geben lassen. Dort sprach der Arzt lediglich von einer Entzündung und meinte ich soll erstmal die Wurzelbehandlung machen lassen, dass das vielleicht schon ausreicht und eine weitere Behandlung bei ihm nicht notwendig ist. Also hab ich das gemacht und meinem Zahnarzt mitgeteilt was der MKG dazu meint. Er war alles andere als begeistert und meinte das eine Wurzelbehandlung nicht reicht weil er dabei nicht so tief kommt um die Zyste zu erreichen. Als ich ihn fragte warum er von einer Zyste spricht und der andere Arzt von einer Entzündung hab ich als Antwort bekommen das man eine Zyste auch Entzündung nennen kann und wenn ich das nicht zügig behandeln lasse, große Probleme bekommen könnte. Also rief ich beim MGK an um einen Termin für die Wurzelspitzenresektion zu vereinbaren und die Arzthelferin wunderte sich dass das überhaupt notwendig ist, sie hätten gedacht die Wurzelbehandlung reicht. Hat mir dennoch einen Termin gegeben mit der Aussage: wenn der Zahnarzt sagt das er da nix machen kann, wird das schon richtig sein zu kommen. Am 27.7. bekomme ich beim Zahnarzt die endgültige Füllung, somit ist die Wurzelbehandlung abgeschlossen. Übermorgen ist die WSR. Ich bin ganz verunsichert und hab die Sorge das eine Behandlung vorgenommen wird, die vielleicht nicht notwendig ist. Ich weiß noch nicht mal ob die Wurzelbehandlung überhaupt notwendig gewesen wäre, da ich, wie gesagt, keinerlei Beschwerden hatte. Was halten sie davon? Wäre ihnen für eine schnelle Antwort sehr, sehr dankbar.

  • #123

    Janine (Sonntag, 25 Juli 2021 11:42)

    Hallo Dr. Schmitt,

    ich habe in den letzten Wochen einiges durch was die Zähne betrifft.
    Nun wurden 2 Wurzelbehandlungen am Oberkiefer vor einer Woche beendet. Die Schmerzen und der Druck wurden besser. Leider merke ich seit gestern wieder einen starken Druck im Oberkiefer. Die Wurzelspitze "beruhigt" sich also nicht von alleine. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken eine Resektion durchführen zu lassen damit ich endlich Ruhe habe.

    Ist es zu früh für eine WSR?

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