"WURZELSPITZENRESEKTION OFT UNNÖTIG"


Herr Dr. Schmitt, Sie sagen, die meisten Wurzelspitzenresektionen sind unnötig. Warum werden sie dann so häufig durchgeführt?

 

Weil die zuvor durchgeführte Wurzelkanalbehandlung
nicht den erwünschten Erfolg gebracht hat. Dann will man die Bakterien quasi abschneiden, in der Annahme, sie befänden sich alle nur unten an der Wurzelspitze. So sieht das auf dem
Röntgenbild auch oft aus.

 

Was ist daran falsch?

 

Bakterien können sich im gesamten Kanal befinden. Wenn Sie sich den Wurzelkanal wie ein Rohr vorstellen in das nun Bakterien geraten, dann fallen die ja nicht einfach nach unten. Die breiten sich von oben aus und sind überall nachweisbar. Da bereits kleinste Dosen reichen, ist das pure Abschneiden bei der Wurzelspitzenresektion wenig erfolgsversprechend. Wenn ich ein Rohr reinigen möchte, dann wird es weder sauberer noch dichter, wenn ich ein Stück davon abschneide.genau das macht aber die Wurzelspitzenresektion.

 

Was ist in Ihren Augen die Alternative zur Wurzelspitzenresektion?


 

Die Wurzelspitzenresektion kommt ja überhaupt erst in Frage, wenn die Wurzelkanalbehandlung
gescheitert ist. Die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) ist eine der komplexesten, schwierigsten Behandlungen in der Zahnmedizin. Viele neue Verfahren und Instrumente helfen, neben einem sehr erfahrenen Zahnarzt, die Erfolgsquote dieser Behandlung auf 95 %
zu steigern. Standardmethoden scheitern hingegen leider in 50 % der Fälle.


 

Das heißt bei der Hälfte aller Patienten ist die Wurzelspitzenresektion 
notwendig?

 

Keinesfalls ist dann automtaisch eine Wurzelspitzenresektion notwendig. Wenn durch die Standard-Wurzelkanalbehandlung die Infektion nicht
beherrscht werden konnte, ist zunächst eine erneute Wurzelkanalbehandlung sinnvoll,
die sogenannte Revisionsbehandlung. Spätestens dann sollte ein erfahrener Endodont mit Mikroskop die Behandlung durchführen, um den erwünschten Erfolg zu erzielen.

Kommentare: 32
  • #32

    Jonny (Donnerstag, 30 Juli 2020 07:30)

    Ich war am 28 beim Zahnarzt ,
    Der bei mir sehr viel entdeckte. Von Zahnstein bis weiche Zähne und Empfindlichkeit dess Zahnfleisches er sollte eigentlich. Nur den abgebrochen letzten Backenzahn machen und den anderen erstmal sein lässt doch er machte den vorne eckzahn statt hinten den Hauptzahn , er machte eine wurzelbehandlung ohne lupenbrille geschweige mit op Mikroskop. Das ist das erste das 2 ist der zahnartzt hat irgendwas erzählt das weisse ist gebrochen oder so dann nahm er andere Farben und zu guter letzt irgendwas mit schwarz ist gut keine ahnung was er meinte aber er erklärte auch nix so und nun habe ich seid dann ein druck bei meinen vorderen eckzahn und es fühlt sich auch komisch an was soll oder kann ich nun tun ? Ich habe schon sehr viele Zahnärzte durch und nur schwisse erlebt der eine sagt das der andere sagt das und der eine macht das und jenes ich habe ehrlich gesagt mittlerweile mehr Angst das man immer wd behandelt und nie das richtige getan wird sowie das es noch schlimmer wird ........

  • #31

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 20 Juli 2020 17:43)

    Hallo Bettina,
    auf dem Röntgenbild kann man in der Regel nach der kurzen Zeit nichts sehen, ist also zur Beurteilung, ob ein Zahn entzündet ist in dieser Phase ungeeignet.
    Wenn der Zahn nicht ruhig zu bekommen ist nach 1 oder 2 Sitzungen, dann bringen die wöchentlichen Spülungen gar nichts. Manchmal bringt die Zeit es, dass der Zahn dann doch erst einmal ruhig ist. Weil die Ursache aber nicht behoben ist, z.B. das Wurzelkanalsystem nicht in seiner ganzen Ausdehnung effizient gereinigt werden konnte, wird sich langfristig ein Misserfolg einstellen. Dann wird irgendwann eine Entzündung im Röntgenbild zu sehen sein.
    Ich kann Ihnen nur raten zu einem Fachmann zu gehen, dass heißt zu einem Endodontologen, der solche Zähne in der Regel schnell ruhig bekommt. Wir arbeiten mit einem Dentalmikroskop (haben dadurch also deutlich vergrößerte Sicht in den Wurzelkanal und können damit mögliche Ursachen erkennen und beseitigen), mit Kofferdam (Gummi zur Isolierung des Zahns), speziellen schallaktivierten Spüllösungen, speziellen Feilentechniken… Ein Endodontologe wird da Ruhe reinbringen, ganz sicher. Die Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt
    (Sie dürfen gerne per Mail an die Praxis eine Anfrage an mich starten und ihren Wohnort mitteilen, vielleicht kann ich Ihnen jemanden empfehlen)

  • #30

    Bettina (Sonntag, 12 Juli 2020 10:10)

    Ich hatte schon gestern schon mal geschrieben und hatte ganz vergessen zu schreiben, dass mein Zahnarzt eine Wurzelspitzresektion machen will , wenn der Schmerz nicht nachlässt. Aber erst will die Wurzelfüllung mache und dann die Krone festsetzen.

  • #29

    Bettina (Samstag, 11 Juli 2020 12:12)

    Guten Tag,
    Ich hoffe Sie können mir ein wenig helfen. Vor 2 Monaten wurden bei mir die Frontzähne beschliffen,leider hat ein Zahn ein Scheiftrauma bekommen und der Zahnnerv musste entfernt werden. Seit 3 Wochen wird der Zahn jede Woche gespült und ist mit einem Medikament versorgt ,da er immer noch Schmerzt...... Das Röntgenbild zeigt keine Entzündung und doch ist der Zahn druckendfindlich und schmerzt. Mein Zahnarzt wollte darauf bestehen, dass die Wurzelfüllung abgeschlossen wird. Da ich aber nicht eingewilligt habe, solle ich erst in vier Wochen wieder kommen, damit die Behandlung abgeschlossen wird. Unter anderem hab ich auch eine Aufbissschiene bekommen um den Kiefer zu entlasten, die aber nicht bringt. Ich weiss jetzt nicht was ich machen soll.

  • #28

    Katrin (Mittwoch, 24 Juni 2020 09:10)

    Vielen Dank für ihre Einschätzung das Röntgenbild sieht gut aus keine Veränderung des apex. Vermutet wird das es sich um eine Längsfraktur handelt. Retrograde WF ist traumhaft schon geworden da hat mein Chef damals gute Arbeit geleistet. Da es sich um einen Schulunfall handelt und es auch gemeldet ist besteht da die Möglichkeit das Implantat mit der BU abzurechnen. Leider bin ich schon ein paar Jahre nicht mehr im Befruf und habe da keine Ahnung von.
    Vg

  • #27

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 23 Juni 2020 22:30)

    Hallo Katrin,

    ein Vorkontakt ist natürlich nicht gut. Es sollte allerdings geklärt werden, warum dieser Vorkontakt immer wieder auftritt. Das kann vereinfacht gesagt an einer instabilen Bisslage liegen, die stabilisiert werden sollte oder an einem immer noch bestehenden Entzündungsprozess an dem Zahn, der diesen immer etwas nach oben, also aus seinem Zahnfach drückt.
    Beschwerden auf Perkussion und Palpation sind natürlich leider auch kein gutes Zeichen (Für alle Mitleser: Perkussion = Klopftest, Palpation = Drucktest)
    Ich kann leider nicht beurteilen wie die Wurzelspitzenresektion durchgeführt worden ist und ob die Infektion damit beseitigt werden konnte. Ein bloßes Abschneiden der Wurzelspitze ohne Reinigung und Füllung im Bereich der Schnittfläche ist meist nicht erfolgreich. Eine sogenannte mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion mit retrograder Reinigung und Füllung ist vielversprechender. Vielleicht hat der Zahn aber auch eine Fraktur (auch besser über Mikroskop zu entdecken). Das würde leider die Zahnentfernung bedeuten.
    Klingt leider alles nicht gut. Falls sie dem Zahn noch eine Chance geben wollen, dann wird das am Besten ein Endodontologe beurteilen können. Sollten Sie in der Nähe von Bergisch Gladbach sein, schaue ich mir das gerne an. Im Zweifel ist aber ein Implantat in ihrem Fall mittlerweile die bessere Variante.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
    Beste Grüße
    Dr. Ulrich Schmitt

  • #26

    Katrin (Sonntag, 21 Juni 2020 23:06)

    Guten Abend,
    ich hatte als Kind 9 Jahre einen Unfall wo 11 frakturier ist. Mit 16 wurde festgestellt das der Zahn devital ist es wurde eine WKB durchgeführt und anschließend eine WSR weil eine große apikale Aufhellung zu sehen war. Eine zweite WSR wurde vor 2 Jahren durchgeführt weil ich ein komisches dumpfes Gefühl hatte. Seit 3 Tagen habe ich leichte perkussion aber mehr palpationsbeschwerden. Habe wieder leichten vorkontakt den ich mir regelmäßig einschleichen lasse. Kann das auch durch den vorkontakt apikale Beschwerden auftreten? Vg

  • #25

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 25 Mai 2020 23:29)

    Liebe Meike,
    von der Ferne, ohne die Beule zu sehen, zu tasten und ohne Röntgenbild und Wissen, was genau der Zahnarzt gemacht hat, ist das sehr schwierig zu beurteilen.

    Allgemein kann ich sagen:
    1. mögliche Ursache: Riss / Fraktur in der Wurzel durch den Biss auf das Steinchen. Die meisten Patienten spüren dann in dem Moment einen Blitzschmerz.
    Ein Riss wäre dann meist leider das Aus für den Zahn. Daher gehört auf jeden Fall eine gute Frakturdiagnostik dazu, mit Taschensonde und am Besten Dentalmikroskop.
    2. mögliche Ursache: Die Beule kann Folge einer nicht beherrschten Infektion in der Wurzel sein. Da hilft dann leider auch kein ständiges Spülen. Es gibt dann noch eine andere Ursache. Die meisten Fälle sind ohne Wurzelspitzenresektion zu lösen. Ein auf Endodontie spezialisierter Zahnarzt hat da natürlich mehr Möglichkeiten. Bevor sie einer Wurzelspitzenresektion zustimmen, empfehle ich Ihnen einen Endodontologen draufschauen zu lassen.

    Ihnen alles Gute!
    Ulrich Schmitt

  • #24

    Meike (Sonntag, 24 Mai 2020 17:55)

    Folgenes Problem: Meine Zahnwurzel, des vorletzten Backenzahn links oben, ist im Dezember 2017 abgestorben. Hintergrund war ein vor einigen Jahren davor entstandenes Trauma, da ich in einem Pesto einen Stein hatte und sehr stark und ungünstig darauf gebissen habe.
    Ich habe die Wurzelkanalbehandlung herausgezögert gebe ich zu und habe jetzt eine machen lassen, indem der Doc die Mikroskopbrille benutzt. Die Wurzelkanäle sind noch nicht gefüllt worden, weil ich in der Zeit dazwischen eine Entzündung entwickelt habe, indem eine kleine Eiterbeule am Gaumen entstanden ist. Nun nehme ich Penicillin und der Zahn wird seit einer Woche alle 2-3 Tage gespült. Alles bildete sich zurück und heute ist die Beule am Gaumen plötzlich wieder, obwohl ich noch Penicillin einnehme. Mein Arzt meint, wenn das nicht weggeht muss eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden. Das möchte ich aber nicht. Ich halte da ehrlich gesagt nicht viel von. Nun stellt sich mir die Frage, wie geht's weiter? Zahn ziehen? Weiter spülen und warten? Ich bin sehr frustriert muss ich gestehen

  • #23

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Mai 2020 22:05)

    Sehr geehrter Herr Köhl,
    entschuldigen Sie bitte die späte Antwort.

    Die seitliche Entzündung lässt auf einen Seitenkanal schließen, der durch die Wurzelkanalbehandlung nicht erreicht worden ist (differentialdiagnostisch, also als weitere Möglichkeit, wäre eine horizontal verlaufende Fraktur des Zahns zu nennen).
    Zur genauen Beurteilung bräuchte ich natürlich ein Röntgenbild und müsste den Zahn untersuchen.
    Bei der Ursache Seitenkanal ist eine sogenannte Revisionsbehandlung notwendig unter Zuhilfenahme aller heute möglichen Instrumente, Materialien und Methoden (Dentalmikroskop mit ca. 25-facher Vergrößerung, schallaktivierte Spüllösungen, warme Fülltechniken…). Damit besteht eine gute Chance die Entzündung auszuheilen.
    Der Vorschlag ihres Zahnarztes beruht vermutlich darauf, dass er mit seinen Methoden keine gute Prognose für den Zahn sieht bei einer konservativen Revisionbehandlung. So wählt er die vorübergehende Entfernung des Zahn und den Verschluss des Seitenkanals von außen. Ich würde das bei mir nicht machen lassen. Dafür sind die Chancen bei einer Revisionsbehandlung auf Spezialistenniveau zu gut und die Risiken für die extraorale Behandlung (also Zahnentfernung, Behandlung außerhalb des Munds und Wiedereinsetzen des Zahns) zu groß.
    Falls die Einschätzung besteht, dass eine Entzündung im Knochen nur chirurgisch erfolgreich behandelt werden kann, ist diese Einschätzung falsch, egal ob die Entzündung an der Wurzelspitze ist oder seitlich. Das Gegenteil ist der Fall, die Revisionsbehandlung ist erfolgsversprechender.
    Ich hoffe, meine späte Antwort kommt nicht zu spät und sie können sich in die Hände eines versierten Endodontologen begeben.

    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #22

    Michael Köhl (Mittwoch, 13 Mai 2020 19:48)

    Sehr geehrter Dr. Schmitt,

    ich habe vor circa 4-5 jahren eine Wurzelbehandlung eines Eckzahns gehabt, welcher mit der Zeit jedoch immer wieder auffällig geworden ist. Nach einem Arztbesuch und einer Röntgenaufnahme war zu sehen dass sich seitlich der Zahnwurzel eine deutliche Entzündung ausgebreitet hat. Laut meinem Zahnarzt möchte dieser keine Wurzelspitzenresektion durchführen, da die Entzündung etwas weiter oben am wurzelrand liegt und somit ein großes Stück abgeschnitten werden müsste. Nun empfahl mir der Arzt den Zahn zu ziehen, die Entzündung zu behandeln und den Zahn anschließend wieder in das zehnfach einzusetzen. Anschließend soll ich eine Schiene tragen, um den Zahn wieder im Gebiss zu festigen. Solch einen Behandlung hab ich im Internet gesucht, doch nirgends etwas hierüber erfahren, was mir suspekt vorkommt. Ich wäre für ihre Expertise sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Köhl

  • #21

    Örnek (Dienstag, 03 März 2020 23:28)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
    erstmal vielen Dank für die vielen Infos, leider habe ich noch vergessen zu erwähnen dass über den Backenzahn eine Krone liegt. Würde dies etwas verändern, also müsste man dann die Krone entfernen um an die Wurzel dranzukommen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Örnek A

  • #20

    Dr. Ulrich Schmitt (Dienstag, 03 März 2020 22:07)

    Liebe/r Örnek,
    es gibt eine andere Möglichkeit.
    Ich gehe in er Regel so vor:
    ich brauche ein Röntgenbild, kontrolliere auf dem Röntgenbild und im Mund, ob eine Fraktur / Riss am Zahn vorliegt (eher selten) und wie die Beschwerden des Patienten spontan bzw. auf verschieden Reize sind. Die Fistel an sich ist nicht das Problem. Auch an vorresizierten Zähnen ist eine Revisionsbehandlung möglich, ohne weitere Operation / Wurzelspitzenresektion. Die Prognose für den Zahn ist nach einer speziellen Revisionsbehandlung mit spezieller Fülltechnik besser als bei einer Standard-Wurzelspitzenresektion. Ich empfehle Ihnen also nach allem was ich so ohne Diagnostik entscheiden kann eine spezielle Revisionbehandlung vom Endodontologen und keine Wurzelspitzenresektion oder Zahnentfernung. Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #19

    Örnek (Dienstag, 03 März 2020 13:16)

    Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
    bei mir wurde vor 2 Jahren am Backenzahn eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Leider habe ich seit einigen Monaten Probleme am Zahnfleisch, als ich heute beim Chirurg war, wurde mir gesagt dass sich eine Fistel gebildet hat und der Zahn am besten extrahiert werden sollte, da eine 2.Wsr nicht viel bringen würde. Ich will auf keinen Fall mein Zahn verlieren, daher bitte ich Sie um eine Empfehlung, soll ich nochmals eine Wsr durchführen lassen oder gibt es denn noch eine andere Möglichkeit.
    Mit freundlichen Grüßen

    Örnek A

  • #18

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 27 Februar 2020 21:44)

    Liebe Frau J,
    Schreiben Sie mir am Besten eine Email.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #17

    Sabine J (Donnerstag, 27 Februar 2020 15:16)

    Vielen Dank Herr Doktor, für die schnelle Antwort. Ich habe ein bisschen nachgelesen, wie eine endodontische Behandlung abläuft. Damit könnte ich mich eher anfreunden, als mit einer OP. Ich lebe seit ein paar Jahren in München. Falls Sie hier eine Konifere für diese Behandlung empfehlen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Ich muss aber gestehen, dass ich Angsthase bin.
    Freundliche Grüße
    Sabine J

  • #16

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 26 Februar 2020 21:43)

    Liebe Frau Sabine J,
    wenn ein Zahn im Röntgenbild eine Auffälligkeit aufweist (sie sagen, dass nicht nur die Wurzelfüllung zu kurz ist sondern auch eine dunkle Zone um die Wurzelspitze vorhanden ist), dann ist es nicht entscheidend, ob der Zahn Beschwerden macht. Zunächst einmal muss der Zahnarzt klären, was bisher an dem Zahn geschehen ist. Wenn die letzten Behandlungen lange her sind und diese Zone zu sehen ist, dann besteht schon Behandlungsbedarf (kann ich natürlich nur beurteilen, wenn ich das Röntgenbild sehe). Ich würde aber keine Wurzelspitzenresektion machen, sondern eine spezielle Wurzelbehandlung und damit die Ursache für die Infektion ("Zone") angehen. Dann heilt diese Zone mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ab, ohne Operation und ohne Abschneiden der Wurzelspitze. Diese sogenannte Revisionsbehandlung hat größere Chancen, wenn sie auf mit speziellen Methoden durchgeführt wird (Dentalmikroskop, schallaktivierte Spüllösungen, verschiedene Feilenarten, Kofferdam...). Ich empfehle Ihnen also nicht abzuwarten, soweit ich das von hier beurteilen kann. Suchen sie einen auf Endodontie spezialisierten Zahnarzt auf. Diese Leistung ist allerdings Privatleistung. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen ggf. Kollegen aus ihrer Gegend empfehlen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Ulrich Schmitt

  • #15

    Sabine J (Mittwoch, 26 Februar 2020 14:45)

    Sehr geehrter Herr Doktor,
    ist eine Wurzelspitzenresektion notwendig wenn keinerlei Schmerzen vorliegen? Bei mir wurde zur Kontrolle, weil ein fast nur noch durch eine Blombe gehaltener Zahn leicht locker ist, wenn man daran wackelt, zur Kontrolle der Wurzel eine Röntgenaufnahme gemacht. Diese Wurzel ist in Ordnung. Das Röntgenbild zeigt aber, dass am Nebenzahn (Augenzahn), der seit ca. 20 Jahren eine Krone trägt, die Wurzelkanalfüllung nicht bis ans Ende des Wurzelkanals reicht. Auf dem Bild ist dort eine dunkle Stelle zu sehen. Es seit nicht auszuschließen, dass sich dort Bakterien angesammelt hätten, die mein Wohlbefinden beeinträchtigten könnten. Die Entzündung könnte sich weiter ausbreiten, oder eine Zyste entstehen. Durch eine Wurzelresektion sollen die Bakterien entfernt werden und der Wurzelkanal bis ins untere Ende aufgefüllt werden. Ich bin 60 Jahre alt und habe bisher keine Probleme damit. Kann ich abwarten bis sich evtl. Schmerzen einstellen?
    Freundliche Grüße
    Sabine J

  • #14

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 21 Februar 2020 22:34)

    @ A. Schelter:
    Wenn eine Fistel vorliegt, muss der Zahnarzt rausfinden, welches der verantwortliche Zahn ist. Das muss nicht immer der Zahn sein, neben dem die Fistel auftaucht. Wenn der ursächliche Zahn entdeckt ist, dann wir dieser aufgebohrt und der Wurzelkanal gereinigt. Es ist nicht notwendig die Fistel aufzuschneiden, das bringt leider gar nichts. Wenn der Wurzelkanal ausreichend gereinigt und desinfiziert ist, dann verschwindet die Fistel innerhalb weniger Tage von alleine. Ob eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden muss ist kurz nach der Wurzelbehandlung nicht zu beurteilen. Die meisen Wurzelspitzenresektionen können ja durch eine gute Wurzelbehandlung vermieden werden, egal ob der Zahn eine Fistel hatte oder nicht. Zahn bitte nicht einfach ziehen lassen (außer es kann eine Fraktur am Zahn ausgemacht werden) und auch bitte nicht die Wurzelspitze abschneiden lassen. Holen Sie sich eine Zweitmeinung von einem Kollegen ein, der auf Endodontie spezialisiert ist und mit Mikroskop arbeitet.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #13

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 21 Februar 2020 22:07)

    @Petra: Entschuldigen Sie die späte Antwort, ich habe ihre Frage übersehen.
    Das hört sich leider nicht ganz so gut an. Ich kann Ihnen nur beschreiben wie bei uns das übliche Vorgehen ist.
    Ich lehne eine Wurzelbehandlung ab, die nur deswegen notwendig wird, weil der Zahn in der Stellung korrigiert werden soll. Auch wenn es heute durch moderne Technik möglich ist Wurzeln so zu behandeln, dass eine sehr gute Erfolgsprognose angeboten werden kann, sollte man nicht absichtlich den Zahn devitalisieren (also den Nerv rausholen).
    Nach einer Wurzelbehandlung warten wir deutlich länger ab, bevor der Zahn definitiv restauriert wird. 3 Wochen sind da schon sehr kurz. Der Stift schwächt den Zahn oft zusätzlich.
    Sind Sie sicher, dass die 4 Kronen angefertigt wurden, ohne dass ein Gegenabdruck / Gegenmodell vorlag? Das wäre sehr ungewöhnlich, weil man ja die Kronen an den Gegenkiefer anpassen muss.
    Eine Überbelastung des Zahns durch "anhauen" des Gegenzahns, also durch Frühkontakt führt meistens zu Beschwerden und Lockerung des Zahns.
    Tut mir leid, dass ich erst einmal nichts Postitives dazu sagen kann. Wenn Sie unsicher sind, dann holen Sie sich am besten eine zweite Meinung ein.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #12

    A. Schelter (Mittwoch, 19 Februar 2020 15:10)

    Sehr geehrte Herr Dr Schmitt

    An einem Backenzahn im unterkiefer hat sich eine fistel gebildet. Diese fistel wurde aufgeschnitten und der Zahn bekam eine wurzelbehandlung da er schon tot ist und entzündet war. Mein Zahnarzt sagte dass er nicht glaubt dass dies reicht und die fistel wieder kommt. Er meinte da würde dann nur eine wurzelspitzenresektion helfen.

    Gibt es dazu eine Alternative? Oder wäre den Zahn sofort ziehen eine Variante?

    Vielen Dank schon mal im voraus

    Grüße
    A. Schelter

  • #11

    Dr. Ulrich Schmitt (Donnerstag, 13 Februar 2020 21:41)

    Liebe Frau Windler, ja, es gibt in den allermeisten Fällen eine Alternative zur Wurzelspitzenresektion oder gar Zahnentfernung. Zur abschließenden Beurteilung bräuchte ich ein Röntgenbild und den klinischen Befund. Ein Zahn, der erst einmal erfolgreich behandelt worden ist, aber nach Jahren doch eine Entzündung aufweist, ist natürlich leider kein Erfolg. Aber auch eine erneute Wurzelentzündung, wie sie bei Ihnen vorliegt, kann durch eine sogenannte Revisionsbehandlung erfolgreich und langfristig behandelt werden. Ohne Wurzelspitzenresektion. Die Behandlung sollten Sie von einem erfahrenen Endodonten durchführen lassen der mit einem Dentalmikroskop arbeitet. Dann haben sie sehr gute Chancen. Ich hoffe, Ihnen schon einmal geholfen zu haben. Bei weiteren Fragen, dürfen Sie sich gerne melden. Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #10

    Juliane Windler (Donnerstag, 13 Februar 2020 06:01)

    Sehr geehrter Dr. Schmitt,
    bei mir wurde vor Jahren eine Wurzelbehandlung mit Erfolg durchgeführt. Auf dem Zahn sitzt mittlerweile eine Krone und nun hat sich die Wurzel trotzdem wieder entzündet. Wie kann das zustande kommen und gibt es auch in diesem Fall eine Alternative zur Wurzelspitzenresektion?

    Viele Grüße
    J.Windler

  • #9

    Petra (Montag, 27 Januar 2020 13:15)

    Vor über 8 Wochen wurde bei mir eine Wurzelbehandlung am 21ger Zahn gemacht, dann 3 Wochen ein Provisorium bis zur Überkronung drauf und auch keine Beschwerden . Die Wurzelbehandlung wurde nur gemacht, weil ein Stift mit dran sollte...der Zahn stand vorher sehr weit nach vorne.
    Am 13.12.2019 bekam ich dann meine 4 Kronen für die Frontzähne im OK. Nun bin ich immer wieder mit die unteren Frontzähne gegen den Stiftzahn gehauen und hab seitdem Schmerzen in diesem und er bewegt sich auch leicht bei jeder Kleinigkeit. Mein Zahnarzt meint immer nur...sie verlieren ihn nicht, macht aber auch nicht's. Er hat die unteren Frontzähne etwas beschliffen und ich stoße weniger dagegen, aber die schmerzen hören nicht auf.
    Was ist ihre Meinung dazu?
    Was kann man machen?
    Ich hab so Angst das ich den Zahn verliere und ein Implantat könnte ich mir gar nicht leisten. Und es ist ja auch nicht meine schuld. Möchte noch anführen das es kein Abdruck vom Gegenbiss, also UK gemacht wurde.
    Ganz lieben Dank für ihre Antwort!

  • #8

    Dr. Ulrich Schmitt (Sonntag, 19 Januar 2020 21:54)

    Lieber Herr Schmidt,
    ja eine Revisionsbehandlung ist meistens die sinnvollste Variante (natürlich muss man zur Beurteilung den Zahn und das Röntgenbild sehen). Da die vorige Standardbehandlung nicht zum Erfolg geführt hat, empfehle ich Ihnen einen Zahnarzt aufzusuchen, der einen Schwerpunkt auf Wurzelkanalbehandlungen hat und mit Mikroskop arbeitet (einen sogenannten Endodonten). Dadurch ist die Erfolgsprognose deutlich höher und die Entzündung kann ausheilen, ganz ohne Operation. Im Gegenteil, die Standard-Wurzelspitzenresektion hat sogar eine geringere Prognose auf Erfolg. Also bitte nicht einfach abschneiden lassen. Eine Antibiotikumgabe kann nur kurzfristig helfen, egal ob lokal oder systemisch (also über Tabletten). Sie ist nicht zu empfehlen, kann die Entzündung nicht heilen und hat keinen Einfluss auf die Erfolgsprognose während einer Revisionsbehandlung. Viel Erfolg, Ulrich Schmitt

  • #7

    Martin Schmidt (Mittwoch, 15 Januar 2020 08:05)

    Ich habe 1,5 Jahre nach der Wurzelbehandlung am Backenzahn eine Zyste am Zahnfleisch bekommen. Beim Röntgen wurde nun festgestellt, dass die Zahnwurzel entzündet ist. Ist nach 1,5 Jahren noch eine Revision der Wurzelbehandlung möglich?
    Wäre eine Alternative eine lokale Antibiotika-Injektion? Ich möchte eine Resektion vermeiden.

  • #6

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 13 Dezember 2019 22:32)

    Lieber Herr Hagemann,
    natürlich kann ich eine Beurteilung ohne Röntgenbild nur eingeschränkt abgeben. Aufgrund ihrer Schilderung kann ich aber sagen, dass eine Wurzelspitzenresektion nicht sinnvoll erscheint, wenn das Wurzelkanalsystem nicht vollständig gereinigt und gefüllt ist. Sollten für die unvollständige Reinigung besondere anatomische Gegebenheiten verantwortlich sein, kann man ihnen in der Regel durch moderne Techniken (Mikroskop, moderne Feilen, moderne Spültechniken...) begegnen. Ich empfehle Ihnen also mich oder einen Kollegen aufzusuchen (der einen Schwerpunkt auf Endodontie (mit Mikroskop) hat), um sich eine zweite Meinung einzuholen. Eine sogenannte Revisionsbehandlung (Entfernung der alten Wurzelfüllung, Erschließung, Reinigung und Füllung des gesamten Wurzelkanalsystem) hat eine sehr gute Prognose, die Beschwerden zu beseitigen und die Veränderung im Knochen zu regenerieren. In den allermeisten Fällen ist diese Veränderung auch keine Zyste sondern nur die Rekation im Knochen auf die bakterielle Infektion. Beste Grüße, Dr. U. Schmitt

  • #5

    Helmut Hagemann (Freitag, 13 Dezember 2019 10:22)

    Nach einer Wurzelkanalbehandlung habe ich seither leichte Druckempfindlichkeit im entsprechenden Frontzahn 3 Oberkiefer.
    Ein Röntgenbild zeigt, dass die Wurzelkanalfüllung nicht bis ans Ende des Wurzelkanals reicht. und der Verdacht auf Zystenbildung besteht.
    Der angefragte Kieferchirurg empfiehlt eine Wurzelspitzenresektion..
    Ist das ohne Erneuerung der Wurzelkanalfüllung sinnvoll?
    Dank vorab
    Helmut Hagemann

  • #4

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 25 Mai 2019 12:31)

    Liebe Frau Jauch,
    ja eine Wurzelkanalentzündung kann die Kieferhöhle mitbeteiligen. Ein Ausstrahlen in das Auge ist allerdings eher von einem Zahn etwas weiter vorne zu erwarten. Jede Entzündung, jeder Herd belastet den Körper. Eine Entzündung eines Oberkieferbackenzahns kann die Kieferhöhle mitbeteiligen, eine Ausstrahlung in das Auge kommt eher von einem vorderen Zahn. Ich kann von hier aus natürlich nicht beurteilen, ob der erkannte Herd ursächlich mit den Erschöpfungszuständen zusammenhängt. In jedem Fall sollten Sie aber einen Experten aufsuchen, um die Entzündung behandeln zu lassen (in der Regel ohne Wurzelspitzenresektion). Je nach Behandlungsmethode und Ausgangssituation gibt es hierfür unterschiedliche Erfolgsprognosen. Beste Grüße, Ulrich Schmitt

  • #3

    Dagmar Jauch (Freitag, 24 Mai 2019 11:36)

    Kann es sein, dass eine Wurzelkanalentzündung sich in die Kiefernhöhlen ausbreitet, bis ins Auge ausstrahlt (es ist wahrscheinlich der vorletzte hintere Backenzahn links oben) und bei längerem Bestehen zu körperlichen Erschöpfungzuständen führt?

  • #2

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 22 Mai 2019 23:00)

    Liebe Frau Krupp,
    zunächst möchte ich mich entschuldigen für die späte Antwort.
    Die Ursache der Entzündung liegt nahezu immer in der nicht vollständigen Entfernung der Infektion im Wurzelkanal. Manchmal kann es auch eine Fraktur der Wurzel sein oder ähnliches. Das ist online aber natürlich nicht zu beurteilen. Entzündete Zähne können Probleme mit Kieferhöhlen unterhalten aber nicht umgekehrt eine Erkältung eine Entzündung an der Wurzelspitze verursachen. Wenn Sie am Zahnerhalt interessiert sind, sollten Sie jemanden aufsuchen der nachweislich einen Schwerpunkt auf Wurzelkanalbehandlungen hat und mit Mikroskop arbeitet. Er kann beurteilen, ob eine Revisionsbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist oder die Zahnentfernung die bessere Variante wäre. Ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben und verbleibe mit den besten Wünschen
    Ulrich Schmitt

  • #1

    Leonore Krupp (Donnerstag, 21 März 2019 11:31)

    Das ist interessant, da ich auch davor stehe und ablehne hier nach vier Monaten Behandlung mit Medikamenten nun höre, dass diese ohnehin nicht helfen würden.
    Nun gibt es eine Revisionsbehandlung, davon hörte ich noch nie. Meine Zahnärztin wird das auch nicht wollen, und ich will die Chirurgische Behand nicht.
    Grund, ich bin fas 80 Jahre, habe andere Beschwerden und mir ist auch nicht klar woher diese Entzündung eigentlich kommt. Ich habe einen Backenzahn im Oberkiefer links ganz hinten der abgebrochen ist. Die Röntgenaufnahme zeigte in der Wurzelspitze eine Entzündung, die Ursache woher sie kommt ist unklar. Vielleicht verursacht und Erkältungen, da ich oft unter darunter gelitten habe und glaube sie ist schon chronisch. Sollte man nicht versuchen diese erst zu behandeln? Ich habe mich entschlossen diesen schmerzhaften, blutigen Eingriff mir nicht zuzumuten und versichte lieber auf die kleine Kaufläche die fehlt.. Ich habe keine Schwierigkeiten beim Essen, sicher man merkt bei einigen Lebensmitteln /Mandarinen lässen nicht verkleinen), mache ich vorher selbst. Ich esse geröstete Brötchen vorsichtig und benutze die gesamte Kaufläche.
    Sollte ich meine Zahnärztin bitten eine erneute Behandlung durchzuführen, oder den restlichen Zahn mit Wurzel zu ziehen. Wenn ein Zahn gezogen wird kommt doch die Wurzel auch mit heraus, oder nicht.
    Gibt es jamanden in meinem Alter der vielleicht Ähnliche erlebt hat?
    Vielen Dank vorab

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