AZUBI-SPECIAL

Ist eine große Praxis besser oder ein kleineres Team? Wie sieht mein Berufsalltag aus? Was darf ich schon machen? Was verdiene ich? Was trägt man als ZFA*? Was kommt danach? Vor der Berufswahl hat man viele Fragen - wir beantworten Sie!

 

 

Was macht ein Zahnmedizinischer Fachangestellter (m/w/d)?

Als Zahnmedizinischer Fachangestellter (umgangssprachlich auch Zahnarzthelferin oder ZFA genannt) beruhigen Sie die großen und kleinen Patienten, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen, klären Patienten über die Möglichkeiten der Prophylaxe auf und leiten sie zur Mundhygiene an. Die Organisation und Verwaltung der Praxis gehören ebenso zu den Aufgaben als Zahnmedizinische Fachangestellte wie die Reinigung und Pflege der Instrumente, Apparate und Einrichtungen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Zahnarzthelferin?
Im Durchschnitt verdienen angehende zahnmedizinische Fachangestellte, Stand 2017, 739 Euro brutto im ersten Lehrjahr. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt das Gehalt auf rund 778 Euro und im dritten Jahr auf 828 Euro.
Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?
  • 08:30: Praxis aufmachen und die Behandlungsräume für den Tagen vorbereiten
  • 09:00: Die ersten Patienten werden behandelt (Füllungen, Befundaufnahmen, Operationen, Präparationen für Zahnersatz, etc.)
  • 13:00: Eine Stunde Mittagspause im Gemeinschaftsraum mit dem Team oder draußen zur freien Verfügung
  • 14:00: Die nächsten Patienten werden behandelt 
  • 15:00: Aufbereitung von Sterilgut im Sterilisationsraum
  • 18:00: Verabschiedung der letzten Patienten, Karteieinträge nachholen, Praxis saubermachen und Behandlungsräume schließen
  • 19:00: Feierabend 

Was mach ich nach meiner Ausbildung?

Nach der Ausbildung zum / zur ZFA arbeitest du in Zahnarztpraxen, Zahn-, Mund- und Kieferkliniken sowie in universitären Zentren für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Aber auch im öffentlichen Gesundheitswesen, in der Dentalindustrie, bei Krankenkassen und in Abrechnungszentren bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten. Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.

 

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Über das Stellenportal Dentoffert der Zahnärztekammer Nordrhein können Interessierte nach einem Ausbildungsplatz im Bereich Nordrhein suchen oder auch ein eigenes Stellengesuch aufgeben.

 

Wie sieht die Aufstiegschancen? Kann ich mich weiterbilden?

Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

 

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Aus dem Alltag einer Auszubildenden.

Emily (19) befindet sich in einer Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten bei einer Zahnarztpraxis in Berlin-Pankow. Zur Zeit absolviert sie das 2. Ausbildungsjahr und berichtet auf azubiyo von ihren Erfahrungen.

 

In meiner Praxis wurde ich sofort als vollwertiges Teammitglied eingebunden, was seine Vor- und Nachteile hat. Das heißt, ich arbeite sofort voll mit und werde nicht für Hilfsarbeiten wie Kopieren oder Kaffeekochen abgestellt. Auf der anderen Seite sind die Erwartungen groß und ich muss hinterher sein, mir alles zu merken, zu verstehen und in der Praxis anzuwenden. Jede im Team hat auch eigene Aufgabenbereiche, für die sie die alleinige Verantwortung trägt (z. B. Materialbestellung, Recall der Patienten, Röntgen-Konstanzprüfung).Ich arbeite täglich mit meiner Chefin Kopf an Kopf und Knie an Knie und ich bin froh, dass mein Arbeitsbeitrag geschätzt und mir vertraut wird. Die Behandlung am Patienten macht mir sehr viel Spaß, es wird gute Laune verbreitet und es gibt mir ein gutes Gefühl, dass wir den Patienten geholfen haben. Auch mit den anderen Teamkollegen verstehe ich mich gut und wir lachen sehr viel zusammen. Klar, es wird auch mal stressig oder es gibt auch Meinungsverschiedenheiten, aber es wird sachlich diskutiert.

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und kein Tag ist wie der andere. Auch wenn ich feste Arbeitszeiten (und Schultage) habe, weiß man eigentlich nie, was die Patienten und der Tag so bringen. Das macht die Arbeit so spannend und gleichzeitig herausfordernd. Es ist schön, wenn man schnell Verantwortung übertragen bekommt und selbstständig arbeiten kann. Es ist eine gegenseitige Wertschätzung, dass man sich vertraut! :)

Die Chefin weiß um die Wichtigkeit des Teams, so dass sie dafür Sorge trägt, dass ein angenehmes Arbeitsklima herrscht und wir uns wohl fühlen. Es macht Spaß, mit allen an Teamevents teilzunehmen und so die Kollegen und Vorgesetzten auch von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Ich habe die Wahl meiner Berufsausbildung nicht bereut und freue mich schon darauf, meinen Ausbildungsabschluss zu erreichen.

 

 

Gefällt mir besonders

 

  • Es wird einem schnell eigene Verantwortung bei den Aufgaben übertragen und man darf sehr viel selbstständig erledigen, ohne dass die Chefin ständig über die Schulter schaut (Vertrauensbasis!). Jeder Tag ist anders, weil jeder Patient anders ist. D.h. wir haben jeden Tag abwechslungsreiche Aufgaben und es macht Spaß, Menschen zu helfen.

 

 

Sollte man beachten

 

  • Der Beruf ist körperlich sehr anspruchsvoll, so dass man eine gewisse Ausdauer/Fitness mitbringen sollte. Außerdem darf man in seiner Konzentration während der Behandlung nicht nachlassen und man sollte geistig flexibel sein, um sich schnell auf neue Situationen einzustellen.

 

 

Mein Tipp für euch

 

Bedenkt bei Eurer Ausbildungswahl, dass ihr es täglich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun habt. Ihr solltet gerne im Team arbeiten können (zahnärztliche Behandlungen sind reines Teamwork) und körperlich fit sein. Außerdem sollte Euch der Kontakt zu Patienten Spaß machen.

 

 

 


In diesem Video von einem Kollegen aus Hannover können Sie einen Blick in den Praxisalltag werfen.

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